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Lancia Delta HF 4WD #1 D. Cerrato Totip Rally Targa Florio 1987 Kyosho 1:18

Lancia Delta HF 4WD #1 D. Cerrato Totip Rally Targa Florio 1987 Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 235,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Lancia
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08960C
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Lancia Delta HF 4WD #1 D. Cerrato Totip Rally Targa Florio 1987 Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyoshos 1:18 Diecast-Modell des Lancia Delta HF 4WD zeigt die Totip-Livree von Dario Cerrato bei der Targa Florio Rallye 1987, im ersten Jahr der neuen Gruppe-A-Ära nach dem Ende der Gruppe B. Ein Sammlerstück für Liebhaber italienischer Rallyegeschichte mit präzise gedruckten Startnummern und Sponsorendekors.

Nach dem Verbot der Gruppe B 1986 musste Lancia den Delta HF 4WD binnen Monaten wettbewerbsfähig machen, und die italienischen Meisterschaftsläufe wie die Targa Florio Rallye wurden zum Prüfstand für diesen Übergang. Kyosho hält diesen Moment mit der Totip-Startnummer 1 fest.

Kyoshos Umsetzung der Totip-Rallyelackierung

Dekorpräzision und Startnummern-Applikation

Bei einem Rallyefahrzeug entscheidet die Sauberkeit der Dekore über den Gesamteindruck, und Kyosho druckt die Totip-Schriftzüge sowie die Startnummer 1 mit scharfen Kanten direkt auf die Karosserie, statt auf klebende Folienelemente zu setzen, die mit der Zeit Kanten aufwerfen. Die Platzierung der Sponsorenaufkleber folgt der Aufteilung, wie sie bei italienischen Meisterschaftsläufen üblich war: Frontstoßstange, Türen und Heckflügel tragen jeweils eigene Elemente, ohne dass sich Farben oder Schriftzüge überlagern. Wer die Originaltreue prüfen will, vergleicht zunächst die Position der Zusatzscheinwerfer und die Form des Kühlergrills mit Fotografien vom Renneinsatz, da genau an diesen Stellen viele preisgünstigere Nachbildungen ungenauer arbeiten.

Diecast-Konstruktion für ein Wettbewerbsfahrzeug

Die breiten Kotflügel, der Heckflügel und die freigelegten Zusatzscheinwerfer an der Front sind als separate Anbauteile umgesetzt, die dem Fahrzeug seine kantige Rallye-Silhouette verleihen und sich klar von der zivilen Delta-Karosserie unterscheiden. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen und zeigen einen vereinfachten, aber erkennbaren Innenraum mit Überrollkäfig-Andeutung. Die Zink-Druckguss-Bauweise verleiht dem Modell ein Gewicht, das die robuste, auf Schotterstrecken ausgelegte Konstruktion des Originals spürbar macht, deutlich massiver als es eine reine Kunststoffnachbildung je könnte. Im direkten Vergleich zu den kleineren Maßstäben 1:43, in denen Rallyefahrzeuge oft als komplette Saisonübersicht gesammelt werden, erlaubt 1:18 erst die Lesbarkeit der feinen Sponsorenschriftzüge auf Kotflügeln und Türen.

Der Delta HF 4WD am Beginn der Gruppe-A-Ära

Vom Gruppe-B-Verbot zum neuen Reglement

Als die FIA die Gruppe B nach den tragischen Unfällen der Saison 1986 mit sofortiger Wirkung verbot, mussten Hersteller wie Lancia innerhalb kürzester Zeit auf reglementierte Gruppe-A-Fahrzeuge umsteigen, die deutlich näher an Serienfahrzeugen bleiben mussten. Der Delta HF 4WD entstand genau in diesem Umbruch als Übergangsmodell, bevor die spätere Integrale-Generation das Konzept perfektionierte. Technisch bot er erstmals bei Lancia die Kombination aus Allradantrieb und aufgeladenem Vierzylinder-Motor in einem WM-Rallyefahrzeug, ein Layout, das die nachfolgende Integrale-Generation über Jahre dominant machen sollte.

Eine Nische zwischen Martini-Werksteam und italienischer Meisterschaft

Neben dem bekannten Martini-Werksteam liefen in dieser Übergangsphase weitere Lancia-Einsätze über italienische Teams und regionale Sponsoren wie Totip, eine Facette der Delta-Geschichte, die in Sammlungen seltener vertreten ist als die Martini-Farben. Eine gleichmäßige, nicht zu direkte Beleuchtung in der Vitrine schont zudem die gedruckten Dekore über Jahre, da starke UV-Einstrahlung Farbtöne an Aufklebern schneller verblassen lässt als an der lackierten Grundkarosserie. Wer eine Rallye-Vitrine nach Sponsoren statt nach Werksteams ordnet, findet in diesem Cerrato-Modell eine willkommene Ergänzung zu den bekannteren Martini-Ausführungen.

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