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Ferrari Dino 246 GT Gelb MCG 1:18

Ferrari Dino 246 GT Gelb MCG 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Ferrari
Modellhersteller
MCG
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
MCG18168
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Ferrari Dino 246 GT Gelb MCG 1:18 im Detail

TL;DR: MCGs 1:18 Diecast-Modell des Ferrari Dino 246 GT von 1969 zeigt das Pininfarina-Coupé in Gelb mit einteiliger, geschlossener Karosserie. Der Dino trug nie das Ferrari-Wappen, doch seine Mittelmotor-Linie bleibt eines der schönsten Designs der Marke. Ein Modell für Sammler, die Formqualität über bewegliche Teile stellen.

Ein Ferrari, der nie „Ferrari" hieß: Enzo Ferrari ließ den Mittelmotor-Sportwagen bewusst ohne das Cavallino-Wappen bauen, benannt nach seinem Sohn Alfredino. MCG widmet sich in 1:18 genau dieser Ausnahme, in einem Gelb, das im Sammlerregal weit mehr auffällt als das klassische Ferrarirot, und zeigt die fließende Pininfarina-Form des 246 GT ohne Ablenkung.

Der Dino 246 GT: Pininfarinas Form ohne Ferrari-Wappen

Vom 206 GT zum 246 GT: Der größere V6

Der Dino debütierte 1967 als 206 GT mit einer Aluminiumkarosserie und einem 2,0-Liter-V6 im Mittelmotor-Layout, ein Antrieb, den Enzo Ferrari gemeinsam mit seinem Sohn Alfredino, genannt Dino, entwickelt hatte. Nur wenige Hundert Exemplare entstanden, bevor 1969 der 246 GT folgte: größerer 2,4-Liter-V6, meist Stahlkarosserie, deutlich höhere Stückzahl. Fiat baute den gleichen V6 in eigenen Dino-Modellen, denn die Formel-2-Homologation verlangte eine Mindestproduktion, die Ferrari allein nicht erreicht hätte. Diese Zusammenarbeit zwischen zwei sonst konkurrierenden Marken bleibt eine der eigenwilligsten Fußnoten der Ferrari-Geschichte. Bis zum Produktionsende 1974 kam 1972 noch die offene GTS-Version mit Targadach hinzu, bevor der Dino 308 GT4 die Nachfolge antrat. Insgesamt entstand der 246 GT in deutlich größerer Stückzahl als sein Vorgänger, was ihn bis heute zum zugänglicheren Einstieg in die Dino-Welt macht.

Ein Name ohne Cavallino

Enzo Ferrari bestand darauf, dass nur Zwölfzylinder mit Frontmotor das Cavallino-Wappen tragen durften. Der Mittelmotor-V6 lief deshalb allein unter dem Namen Dino, ohne springendes Pferd auf der Nase. Pininfarina zeichnete die Karosserie, Scaglietti fertigte sie, und das Ergebnis gilt bis heute als eines der ausgewogensten Coupé-Profile der Marke, gerade weil es nie versuchte, wie ein klassischer Ferrari auszusehen. Viele Erstbesitzer wählten deshalb Farben jenseits des üblichen Ferrari-Rot, weil der Dino als eigenständige Marke galt und nicht wie ein Ferrari behandelt werden musste. Genau diese Freiheit erklärt, warum ein Exemplar in Gelb heute genauso stimmig wirkt wie eines in Rot.

MCGs Zinkdruckguss und die geschlossene Karosserie

Gewicht, Fugenbild und geschlossene Form

Schon beim Herausheben aus der Schaumstoffeinlage verrät das Gewicht die Zink-Druckguss-Bauweise: ein dichtes, kühles Metall, das an Präsenz gewinnt, sobald es im Regal steht. MCG baut diesen Dino als einteilige, geschlossene Karosserie, Motorhaube, Türen und Heckklappe bleiben fest verbunden. Ohne Scharniertoleranzen einzuplanen, kann die Fertigung die Übergänge zwischen den Karosserieflächen enger halten, als es bei einem Modell mit beweglichen Teilen möglich wäre. Für Sammler, die Wert auf ein durchgängiges Fugenbild legen, ist das ein klarer Vorteil, auch wenn der Blick unter die Motorhaube damit entfällt. Kratzfest bleibt die Kante am Übergang zur Fronthaube auch nach Jahren im Regal, ein Zeichen für die Stabilität, die Zink gegenüber leichteren Werkstoffen bietet.

Gelb unter direktem Licht

Unter einer Vitrinenleuchte zeigt die gelbe Lackierung ihre Tiefe: der Lack liegt gleichmäßig über der Zinkoberfläche, ohne die matten Stellen, die dünnere Lackschichten oft verraten. Chromleisten, Scheinwerferringe und das Dino-Schriftzeichen an Front und Heck sind fein abgesetzt, gerade auf einer hellen Farbe, die weniger verzeiht als ein dunkles Rot. MCG positioniert sich mit dieser Ausführung im zugänglichen Segment zwischen Massenware und den in Handarbeit lackierten Resin-Modellen der Spitzenklasse, ein fairer Kompromiss für alle, die den seltenen Farbton ohne Sammlerpreis der Königsklasse suchen. Die Räder mit ihren feinen Speichen und die Scheibenklarheit runden den Gesamteindruck ab, zwei Details, an denen sich preisgünstigere Massenware oft verrät.

Maßstab 1:18 im Vergleich: Größe, Aufstellung und Materialfrage

Der reale Dino 246 GT misst gut vier Meter, im Maßstab 1:18 kommt das Modell damit auf etwas über 22 Zentimeter Länge, genug, um die gedrungene Silhouette des Mittelmotor-Coupés auch aus einigem Abstand zu erkennen. Gegenüber 1:43 gewinnt man bei dieser Größe vor allem an Fläche für Lackierung und Fugenbild, die kleinere Kollegen physisch nicht darstellen können, während die Vitrine dafür entsprechend mehr Regalmeter braucht. Wer beide Maßstäbe im selben Regal führt, nutzt meist 1:43 für die Breite einer Sammlung und 1:18 für die Modelle, die einzeln auffallen sollen. Direktes Vitrinenlicht unterstreicht bei dieser Größe jede Wölbung der Motorhaube, ein Effekt, der bei kleineren Maßstäben kaum auffällt.

Zink-Druckguss und Resin lösen dieselbe Aufgabe unterschiedlich: Resin erlaubt schärfere Kanten und dünnere Karosseriekonturen, weil der Guss engere Toleranzen zulässt als das Pressverfahren im Metall, bleibt dafür aber leichter und empfindlicher im Alltag. MCGs Zinkkarosserie wiegt spürbar mehr, verzeiht Handling-Fehler besser und bleibt über Jahre formstabil, auch wenn die Kanten minimal weniger scharf ausfallen als bei einem hochwertigen Resin-Guss. Für einen Dino, dessen Reiz vor allem in der fließenden Flächenführung liegt, zahlt sich das aus: Die Proportionen bleiben über die gesamte Lebensdauer erkennbar, ohne dass sich der Lack im Laufe der Jahre absetzt oder verzieht. Wer beide Werkstoffe im direkten Vergleich nebeneinander stellt, erkennt den Unterschied meist zuerst an der Kante der Fensterrahmen und der Übergänge zu den Stoßfängern.

MCG zwischen Einstieg und Sammlerpreis

MCG hat sich einen Namen gemacht mit Fahrzeugen, die große Hersteller oft links liegen lassen, und deckt damit Lücken in Ferrari-Chronologien ab, die sonst offenbleiben. Wer nach dem 246 GT sucht, findet selten eine ebenso zugängliche Alternative in diesem Maßstab, ohne gleich in die Preisklasse handgefertigter Resin-Modelle wechseln zu müssen. Der Verzicht auf bewegliche Teile ist dabei kein Mangel, sondern die Voraussetzung für die enge Passung der Karosserie, die dieses Modell auszeichnet. Wer lieber unter die Motorhaube schaut, greift zu einer anderen Ausführung, wer die reine Form sucht, findet hier ihr ehrlichstes Abbild. Neben der roten Ausführung desselben Modells ergibt sich zudem die seltene Gelegenheit, beide Farbwelten des Dino nebeneinander zu zeigen, genau die Bandbreite, für die der Wagen abseits der Ferrari-Norm einst gebaut wurde. Für eine Vitrine, die Ferraris nach Epochen ordnet, markiert dieser Dino den Übergang von den klassischen Zwölfzylindern zur kompakteren Mittelmotor-Generation, ein Kapitel, das ohne ihn unvollständig bliebe.

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