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Porsche 911 S #4 G. Larrousse / M. Perramond 2nd Place Rally Monte Carlo 1972 Minichamps 1:18

Porsche 911 S #4 G. Larrousse / M. Perramond 2nd Place Rally Monte Carlo 1972 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 170,00 
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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Resin
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
107726804
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Porsche 911 S #4 G. Larrousse / M. Perramond 2nd Place Rally Monte Carlo 1972 Minichamps 1:18 im Detail

TL;DR: Minichamps' 1:18 Porsche 911 S in Resin zeigt das Fahrzeug von Gérard Larrousse und M. Perramond, die bei der Rallye Monte Carlo 1972 mit Startnummer 4 den zweiten Platz erreichten. Die versiegelte Karosserie hält die Rallye-Lackierung scharf, ein starkes Stück Porsche-Motorsportgeschichte für Sammler klassischer Rallyefahrzeuge.

Die Rallye Monte Carlo war in den späten 1960er Jahren fest in Porsche-Hand, bevor Alpine und Lancia die Führung übernahmen. Larrousse und Perramond hielten mit diesem 911 S 1972 noch einmal mit an der Spitze mit.

Minichamps' Resin-Ausführung des Rallye-Porsche

Startnummer 4, Larrousse/Perramond-Lackierung

Die Lackierung mit Startnummer 4 zeigt die für Porsches Rallye-Einsätze der frühen 1970er Jahre typische, zurückhaltende Farbgebung, mit klar platzierten Sponsorenaufklebern statt einer auffälligen Vollverklebung. Larrousse und Perramond fuhren dieses Fahrzeug bei einer der anspruchsvollsten Wintersportveranstaltungen des europäischen Rallyekalenders, und die Lackierung musste sowohl bei Schneepassagen als auch auf trockenem Asphalt der Côte d'Azur überzeugen. Minichamps setzt die Startnummer und die Sponsorenlogos mit klaren Kanten und ohne Verlaufen an den Rändern um. Die grundlegende 911-Silhouette, mit den runden Scheinwerfern und der geduckten Coupé-Form, bleibt trotz der aufgesetzten Rallye-Ausstattung klar erkennbar.

Versiegelte Karosserie und angesetzte Rallye-Anbauteile

Als Resin-Modell ist die Karosserie versiegelt, ohne öffnende Türen oder Motorhaube, ein bewusster Kompromiss, der scharfe, durchgehende Lackierung und Decals ohne unterbrechende Spaltmaße ermöglicht. Für ein Rallyefahrzeug mit Aufklebern, die über mehrere Karosserieflächen verlaufen, ist das ein klarer Vorteil gegenüber Zinkdruckguss-Modellen mit beweglichen Teilen. Angesetzte Bauteile wie Zusatzscheinwerfer, Antenne und Rückspiegel sind separat gefertigt statt in die Karosserie eingeformt, was der Silhouette an genau den Stellen Tiefe verleiht, an denen ein echtes Rallyefahrzeug mit Zusatzausrüstung nachgerüstet wurde.

Der 911 S und Porsches Monte-Carlo-Erbe

Vom Dominanz-Jahrzehnt zur wachsenden Konkurrenz

Der 911 dominierte die Rallye Monte Carlo Ende der 1960er Jahre mit mehreren Gesamtsiegen und etablierte sich als eines der erfolgreichsten Rallyefahrzeuge seiner Zeit, angetrieben von seiner leichten Bauweise und dem gut beherrschbaren Heckmotor-Konzept auf winterlichen Passstraßen. Zu Beginn der 1970er Jahre verschärfte sich die Konkurrenz jedoch deutlich, als Alpine mit dem A110 und Lancia mit der Fulvia HF technisch aufholten und die Rallye zunehmend prägten. In diesem Umfeld war ein Ergebnis wie der zweite Platz keineswegs selbstverständlich.

Larrousse, Perramond und Platz zwei 1972

1972 gewann Sandro Munari die Rallye Monte Carlo für Lancia mit dem Fulvia HF, ein Sieg, der den Beginn einer Serie von Lancia-Erfolgen bei dieser Veranstaltung markierte. Larrousse und Perramond beendeten das Rennen mit ihrem 911 S auf dem zweiten Platz direkt hinter diesem siegreichen Lancia-Team, ein starkes Ergebnis angesichts der wachsenden technischen Überlegenheit der reinen Rallye-Konstruktionen. Für Porsche-Sammler markiert dieses Resultat einen der letzten großen Erfolge des seriennahen 911 S bei der Rallye Monte Carlo.

Ein Rallye-Klassiker für die 911er-Vitrine

Neben Straßenversionen des 911 S bildet dieses Rallyefahrzeug einen spannenden Kontrast in der Vitrine, weil es zeigt, wie nah Serie und Wettbewerb bei Porsche in dieser Ära beieinanderlagen. Bei rund 21 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 fügt sich das Resin-Modell unaufdringlich neben andere 911er-Rennversionen ein, verlangt aber wegen der fehlenden Öffnungsfunktionen einen anderen Umgang beim Abstauben als Zinkdruckguss-Modelle. Wer die Übergangsphase zwischen Porsches Rallye-Dominanz und der Ära der spezialisierten Konkurrenten dokumentieren will, findet in diesem zweiten Platz von 1972 ein aussagekräftiges Kapitel.

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