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Mercedes 300 SL W198 Gullwing Rot Minichamps 1:18

Mercedes 300 SL W198 Gullwing Rot Minichamps 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Mercedes
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
110037211
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Wenn und Aber
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Modellauto Mercedes 300 SL W198 Gullwing Rot Minichamps 1:18 im Detail

TL;DR: Minichamps' 1:18-Modell des Mercedes 300 SL W198 zeigt den Flügeltürer von 1955 in Rot als Zink-Druckguss mit öffnenden Gullwing-Türen und detailliertem Innenraum. Der W198 war 1954 der erste Serienwagen mit Benzin-Direkteinspritzung. Ein Sammlerstück für alle, die den Übergang vom Rennwagen zum Straßensportwagen dokumentieren möchten.

Kein anderes Detail hat den 300 SL so geprägt wie seine nach oben schwingenden Türen, eine technische Notwendigkeit des Gitterrohrrahmens, die zum Markenzeichen wurde. Minichamps bildet genau dieses Merkmal im Maßstab 1:18 nach und liefert damit eines der meistgesuchten Motive der frühen Fünfziger als Diecast-Modell.

Minichamps' Umsetzung des Mercedes 300 SL Gullwing

Öffnungsmechanik und Karosserie

Die charakteristischen Gullwing-Türen lassen sich nach oben schwenken und geben den Blick auf den knapp geschnittenen Innenraum sowie den hohen Schweller frei, der beim Original aus dem Gitterrohrrahmen resultierte. Die Scharniere halten die Türen sicher in geöffneter Stellung, ein Detail, das bei diesem Modelltyp besonders wichtig ist, weil die Türen sonst schwerer als bei konventionellen Fahrzeugtüren wirken. Die rote Lackierung liegt gleichmäßig über den geschwungenen Kotflügeln, die charakteristische Sicke an der Flanke ist klar herausgearbeitet.

Innenraum und Chromdetails

Cockpit und Lenkrad sind mit sichtbarer Struktur nachgebildet, die verchromten Zierleisten um Scheinwerfer und Kühlergrill setzen einen deutlichen Kontrast zur roten Karosserie. Die Speichenräder mit den charakteristischen Radkappen der Fünfzigerjahre sind separat gefertigt statt grob angedeutet, was dem Modell aus der Nähe betrachtet zusätzliche Tiefe verleiht.

Zink-Druckguss und Preissegment

Anders als ein versiegeltes Resin-Modell, das die Flügeltüren aus fertigungstechnischen Gründen fest geschlossen lassen müsste, kann der Zink-Druckguss von Minichamps das zentrale Merkmal des 300 SL tatsächlich beweglich zeigen. Dieser Kompromiss zwischen Öffnungsfunktion und maximaler Lackschärfe ist genau der Punkt, an dem sich Diecast- und Resin-Ausführungen bei diesem Fahrzeug am deutlichsten unterscheiden.

Vom Rennwagen zum Meilenstein der Fünfzigerjahre

Technische Premiere Benzin-Direkteinspritzung

Der 300 SL W198 debütierte 1954 als erster Serienwagen mit Benzin-Direkteinspritzung, eine Technik, die aus dem Flugzeugbau abgeleitet wurde und dem Sechszylinder-Reihenmotor eine für die Zeit außergewöhnliche Leistung verlieh. Vorausgegangen war der reine Rennwagen W194, der Anfang der Fünfzigerjahre bei Langstreckenrennen wie der Carrera Panamericana und in Le Mans erfolgreich war und Mercedes-Benz damit den Anstoß gab, eine Straßenversion aufzulegen.

Vom Rennsport zum Straßensportwagen

Diese Herkunft aus dem Rennsport erklärt, warum der 300 SL bis heute als einer der bedeutendsten Sportwagen der Nachkriegszeit gilt: Er verbindet die Kompromisslosigkeit eines Wettbewerbsfahrzeugs mit der Alltagstauglichkeit eines Straßenwagens. Für Sammler ist diese Doppelrolle ein zusätzlicher Reiz, weil das Modell nicht nur ein Design-, sondern auch ein Technikdenkmal abbildet.

Der 300 SL als Ankerstück einer Klassiker-Vitrine

In einer Sammlung mit Nachkriegsklassikern übernimmt der 300 SL häufig die Rolle des Ankerstücks, weil kaum ein anderes Modell dieser Ära eine vergleichbare Kombination aus technischer Bedeutung und unverwechselbarer Silhouette bietet. Neben zeitgenössischen Konkurrenten aus Italien oder Großbritannien setzt der Flügeltürer mit seiner offenen Bauweise einen visuellen Kontrapunkt. Bei rund 22 Zentimetern Länge benötigt das Modell in geöffnetem Zustand etwas mehr Raumtiefe in der Vitrine als ein Fahrzeug mit konventionellen Türen, ein praktischer Punkt bei der Regalplanung.

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