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Porsche 906K #49 R. Vogele / J. Siffert 12 Hours of Sebring 1966 Minichamps 1:18

Porsche 906K #49 R. Vogele / J. Siffert 12 Hours of Sebring 1966 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 228,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100666149
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Porsche 906K #49 R. Vogele / J. Siffert 12 Hours of Sebring 1966 Minichamps 1:18 im Detail

TL;DR: Minichamps fertigt den Porsche 906 Kurzheck im Maßstab 1:18 als Zinkdruckguss, Startnummer 49 mit R. Vögele und Jo Siffert am Steuer bei den 12 Stunden von Sebring 1966. Die kompakte Kurzheck-Karosserie war für enge, wechselhafte Strecken wie Sebring ausgelegt und unterscheidet sich deutlich von der windschlüpfigen Langheck-Version für Le Mans.

Sebring verlangte 1966 etwas anderes als Le Mans: enge Kurven, Bodenwellen und wechselnde Fahrbahnbeläge statt langer Geraden. Porsche schickte dafür die kompaktere Kurzheck-Version des 906 ins Rennen, mit Jo Siffert als einem der beiden Fahrer.

Die Kurzheck-Karosserie für enge Strecken

Konstruktionsunterschiede zur Langheck-Version

Während die Langheck-Variante des 906 auf lange Geraden wie in Le Mans zielte, war die Kurzheck-Version für Strecken mit häufigen Richtungswechseln konzipiert. Das kürzere, steiler abfallende Heck reduzierte das Gewicht am Fahrzeugende und verbesserte die Agilität in engen Kurvenkombinationen, wie sie der Sebring International Raceway mit seinen Flugplatzpisten und Bodenwellen bietet. Minichamps bildet diese kompaktere Heckform nach, mit den kürzeren Lüftungsöffnungen über dem Motor, die sich deutlich von der gestreckten Silhouette der Le-Mans-Version unterscheiden. Wer beide Karosserieformen im Vergleich besitzt, sieht sofort, wie konsequent Porsche seine Aerodynamik an den jeweiligen Streckencharakter anpasste.

Sebring als Prüfstein für Zuverlässigkeit

Die 12 Stunden von Sebring galten in den 1960er-Jahren als besonders hart für Fahrwerk und Antriebsstrang, weil die aus Beton-Landebahnen bestehende Strecke Unebenheiten aufwies, die europäische Rennstrecken kaum kannten. Ein Sportwagen-Prototyp wie der 906 musste hier über Stunden Stoßbelastungen aushalten, die bei einem reinen Rundstreckenrennen in dieser Form nicht auftraten.

Jo Siffert und die Startnummer 49

Ein Schweizer auf dem Weg zur Formel 1

Jo Siffert fuhr in den 1960er-Jahren Sportwagen für Porsche, bevor er sich in der Formel 1 einen Namen machte, unter anderem bei Rob Walker Racing und BRM. Sebring 1966 fällt in genau jene Phase seiner Karriere, in der Porsche jungen, ambitionierten Fahrern Werkseinsätze in Prototypen wie dem 906 anbot. R. Vögele als Kofahrer ergänzte das Duo für die volle Renndistanz, denn zwölf Stunden ohne Fahrerwechsel waren für einen Einzelnen kaum zu bewältigen.

Umsetzung in Zinkdruckguss

Das Modell übernimmt die Rennfarben mit der Startnummer 49 in klar lesbarer Beschriftung, ein Detail, das bei kleineren Auflagen historischer Rennfahrzeuge oft über die Wiedererkennbarkeit entscheidet. Der Zinkdruckguss sorgt für ein Gewicht, das beim Anheben aus der Vitrine sofort auffällt, und die Karosserie zeigt saubere, eng anliegende Spaltmaße an den Flügeltüren.

Ergänzung einer Porsche-Prototypen-Sammlung

Zusammen mit der Le-Mans-Langheck-Version desselben Baujahrs ergibt dieses Sebring-Modell ein aufschlussreiches Paar: zwei Karosserieformen, ein Chassis-Konzept, zwei völlig unterschiedliche Streckenanforderungen. Bei rund 19 bis 20 Zentimetern Länge passt die Kurzheck-Version gut neben andere kompakte Sportwagen-Prototypen im Regal, ohne den zusätzlichen Platz zu beanspruchen, den eine Langheck-Silhouette verlangt. Für Sammler, die sich für die Feinheiten der Porsche-Rennsportentwicklung der 1960er-Jahre interessieren, liefert genau dieser direkte Vergleich mehr Erkenntnis als ein einzelnes Modell allein.

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