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Lamborghini Islero S Rot Metallic KK-Scale 1:18

Lamborghini Islero S Rot Metallic KK-Scale 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Lamborghini
Modellhersteller
KK-Scale
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
KKDC181582
100% Originalware Direkt vom Hersteller
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Modellauto Lamborghini Islero S Rot Metallic KK-Scale 1:18 im Detail

TL;DR: KK-Scale bildet den Lamborghini Islero S von 1969 in Rot-Metallic im Maßstab 1:18 nach, als Diecast-Modell mit versiegelter Karosserie. Der Islero S war Lamborghinis zurückhaltender Frontmotor-GT neben Espada und Jarama. Die Metallic-Lackierung betont die klare, unaufgeregte Linienführung des Karosseriebauers Marazzi.

Neben den aufsehenerregenden Mittelmotor-Modellen führte Lamborghini in den Sechzigern parallel eine Reihe klassischer Frontmotor-Gran-Turismo, die heute im Schatten von Miura und Countach stehen, obwohl sie technisch und optisch keineswegs unterlegen waren. Der Islero S zählt zu den konsequentesten Vertretern dieser Linie und bleibt unter Sammlern bis heute ein Geheimtipp.

Marazzis zurückhaltende Formensprache im Maßstab 1:18

Der Islero als Frontmotor-GT

Während Bertone und Ghia die aufsehenerregenden Mittelmotor-Entwürfe Lamborghinis prägten, übernahm die Carrozzeria Marazzi die Gestaltung des Islero und setzte bewusst auf eine ruhigere, kantigere Linienführung statt extrovertierter Keilformen. Der Islero S, die überarbeitete Version mit gesteigerter Leistung und leicht verbreiterten Radläufen, baute auf diesem Konzept auf und blieb dabei dem ursprünglichen Charakter treu. KK-Scale reproduziert diese zurückhaltende Formensprache im Maßstab 1:18 mit klar definierten Fensterlinien und einer geraden Gürtellinie, die dem Fahrzeug seine unaufgeregte, fast britisch anmutende Eleganz verleiht. Auch die charakteristische Lufthutze auf der Motorhaube, ein Merkmal nur der S-Version, ist am Modell klar erkennbar.

Karosserie, Lackierung und Proportionen

Die Karosserie ist als geschlossener Zinkdruckguss ausgeführt, Türen und Motorhaube bleiben fest verbunden, was durchgehend enge und gleichmäßige Spaltmaße ohne die Toleranzen beweglicher Scharniere ermöglicht. Das Rot-Metallic sitzt tief auf dem Metallkörper, unter Vitrinenlicht zeigt die lange Fronthaube einen ruhigen, gleichmäßigen Glanzverlauf bis zur steil abfallenden Heckscheibe. Die rechteckigen Doppelscheinwerfer, ein Detail, das den Islero S von vielen zeitgenössischen Rundscheinwerfer-Entwürfen unterscheidet, sind klar konturiert und sauber in die Frontpartie eingepasst. Chromzierleisten entlang der Fensterlinie setzen sich präzise von der Karosseriefarbe ab. Das Gewicht des Zinkgusses in der Hand unterstreicht die solide Bauweise dieser Preisklasse.

Der Islero zwischen Espada und Jarama

Lamborghinis Frontmotor-Linie der Sechziger

Neben dem Islero führte Lamborghini in dieser Ära auch den viersitzigen Espada und den kompakteren Jarama im Programm, alle drei mit vorne eingebautem V12-Motor statt des Mittelmotor-Layouts, das die Marke später prägen sollte. Der Islero positionierte sich als klassischer Zweisitzer-GT, nüchterner gezeichnet als die beiden Geschwistermodelle, aber mit vergleichbarer technischer Substanz unter der Haube. Diese Dreiteilung zeigt, dass Lamborghini in den Sechzigern durchaus eine konservativere, auf Langstreckentauglichkeit ausgelegte Produktlinie parallel zu den spektakulären Showcars pflegte. Erst mit dem Countach wandte sich Lamborghini endgültig dem Mittelmotor-Konzept zu, das die Marke bis heute prägt.

Seltenheit als Sammlerargument

Lamborghini baute den Islero in deutlich geringerer Stückzahl als die bekannteren Mittelmotor-Modelle, was das Fahrzeug unter Markenkennern zu einer gesuchten, aber selten diskutierten Rarität macht. In einer Vitrine, die Frontmotor-Gran-Turismo der Sechziger und Siebziger versammelt, ergänzt der Islero S Modelle von Ferrari und Maserati um eine Designsprache, die bewusst auf Zurückhaltung statt Effekthascherei setzt. Gerade diese Unbekanntheit macht den Islero S zu einem Gesprächsthema, das sich von den vertrauten Supersportwagen-Geschichten abhebt. Wer ihn besitzt, besitzt ein Stück Markengeschichte, das selten im Rampenlicht steht.

Ein Geheimtipp für die Gran-Turismo-Vitrine

Der Islero S eignet sich besonders für Sammler, die neben den bekannten Lamborghini-Ikonen auch die weniger gefeierten Kapitel der Markengeschichte dokumentieren wollen. Als geschlossenes Diecast-Modell verlangt er keine Pflege beweglicher Scharniere, die ruhige Rot-Metallic-Lackierung und die klaren Proportionen stehen im Vordergrund der Betrachtung. Im Maßstab 1:18 behauptet sich die kompakte Coupé-Silhouette neben Espada und Jarama ebenso gut wie neben den bekannteren Mittelmotor-Modellen der Marke. Für eine Lamborghini-Chronologie, die mehr als nur Miura und Countach abbilden will, liefert dieses Modell einen unverzichtbaren, aber selten vertretenen Baustein. Die solide Zinkdruckguss-Bauweise sorgt dafür, dass Lackierung und Linienführung auch nach Jahren im Regal überzeugen.

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