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Rover Vitesse SD1 3.5 V8 Blau Metallic Minichamps 1:43

Rover Vitesse SD1 3.5 V8 Blau Metallic Minichamps 1:43
Aktueller Preis: 123,00 €
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Technische Daten
Auto-Marke
Rover
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:43
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
400138501
100% Originalware Direkt vom Hersteller
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Modellauto Rover Vitesse SD1 3.5 V8 Blau Metallic Minichamps 1:43 im Detail

TL;DR: Minichamps' 1:43 Rover Vitesse SD1 3.5 V8 bildet die 1986 gebaute Topversion der britischen Fastback-Limousine in Blau Metallic nach. Die Karosserie ist geschlossen gegossen, mit der markanten Keilform und durchgehender Heckscheibenlinie des SD1. Ein Modell für Sammler, die britische Exekutivwagen der Achtziger neben Rennversionen derselben Baureihe zeigen möchten.

Als der SD1 Mitte der siebziger Jahre vorgestellt wurde, galt seine glatte, keilförmige Fließheckform als wegweisend und brachte der Baureihe die Auszeichnung zum europäischen Car of the Year ein, ein Design, in dem viele Beobachter Anleihen an italienische Sportwagen-Formen der Zeit erkannten. Die Vitesse-Version mit 3,5-Liter-V8 setzte der Baureihe die Leistungsspitze auf und machte aus der Exekutivlimousine einen der schnellsten britischen Viertürer seiner Zeit.

Zinkdruckguss und die durchgehende Fließheckkontur

Der SD1 lebt optisch von seiner großen, ungeteilten Heckklappe und der Fließheckkontur, die ohne Stufe vom Dach bis zum Kofferraum durchläuft. Minichamps gießt die Karosserie als geschlossenes Element, die Heckklappe bleibt fest mit dem Rest der Karosserie verbunden, wodurch diese lange Linie ohne die Unterbrechung einer Scharnierfuge auskommt. Gerade bei einem Fahrzeug, dessen Design von einer einzigen durchgehenden Fläche lebt, ist das ein klarer Vorteil: Der Übergang von der Dachlinie in die Heckscheibe bleibt gleichmäßig, ohne den kleinen Versatz, den ein bewegliches Heckklappenelement mit sich bringen würde.

Das Gewicht des Zinkdruckgusses macht sich beim Herausnehmen aus der Verpackung sofort bemerkbar, dichter als jedes vergleichbare Kunststoffmodell, und diese Materialdichte hält die Form über Jahre ohne Verzug. Die Lackierung in Blau Metallic liegt auf dem harten Metallkörper satt und gleichmäßig, mit sauber abgesetzten Chromleisten an Fenstern und Stoßstangen, die der Vitesse-Ausführung ihr dezent sportliches Auftreten gaben. Die Vitesse-spezifischen Kennzeichen wie Spoiler und Leichtmetallräder sind als feine Details nachgebildet. Minichamps positioniert dieses Modell im mittleren Preissegment, in dem Detailtreue bei einem vergleichsweise selten nachgebildeten britischen Fahrzeug den eigentlichen Reiz ausmacht.

Die Vitesse als Leistungsspitze einer unterschätzten Baureihe

Rover positionierte den SD1 als Nachfolger der traditionsreichen P6-Baureihe und wagte dabei einen deutlichen Bruch mit der konservativen Formensprache der Marke. Die Vitesse-Version kam Anfang der achtziger Jahre dazu und kombinierte den bewährten 3,5-Liter-V8 mit Einspritzung und einem Sportfahrwerk, womit sie zur schnellsten Straßenversion der Baureihe wurde. Gleichzeitig bildete genau diese Kombination aus Leichtbau-Aluminiummotor und Fließheck-Karosserie die technische Grundlage für die erfolgreichen Tourenwagen-Einsätze der Baureihe in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft, wo Rover-Teams Mitte der achtziger Jahre für Furore sorgten.

Für Sammler, die britische Exekutivwagen der Achtziger sammeln, ist die Vitesse das logische Topmodell der SD1-Reihe, die Straßenversion, die der späteren Rennhistorie am nächsten steht. In einer Vitrine lässt sich diese Serienversion sinnvoll neben einer Rennausführung derselben Baureihe positionieren, da beide auf derselben technischen Basis aufbauen und sich gegenseitig erklären. Der SD1 blieb trotz seines fortschrittlichen Designs in Kontinentaleuropa nie so präsent wie deutsche oder französische Konkurrenten seiner Klasse, was ihn für deutsche Sammler zu einer interessanten, selteneren Ergänzung macht.

Einordnung neben Rennversionen und europäischen Rivalen

Diese Vitesse ergänzt sich besonders gut mit einer Rennausführung der gleichen Baureihe, da beide Modelle dieselbe Grundform zeigen und sich die Straßen- und Rennwelt derselben Epoche direkt gegenüberstellen lässt. Im Maßstab 1:43 beansprucht der SD1 moderate Regalfläche und lässt sich problemlos neben deutschen oder französischen Executive-Limousinen derselben Jahre einordnen, ein Vergleich, der die unterschiedlichen Designphilosophien der Epoche sichtbar macht. Die Blaumetallic-Lackierung ist eine der klassischeren Farboptionen für dieses Modell und passt gut zu einer gemischten Regalreihe britischer und kontinentaler Fahrzeuge. Für Sammler mit Interesse an unterschätzten britischen Executive-Modellen bleibt dieser SD1 eine lohnende, preislich zugängliche Wahl. Wer die DTM-Geschichte der Achtziger verfolgt, findet hier zudem den direkten Straßenbezug zur Rennversion.

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