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Porsche 911 934 Vaillant #6 T. Hezemans Winner DRM Norisring 1976 Minichamps 1:12

Porsche 911 934 Vaillant #6 T. Hezemans Winner DRM Norisring 1976 Minichamps 1:12
Aktueller Preis: 332,00 €
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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:12
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
125766406
100% Originalware
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Porsche 911 934 Vaillant #6 T. Hezemans Winner DRM Norisring 1976 Minichamps 1:12 im Detail

TL;DR: Minichamps' 1:12-Diecast-Modell reproduziert den Porsche 911 934, das Gruppe-4-Homologationsmodell von 1976, in der Vaillant-Lackierung von Toine Hezemans, Sieger der DRM-Saison beim Norisring. Die Karosserie ist als versiegeltes Zink-Druckgussteil gefertigt, mit Startnummer 6, breiten Kotflügeln und großem Turbo-Heckflügel und passt damit ideal in eine hochwertige Vitrine.

Ein Porsche mit Startnummer 6 und der grün-weißen Vaillant-Livree gehört zu den einprägsamsten Erscheinungen der deutschen Rennstrecken der späten 1970er-Jahre. Minichamps überträgt diese Erscheinung in den großen 1:12-Maßstab, eine Größe, die sonst nur wenigen Sammlermodellen vorbehalten bleibt und die Breite des 934 erst richtig zur Geltung bringt.

Minichamps Porsche 934 Vaillant in Diecast 1:12

Versiegelte Karosserie und Renn-Lackierung

Die Karosserie ist als einteiliges Zink-Druckgussteil gefertigt, Türen, Fronthaube und Heckklappe bleiben dauerhaft geschlossen. Für ein Rennfahrzeug mit durchgehender Sponsorenlackierung ist das kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Die Vaillant-Grafiken, die Startnummer 6 und die Streifen auf den Kotflügeln laufen ohne Unterbrechung durch eine Türfuge über die gesamte Flanke. Minichamps druckt die Decals im Tampondruck auf, sodass Kanten scharf bleiben und keine Silberränder wie bei nachträglich aufgebrachten Wasserschiebebildern entstehen. Die charakteristischen breiten Kotflügelverbreiterungen des 934, notwendig für die überbreiten Rennreifen, sind als glatte, durchgehende Flächen ohne sichtbare Übergänge zur Basiskarosserie ausgeführt. Der große Heckflügel, ein Erkennungsmerkmal des Turbo-Homologationsmodells, sitzt exakt positioniert, ebenso die abgedeckten Doppelscheinwerfer, die den frühen 934 von späteren 935-Ableitungen unterscheiden.

Zink-Druckguss im großen 1:12-Maßstab

Zink-Druckguss bringt bei diesem Maßstab ein spürbares Gewicht in die Hand, das reinen Kunststoffmodellen fehlt und beim Herausnehmen aus der Schachtel sofort auffällt. Die Gusstoleranzen liegen etwas weiter als bei Resin, dafür hält der Metallkörper seine Form über Jahrzehnte im Regal, ohne sich zu verziehen oder zu verspannen. Der Lack sitzt auf einer harten Schale, wodurch Glanz und Farbtiefe unter Vitrinenbeleuchtung gleichmäßig wirken. Bei 1:12, gegenüber dem verbreiteten 1:18, wächst die Karosserielänge deutlich, sodass Details wie die Nietreihen der Kotflügelverbreiterungen und das Reliefmuster der Rennreifen erst wirklich lesbar werden. Diese Größe verlangt entsprechend mehr Regalfläche in der Vitrine, belohnt dafür mit einer Präsenz, die kleinere Maßstäbe kaum erreichen.

Der Porsche 911 934 in der DRM-Saison 1976

Gruppe-4-Homologation auf Basis des 930 Turbo

Der Porsche 911 934 entstand 1976 als Werksableger des 911 Turbo (930), gebaut nach dem strengen Gruppe-4-Reglement der FIA für serienbasierte GT-Fahrzeuge. Der 3,0-Liter-Turbomotor leistete rund 485 PS, deutlich mehr als die zivile Serienversion, und machte den 934 zum schnellsten homologierten GT-Fahrzeug seiner Zeit. Die stark verbreiterten Kotflügel nahmen die überbreiten Rennreifen auf, die für den nötigen Grip auf engen Stadtkursen sorgten, während der markante Heckflügel den Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten sicherstellte. Anders als der spätere, freier homologierte 935 blieb der 934 eng an der Serienkarosserie des 930 orientiert, was ihn zu einem der letzten Rennwagen macht, die noch deutlich als Elfer zu erkennen sind.

Vaillant, Hezemans und der Norisring 1976

Die Deutsche Rennsport-Meisterschaft war in den 1970er-Jahren die wichtigste nationale Bühne für Gruppe-4- und Gruppe-5-Fahrzeuge, mit dem Norisring in Nürnberg als einem ihrer prägendsten Stadtkurse. Toine Hezemans, der zuvor mit dem BMW 3.0 CSL internationale Tourenwagenerfolge gefeiert hatte, brachte den Vaillant-Porsche 1976 dort zum Klassensieg. Die grün-weiße Lackierung des Heizungsherstellers Vaillant gehörte zu den auffälligsten Sponsorenauftritten der DRM-Ära und unterschied den Wagen deutlich von den werksnahen Kremer-Kunden, die denselben 934 in anderer Lackierung bewegten. In der DRM traten Gruppe-4- und Gruppe-5-Fahrzeuge gemeinsam an, sodass Porsche-Privatteams wie dieses gegen Zakspeed-Ford-Capri und getunte BMW-Modelle um Punkte kämpften. Ein Sieg auf dem engen Norisring-Kurs, der wenig Raum für Fehler ließ, verlangte ein Fahrwerk, dem Porsche schon in der Serienbasis viel Reserven mitgegeben hatte.

Platz in der Vitrine und Sammlung

In der Sammlung markiert dieser Vaillant-934 einen Sonderfall: Rennlivrees dieser Größenordnung erscheinen meist im kompakteren 1:18-Maßstab, während 1:12 seltener und mit entsprechend höherem Regalbedarf verbunden ist. Wer bereits DRM-Fahrzeuge der 1970er-Jahre sammelt, findet in diesem Modell einen Kontrastpunkt zu den bekannteren Kremer- und Werks-Farbgebungen, ohne dass Fahrzeugtechnik oder Homologationsklasse wechseln. Die versiegelte Karosserie bedeutet, dass die Kaufentscheidung ganz auf Lackierung, Decal-Präzision und Proportionstreue beruht, nicht auf Innenraumdetails oder öffnenden Teilen, ein Abwägen, das bei Rennfahrzeugen ohnehin selten im Vordergrund steht. Für eine beleuchtete Vitrine liefert der große Maßstab genau die Fläche, auf der Startnummer, Sponsorenschrift und Kotflügelform aus der Distanz wirken. Angesichts der Größe und des Gewichts empfiehlt sich ein stabiles Fach mit ausreichender Höhe, besonders wegen des hoch aufragenden Heckflügels, der beim Einräumen leicht übersehen wird.

332,00 €
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