
Opel Commodore A Gold Metallic Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Opel
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Gebrauchtes Modell
- Art.-Nr.
- 430046165
- Baujahr
- 1966
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Limousine
- Fahrzeugklasse
- Vintage Klassiker
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Lagerspuren
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138113954
Modellauto Opel Commodore A Gold Metallic Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps' 1:43-Modell des Opel Commodore A in Gold Metallic zeigt die 1966 eingeführte Limousine, Opels Antwort auf die wachsende Nachfrage nach Sechszylinder-Mittelklasse. Der Druckguss-Körper ist einteilig gefertigt, mit ruhigen Flächen und einer feinen Metallic-Lackierung. Ein solider Baustein für Sammlungen rund um die deutsche Automobilgeschichte der 1960er-Jahre.
Der Commodore stand für ein neues Selbstbewusstsein bei Opel: mehr Zylinder, mehr Anspruch, aber ohne die Distanz der großen Kapitän-Modelle. Als der A 1966 debütierte, positionierte er sich exakt zwischen dem Rekord und den repräsentativen Oberklasse-Baureihen, mit einer Karosserie, die Eleganz und Alltagstauglichkeit verbinden sollte. Minichamps überträgt diese Zwischenstellung in ein Modell, das ruhige Linienführung über auffällige Details stellt.
Der Commodore A und Opels Sechszylinder-Ambitionen der 1960er
Opel führte den Commodore 1966 als Sechszylinder-Variante der Rekord-C-Baureihe ein und schuf damit eine Zwischenstufe, die es zuvor im eigenen Programm nicht gegeben hatte. Während der Rekord mit Vierzylindermotoren die breite Mittelklasse bediente, richtete sich der Commodore an Käufer, die mehr Laufkultur und Leistung wünschten, ohne gleich zum deutlich größeren Kapitän oder Admiral zu greifen. Karosserietechnisch blieb der Commodore A eng mit dem Rekord verwandt, unterschied sich aber durch eine verlängerte Fronthaube, die den größeren Motor unterbringen musste, und durch gehobene Ausstattungsdetails wie zusätzliche Chromzierleisten und ein aufwendigeres Armaturenbrett.
Der Commodore A wurde sowohl als viertürige Limousine wie auch als zweitürige Coupé-Variante angeboten, wobei die Limousine, wie sie dieses Modell zeigt, die praktischere und meistgekaufte Ausführung war. Innerhalb der Opel-Modellgeschichte markiert der A den Beginn einer Baureihe, die sich in den folgenden Generationen zunehmend sportlicher positionierte, bis hin zu den GS/E-Versionen späterer Commodore-Generationen. Für Sammler, die die Entwicklung der deutschen Sechszylinder-Mittelklasse nachvollziehen wollen, markiert dieser frühe Commodore also einen wichtigen Ausgangspunkt. Die Goldmetallic-Lackierung dieses Modells passt gut zur gehobenen Positionierung der Baureihe, denn Metallic-Töne waren in den 1960er-Jahren noch ein Ausstattungsmerkmal der oberen Preisklassen. Die schmale Fahrgastzelle und die aufrechte Frontpartie geben dem Fahrzeug bis heute die typische Silhouette der Rekord-C-Familie, klar erkennbar auch im kleineren Maßstab.
Minichamps' Umsetzung der Limousinen-Silhouette im Maßstab 1:43
Bei diesem Commodore A setzt Minichamps auf die einteilige Druckguss-Bauweise, wie sie für den Maßstab 1:43 bei Klassikern dieser Ära üblich ist. Die Karosserie entsteht aus einem Guss, Türen, Fronthaube und Kofferraumdeckel sind fest integriert, ohne Scharniere oder bewegliche Teile. Diese Bauweise erlaubt es, die Übergänge zwischen den Karosserieflächen als durchgehende, feine Linien zu gestalten, was besonders bei einer eher schlichten Limousinenform wie dieser zum Vorteil wird, denn hier zählt die Reinheit der Flächen mehr als spektakuläre Details.
Die Gold-Metallic-Lackierung liegt gleichmäßig über der gesamten Karosserie, mit dem charakteristischen feinen Schimmer, der Metallic-Pigmente von einfarbigen Decklacken unterscheidet. Chromzierleisten entlang der Fensterlinie und an den Stoßfängern sind separat abgesetzt und heben sich klar von der Lackfarbe ab, ein Detail, das bei Modellen dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Die Frontscheinwerfer und Rückleuchten sind klar konturiert, die Felgen tragen ein zeitgenössisches Speichendesign, das zur seriösen, gehobenen Anmutung der Limousine passt. Wer das Modell im direkten Vergleich mit einem zeitgenössischen Rekord betrachtet, erkennt schnell die kleinen, aber bedeutsamen Unterschiede in Fronthaube und Ausstattung, die Minichamps sorgfältig herausarbeitet. Diese Sorgfalt zeigt sich auch am Unterboden, dessen saubere Gestaltung selbst unter genauer Betrachtung im Regal keine Kompromisse erkennen lässt.
Zwischen Rekord und Kapitän: Einordnung in die Sammlung
In einer Vitrine, die den Werdegang der deutschen Mittelklasse der 1960er-Jahre zeigt, besetzt der Commodore A eine wichtige Position zwischen dem alltäglichen Rekord und den repräsentativen Oberklasse-Modellen. Wer die Entwicklung von Opels Sechszylinder-Reihen verfolgt, findet in diesem frühen Commodore den unverzichtbaren Ausgangspunkt vor den sportlicheren GS/E-Generationen. Die Gold-Metallic-Lackierung setzt sich zudem angenehm von den meist gedeckten Farbtönen anderer Vitrinenstücke ab und sorgt so für optische Abwechslung im Regal. Im Maßstab 1:43 lässt sich zudem problemlos eine ganze Reihe von Opel-Modellen unterschiedlicher Epochen auf einem Regalbrett unterbringen, sodass Raum bleibt, die Sammlung Schritt für Schritt und Baureihe für Baureihe weiterzuentwickeln, ohne die Übersicht zu verlieren.















