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Maserati Tipo 61 #5 S. Moss / D. Gurney Camoradi ADAC 1000km Nurburgring Winner 1960 Minichamps 1:18

Maserati Tipo 61 #5 S. Moss / D. Gurney Camoradi ADAC 1000km Nurburgring Winner 1960 Minichamps 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Maserati
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100601205
100% Originalware
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Maserati Tipo 61 #5 S. Moss / D. Gurney Camoradi ADAC 1000km Nurburgring Winner 1960 Minichamps 1:18 im Detail

TL;DR: Minichamps bildet den Maserati Tipo 61 „Birdcage" im Maßstab 1:18 nach, mit dem sich Stirling Moss und Dan Gurney 1960 für Camoradi Racing den Sieg beim ADAC 1000km-Rennen am Nürburgring sicherten. Das Zink-Druckguss-Modell mit beweglichen Türen zeigt Startnummer 5 und die filigrane Karosserie über dem Gitterrohrrahmen.

Der Sieg beim ADAC 1000km-Rennen 1960 gehört zu den bekanntesten Kapiteln der Marke Maserati in der Sportwagen-Ära, weil Stirling Moss und Dan Gurney damit einem vergleichsweise leichten Prototyp gegen deutlich stärker motorisierte Werksfahrzeuge zum Erfolg verhalfen. Minichamps' 1:18-Nachbildung der Startnummer 5 für Camoradi Racing hält genau dieses Fahrzeug fest, im Zink-Druckguss mit funktionsfähigen Türen über dem charakteristischen Gitterrohrrahmen.

Der Sieg beim ADAC 1000km-Rennen Nürburgring 1960

Camoradi Racing gegen die Werksteams

Beim ADAC 1000km-Rennen 1960 auf der Nürburgring-Nordschleife trat Camoradi Racing, offiziell Casner Motor Racing Division, mit mehreren Tipo 61 gegen die Werksteams von Porsche und Ferrari an. Stirling Moss und Dan Gurney teilten sich das Fahrzeug mit der Startnummer 5 und setzten sich trotz widriger Wetterbedingungen gegen die zahlenmäßig überlegene Konkurrenz durch.

Ein Beleg für die Stärke des Leichtbaukonzepts

Der Sieg gilt bis heute als einer der Belege dafür, wie stark ein konsequent leichtgebautes Fahrzeug einem reinen Leistungsvergleich überlegen sein kann, wenn Fahrwerk und Fahrergespann stimmen. Für Maserati war dieser Erfolg zugleich eine Bestätigung des Tipo-61-Konzepts, das kurz zuvor mit dem namensgebenden Gitterrohrrahmen aus dünnen, verschweißten Stahlröhrchen eingeführt worden war. Die Nordschleife mit ihren wechselnden Bodenwellen und langen Geraden stellte für dieses Konzept eine besonders anspruchsvolle Bewährungsprobe dar. Dass ausgerechnet Moss, einer der versiertesten Fahrer seiner Generation, dem Fahrzeug diesen Sieg abgewinnen konnte, hat den Ruf des Tipo 61 als Fahrerauto zusätzlich gefestigt, ein Ruf, der bis in die heutige Sammlerszene fortwirkt.

Das Gitterrohrrahmen-Konzept hinter dem Spitznamen „Birdcage"

Hunderte Stahlröhrchen für Steifigkeit bei geringem Gewicht

Der Spitzname „Birdcage" entstand, weil der Rahmen aus hunderten dünnen Stahlröhrchen bestand, die in einem engmaschigen Muster verschweißt wurden und von außen an einen Vogelkäfig erinnerten. Diese Bauweise erlaubte ein extrem niedriges Gewicht bei gleichzeitig hoher Torsionssteifigkeit, ein Kompromiss, den herkömmliche Leiterrahmen der Zeit so nicht boten. Die Karosserie selbst blieb entsprechend schmal und knapp über dem Rahmen gespannt.

Schmale Proportionen am Modell im Maßstab 1:18

Am Modell zeigt sich dieses Konzept vor allem an den schmalen Kotflügeln und der niedrigen Frontpartie, die kaum Raum für große Kühlöffnungen lassen und dadurch deutlich filigraner wirken als die massiveren Sportwagen-Prototypen der Konkurrenz aus derselben Zeit. Minichamps arbeitet diese schlanken Proportionen im Zink-Druckguss heraus, wobei die beweglichen Türen zusätzlich einen Blick auf den knapp bemessenen Cockpitbereich erlauben, der beim echten Fahrzeug ebenso auf jedes überflüssige Gramm verzichtete.

Minichamps' Umsetzung von Camoradis Startnummer 5

Zurückhaltende Lackierung ohne Sponsorenflächen

Die Camoradi-Lackierung des Tipo 61 blieb bewusst schlicht: helles Blau mit weißen Absetzungen und der Startnummer 5 auf Tür und Frontpartie, ohne die dichten Sponsorenflächen späterer Rennserien. Diese Zurückhaltung macht die Lackqualität selbst zum entscheidenden Detail, weil kein Aufkleber-Muster von Unregelmäßigkeiten in der Lackfläche ablenken kann.

Gewicht, Türen und der freiliegende Cockpitbereich

Der Zink-Druckguss bringt zudem ein Gewicht mit sich, das bei einem so schlank wirkenden Fahrzeug im ersten Moment überrascht, aber die stabile Haptik liefert, die Sammler von einem Modell dieser Preisklasse erwarten. Die beweglichen Türen öffnen mit spürbarem Widerstand und geben, wie beim historischen Original, den Blick auf einen knappen, freiliegenden Cockpitbereich frei, weitgehend ohne Verkleidung. Für ein Fahrzeug, dessen gesamte Konstruktion auf Gewichtsersparnis ausgelegt war, ist gerade diese Kargheit im Innenraum ein stimmiges Detail, das die Geschichte des Fahrzeugs unterstreicht.

Platz in einer Sammlung historischer Sportwagen

Mit einer Länge von etwa 22 Zentimetern im Maßstab 1:18 fällt der Tipo 61 neben massiveren Nachkriegs-Sportwagen deutlich schlanker aus, was seine ungewöhnlich leichte Bauweise auch in der Vitrine sichtbar macht. Für eine Sammlung, die sich um die Sportwagen-Weltmeisterschaft der frühen 1960er Jahre dreht, ist die Nürburgring-Siegerausführung ein naheliegender Ausgangspunkt, weil sie sowohl die technische Idee des Gitterrohrrahmens als auch ein konkretes, dokumentiertes Rennergebnis verbindet.

Wer daneben die zweite Tipo-61-Ausführung mit Carroll Shelby aufstellt, erhält zudem einen direkten Vergleich zweier Einsätze desselben Chassiskonzepts in derselben Saison, ein Detail, das für Sammler mit Fokus auf ein einzelnes Modelljahr besonders reizvoll ist.

284,00 €
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