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Lancia 037 Martini #8 A. Bettega / M. Perissinot Safari Rally 1985 Kyosho 1:18

Lancia 037 Martini #8 A. Bettega / M. Perissinot Safari Rally 1985 Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 205,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Lancia
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08306J
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Lancia 037 Martini #8 A. Bettega / M. Perissinot Safari Rally 1985 Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyosho bildet den Lancia 037 im 1:18-Maßstab als Diecast-Modell nach, in Martini-Lackierung mit Startnummer 8, gefahren von Attilio Bettega und Maurizio Perissinot bei der Safari Rally 1985. Der letzte heckgetriebene Weltmeister-Rallyewagen der Gruppe-B-Ära steht hier als originalgetreu lackierte Ausführung für die Vitrine bereit.

Der 037 war Lancias Antwort auf die aufkommende Allradkonkurrenz und wurde 1983 mit reiner Hinterradantriebstechnik Weltmeister, ein Titel, den seither kein Heckantriebswagen mehr wiederholt hat. Diese Safari-Ausführung mit Martini-Farben zeigt den Wagen in einem seiner härtesten Einsätze, weit entfernt von den europäischen Asphaltstrecken, für die er eigentlich entwickelt wurde.

Kyoshos Diecast-Umsetzung des Lancia 037

Karosserie und Lackqualität

Kyosho positioniert sich im Rallye-Segment als Hersteller mit besonderem Blick für Gruppe-B-Klassiker, und die Martini-Lackierung verlangt genau diese Sorgfalt: schmale Streifen, saubere Kanten zwischen den Blau-, Rot- und Weißfeldern, korrekt platzierte Sponsorenembleme. Bei Diecast-Modellen entscheidet die Präzision dieser Trennlinien darüber, ob eine Rallye-Lackierung im Regal überzeugt oder verwischt wirkt. Die Proportionen des 037 mit seiner breiten Heckpartie und der markanten Lufthutze auf dem Dach zählen zu den Details, an denen sich die Qualität einer Nachbildung sofort ablesen lässt, und Kyosho trifft diese Linienführung erkennbar sorgfältig.

Gewicht und Materialcharakter

Der Zink-Druckguss gibt dem Modell ein Gewicht in der Hand, das Kunststoffausführungen nicht erreichen, ein Merkmal, das Sammler beim ersten Griff aus der Verpackung sofort spüren. Diese Materialdichte bringt auch Kompromisse mit sich: Wo Resinmodelle feinste Kantenradien erlauben, arbeitet Diecast mit etwas großzügigeren Toleranzen an Fugen und Übergängen, gleicht dies jedoch durch Stabilität und einen zugänglicheren Preis aus. Für ein Modell, das ohnehin von seiner Lackierung lebt, ist dieser Kompromiss vertretbar, denn die Aufmerksamkeit liegt auf der Martini-Grafik, nicht auf mikroskopischen Spaltmaßen.

Der Lancia 037 zwischen Asphalt und afrikanischer Piste

Gruppe B und die letzte Ära des Hinterradantriebs

Lancia entwickelte den 037 gemeinsam mit Abarth auf Basis des Beta Montecarlo als Antwort auf den aufkommenden Allradtrend, verkörpert durch den Audi Quattro. Der Mittelmotor-Heckantrieb-Wagen gewann 1983 die Marken-Weltmeisterschaft, der letzte Erfolg eines Zweiradantrieblers auf höchster Rallye-Ebene, bevor Allradtechnik die Gruppe B endgültig dominierte. Diese kurze, intensive Phase macht den 037 zu einem der meistgesuchten Sammlersubjekte seiner Ära, und Kyoshos Ausführungen dieses Fahrzeugs genießen unter Rallye-Sammlern einen entsprechend guten Ruf.

Ein Wagen abseits seines Terrains

Die Safari Rally in Kenia zählte zu den härtesten Prüfungen des Rallye-Kalenders, mit tagelangen Etappen über staubige Pisten, die Fahrzeuge und Mechanik weit über das hinaus forderten, wofür sie ursprünglich konzipiert wurden. Ein Mittelmotor-Rallyewagen wie der 037, eigentlich auf kurvige Asphaltstrecken zugeschnitten, trat hier unter Bedingungen an, die europäischen Werksautos selten guttaten. Genau dieser Kontrast, der Präzisionswagen im rauen afrikanischen Terrain, verleiht dieser Martini-Lackierung eine andere Geschichte als die bekannteren Auftritte des 037 auf europäischem Asphalt.

Platz in der Rallye-Vitrine

Für Sammler, die eine Gruppe-B-Chronologie aufbauen, ergänzt dieser 037 eine Sammlung um die seltener gezeigte afrikanische Seite der Lancia-Werksgeschichte, neben den bekannteren asphaltorientierten Auftritten. Bei rund 24 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 beansprucht das Modell moderaten Regalplatz und lässt sich gut neben anderen Gruppe-B-Fahrzeugen gruppieren, um die technische Vielfalt jener Jahre zu zeigen. Wer bereits Diecast im Regal hat, profitiert von einheitlicher Materialwirkung; wer aus dem Resin-Segment kommt, sollte das etwas kräftigere Fugenbild einkalkulieren. Insgesamt ein Modell für Sammler mit Blick für die Details der Werksgeschichte, nicht nur für die bekannten Podestfotos.

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