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Lamborghini Miura SV Gelb Kyosho 1:18

Lamborghini Miura SV Gelb Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 196,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Lamborghini
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08317Y
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Lamborghini Miura SV Gelb Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyosho bildet die Lamborghini Miura SV im Maßstab 1:18 als Diecast-Modell in Gelb nach, mit dem breiteren Hinterbau und den fehlenden Scheinwerfer-Wimpern der finalen Miura-Generation von 1970. Die Karosserieform stammt von Marcello Gandini bei Bertone. Ein Sammlerstück für Liebhaber früher Supersportwagen im Maßstab 1:18.

Als die Miura SV Anfang der 1970er Jahre vorgestellt wurde, markierte sie den Abschluss einer Baureihe, die den Begriff Supersportwagen im heutigen Sinn erst geprägt hat. Kyosho widmet sich dieser letzten Entwicklungsstufe mit sichtbarer Sorgfalt für Proportionen, Lackqualität und die charakteristische Fahrzeugsilhouette.

Kyoshos Lamborghini Miura SV im Maßstab 1:18

Karosserieform und Lackierung in Gelb

Das Diecast-Gehäuse übernimmt die flache, breite Silhouette der Miura SV mit sichtbarer Genauigkeit. Der gelbe Lackton, eine der beliebtesten Farben dieser Baureihe, liegt gleichmäßig über den gewölbten Kotflügeln und macht die für die SV typischen breiteren Hinterradausschnitte auf den ersten Blick erkennbar. Die Fensterrahmen sind randscharf lackiert, ohne Farbüberlauf an den Chromleisten. Türen und Motorhaube öffnen auf Metallscharnieren, sodass der quer eingebaute V12 unter der Glasabdeckung sichtbar bleibt, ein Detail, das eine solide Diecast-Ausführung von einfacheren Spielzeugmodellen unterscheidet.

Verarbeitungsniveau im mittleren Sammlersegment

Kyosho positioniert seine Lamborghini-Modelle zwischen einfachen Einstiegsmodellen mit vereinfachter Inneneinrichtung und den handgefertigten Resin-Ausführungen kleinerer Manufakturen, die auf Öffnungsfunktionen ganz verzichten. Das Zamak-Diecast-Gehäuse bringt ein Gewicht mit, das beim Anheben aus der Verpackung sofort auffällt und dem Modell im Regal ein solides Standgefühl verleiht, das leichte Kunststoffmodelle nicht erreichen. Die Interieurdetails, Sitze, Armaturenbrett und Schaltknauf, sind farblich abgesetzt statt einfarbig lackiert, was für diese Preisklasse ein Qualitätsmerkmal darstellt.

Die technische Überarbeitung der letzten Miura-Generation

Bertones Design von Marcello Gandini

Marcello Gandini zeichnete die Miura für Bertone als einen der ersten Straßensportwagen, dessen V12 quer hinter dem Fahrer statt längs vor der Hinterachse saß. Diese Anordnung schuf die niedrige, keilförmige Linienführung, die spätere Supersportwagen prägte und der Miura ihren Ruf als erster echter Vertreter dieser Fahrzeugklasse einbrachte. Bei der SV verzichtete Bertone auf die charakteristischen Wimpern über den Scheinwerfern der früheren Versionen, ein Detail, das Kyosho im Modell korrekt weglässt.

Breiterer Hinterbau und stärkerer V12

Gegenüber den früheren Miura-Versionen erhielt die SV eine verbreiterte Hinterachse mit größeren Reifen, eine überarbeitete Aufhängung und einen leistungsgesteigerten V12. Diese Änderungen verbesserten die Straßenlage merklich, ohne die Grundproportionen der Karosserie zu verändern, ein Balanceakt zwischen Optik und Fahrverhalten, den Kyosho im Modell durch die korrekte Kotflügelbreite und die angepasste Spurweite nachvollzieht. Für Sammler, die verschiedene Miura-Baujahre nebeneinander aufstellen, ist genau dieser Unterschied das Merkmal, an dem sich die SV von den früheren Versionen unterscheiden lässt.

Maßstab 1:18 und Pflege in der Vitrine

Im Maßstab 1:18 misst die Miura SV rund 24 Zentimeter, lang genug, um die gestreckte Silhouette voll zur Geltung zu bringen, aber noch kompakt genug für ein Standardregal in der Sammler-Vitrine. Gegenüber dem kleineren Maßstab 1:43, der eher für vollständige Modellreihen gedacht ist, erlaubt 1:18 die Lackdetails und die Chromverarbeitung aus normalem Betrachtungsabstand zu erkennen, ohne eine Lupe zur Hand nehmen zu müssen. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, da es Diecast-Lackierungen über Jahre ausbleichen kann, während indirektes Vitrinenlicht die Metallic-Effekte im Gelb ohne dieses Risiko betont. Staubfreie Aufbewahrung schützt zudem die beweglichen Scharniere an Türen und Motorhaube vor Verschleiß.

Platz in der Vitrine zwischen frühen Supersportwagen

Für Sammler, die eine Chronologie früher Supersportwagen aufbauen, markiert die Miura SV den Übergangspunkt zwischen den ersten Mittelmotor-Experimenten und der Countach-Generation, die bei Lamborghini in den 1970er Jahren folgte. Nebeneinander in der Vitrine zeigt sich der Sprung in der Karosseriesprache besonders deutlich. Das Modell bleibt bei aller Detailtreue ein Diecast-Stück der mittleren Preisklasse, kein handgefertigtes Sammlerobjekt für den obersten Bereich, aber gerade darin liegt der Reiz: solide Verarbeitung zu einem Preis, der den Einstieg in die Miura-Sammelwelt nicht unnötig erschwert.

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