
Lamborghini Miura P400 Schwarz Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Lamborghini
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Gebrauchtes Modell
- Art.-Nr.
- 430103004
- Baujahr
- 1966
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Supersportwagen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Lagerspuren
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- —
Modellauto Lamborghini Miura P400 Schwarz Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps bildet den Lamborghini Miura P400 von 1966 im Maßstab 1:43 als geschlossenes Diecast-Modell nach, schwarz lackiert mit der von Bertone gezeichneten, extrem flachen Silhouette. Der Miura gilt als erster moderner Mittelmotor-Supersportwagen und legte die Grundlage für jede spätere Lamborghini-Generation, vom Countach bis zum heutigen Huracán.
Als Lamborghini den Miura 1966 vorstellte, gab es für Sportwagen dieser Kategorie kein vergleichbares Konzept: Mittelmotor quer eingebaut, eine extrem flache, von Marcello Gandini bei Bertone gezeichnete Karosserie, und ein Auftritt, der jeden Ferrari der Zeit optisch alt aussehen ließ. Minichamps bildet dieses Schlüsselfahrzeug im Maßstab 1:43 nach, schwarz lackiert und als geschlossene Zinkguss-Karosserie ausgeführt.
Der Miura P400 als erster moderner Supersportwagen
Quer eingebauter V12 und Bertones Entwurf
Bis Mitte der 1960er Jahre saßen Motoren in Sportwagen fast ausnahmslos vorn, Lamborghini drehte dieses Konzept mit dem Miura um und platzierte den V12-Motor quer hinter den Sitzen, zwischen Fahrgastzelle und Hinterachse. Diese Anordnung, heute Standard bei nahezu jedem Supersportwagen, war 1966 ein technisches Wagnis, das Lamborghini als vergleichsweise junges Unternehmen gegen etablierte Hersteller wie Ferrari positionierte. Marcello Gandini zeichnete bei Bertone eine Karosserie, deren Flachheit und fließende Linienführung bis heute als Maßstab für automobile Designqualität gilt.
Ausgangspunkt der Lamborghini-Chronologie
Minichamps bildet mit diesem Modell genau jenen Moment nach, in dem sich die Vorstellung eines Supersportwagens grundlegend änderte. Die extrem niedrige Gesamthöhe, die kurze Fronthaube und die lang gestreckte Fahrgastzelle sind in der Grundform erkennbar getroffen, Proportionen, die beim Original förmlich schockierten, weil kein Serienfahrzeug zuvor derart flach gebaut worden war. Für eine Lamborghini-Chronologie markiert der Miura den eigentlichen Ausgangspunkt, lange vor Gallardo oder Huracán, jede spätere Mittelmotor-Generation der Marke baut letztlich auf diesem Konzept auf.
Bertones Linien in geschlossener Zinkguss-Ausführung bei Minichamps
Flache Silhouette in geschlossenem Zinkguss
Minichamps gießt die Karosserie als geschlossene Einheit, ohne bewegliche Türen oder Motorhaube, eine im Maßstab 1:43 übliche Bauweise, die bei einem derart flächenbetonten Design wie dem des Miura besonders gut funktioniert. Sie erlaubt enge, gleichmäßige Spaltmaße entlang der fließenden Karosserielinien, ohne die glatte, ununterbrochene Silhouette zu stören, die Gandinis Entwurf auszeichnet. Die schwarze Lackierung unterstreicht die extreme Flachheit des Fahrzeugs zusätzlich, unter Vitrinenlicht zeichnen sich die scharfen Lichtkanten deutlich ab.
Preiseinordnung für ein bedeutendes Sammlerthema
Die charakteristischen Lüftungsschlitze über dem Motorraum, die Klappscheinwerfer und die schmalen Rückleuchten sind im Gussverfahren sauber herausgearbeitet, Chromdetails an Stoßstangen und Türgriffen setzen gezielte Akzente. Minichamps positioniert sich bei 1:43 im soliden Mittelfeld zwischen einfachen Spielzeugmodellen und aufwendig handlackierten Resin-Sammlerstücken, eine Einordnung, die im kompakten Maßstab einen soliden, bezahlbaren Zugang zu einem sonst teuren Sammlerthema bietet, ohne auf die charakteristischen Proportionen des Originals verzichten zu müssen.
Der Ursprung der Lamborghini-Chronologie in der Vitrine
Startpunkt für jede Lamborghini-Sammlung
Neben einem Gallardo oder einem moderneren Huracán zeigt der Miura den Ursprung dessen, was Lamborghini bis heute ausmacht: ein quer eingebauter Mittelmotor und eine Karosserie, die mehr auf Eindruck als auf Zurückhaltung setzt. Für Sammler, die eine Lamborghini-Reihe chronologisch von den Anfängen bis zur Gegenwart aufbauen, ist dieser Miura der unverzichtbare Startpunkt, ein kleiner, aber bedeutungsschwerer Baustein, der die gesamte spätere Modellgeschichte der Marke in einem einzigen Exponat verankert.















