
Lamborghini Jarama 400 GTS Blau Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Lamborghini
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 436103400
- Baujahr
- 1974
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Gran Turismo
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138098657
Modellauto Lamborghini Jarama 400 GTS Blau Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps reproduziert den Lamborghini Jarama 400 GTS von 1974 im Maßstab 1:43 in Blau, zinkdruckgegossen mit geschlossener Karosserie. Marcello Gandini zeichnete für Bertone diesen Frontmotor-Gran-Turismo, benannt nach der für ihre Kampfstierzucht bekannten spanischen Region. Die 400-GTS-Version brachte gegenüber dem ursprünglichen Jarama mehr Leistung.
Mit dem Jarama führte Lamborghini seine Tradition fort, Modelle nach Begriffen aus der Welt des Kampfstiers zu benennen, hier nach einer spanischen Region, die für die Zucht kampferprobter Tiere bekannt ist. Marcello Gandini zeichnete für Bertone eine kompakte, kantige Karosserie über einem verkürzten Espada-Chassis, mit klassischem Frontmotor-Layout statt des beim Miura eingeführten Mittelmotor-Konzepts. Minichamps hält die 1972 eingeführte, leistungsgesteigerte GTS-Version im Maßstab 1:43 fest.
Gandinis kantiger Gran-Turismo auf Espada-Basis
Ein verkürztes Chassis für einen kompakten GT
Der Jarama nutzte eine verkürzte Version des Espada-Chassis und bot damit, anders als der viertürige Espada, eine kompakte 2+2-Karosserie mit klar definierten, kantigen Flächen, typisch für Gandinis Formensprache jener Jahre. Das Frontmotor-Layout mit dem Zwölfzylinder vor der Fahrgastzelle stellte innerhalb des damaligen Lamborghini-Programms die konventionellere Alternative zum Mittelmotor-Konzept des Miura dar und richtete sich an Kunden, die einen schnellen, aber alltagstauglichen Reisewagen für vier Personen suchten. Mit seiner kompakten Stanz und den markanten, quadratischen Scheinwerfern setzte sich der Jarama optisch deutlich von den runden, organischen Formen des Miura ab, obwohl beide Fahrzeuge aus derselben Design-Feder stammten.
Von Jarama zu 400 GTS: mehr Leistung ab 1972
1972 stellte Lamborghini mit dem 400 GTS eine überarbeitete, leistungsgesteigerte Version des ursprünglichen Jarama vor, erkennbar unter anderem an einer markanten Lufthutze auf der Motorhaube, die für bessere Kühlung des Zwölfzylinders sorgte. Die GTS-Version profitierte von Detailverbesserungen am Fahrwerk und an der Motorleistung, blieb dabei aber der grundlegenden Formensprache des ursprünglichen Modells treu. Für Sammler markiert diese Überarbeitung einen interessanten Zwischenschritt innerhalb der Jarama-Produktionszeit von 1970 bis 1976, der zeigt, wie Lamborghini auch bei einem vergleichsweise konventionellen Modell kontinuierlich weiterentwickelte, statt die Konstruktion über die gesamte Bauzeit unverändert zu lassen.
Minichamps' Jarama: Zinkdruckguss und kantige Linienführung im Maßstab 1:43
Blaue Lackierung und die charakteristische Lufthutze
Die blaue Lackierung bringt die kantigen Flächen und scharfen Übergänge der Jarama-Karosserie gut zur Geltung, ein Kontrast zu den fließenden Formen anderer Lamborghini-Modelle derselben Ära. Minichamps arbeitet die für die GTS-Version charakteristische Lufthutze auf der Motorhaube sauber heraus, ein Detail, an dem sich Kenner die überarbeitete Version vom ursprünglichen Jarama unterscheiden lassen. Der Zinkdruckguss sorgt für spürbares Gewicht und einen gleichmäßigen, tiefen Lackglanz, der die klaren Flächen der Karosserie unter Vitrinenbeleuchtung deutlich hervortreten lässt.
Geschlossene Karosserie und klare Kanten
Da die Karosserie als geschlossene Einheit gegossen ist, verlaufen die scharfen Kanten entlang der Kotflügel und der Fronthaube ohne Unterbrechung durch Scharniertoleranzen, genau die Präzision, die Gandinis kantiges Design verlangt. Die quadratischen Klappscheinwerfer und die schmale, umlaufende Fensterlinie sind sauber abgesetzt, und die Chromzierleisten an den Stoßstangen setzen sich klar vom blauen Lack ab. Für ein Fahrzeug, dessen Reiz stark von klaren, geraden Linien abhängt, ist eine geschlossene, präzise gegossene Karosserie der passende Zugang, auch wenn das Interieur dadurch nicht einsehbar bleibt.
Ein Frontmotor-Kapitel neben Miura und 400 GT
Platz in einer Frontmotor-Mittelmotor-Gegenüberstellung
In einer Sammlung, die Lamborghinis Frontmotor- und Mittelmotor-Tradition nebeneinander zeigt, ergänzt der Jarama den früheren 400 GT und steht dem Miura als konventionellere, aber nicht weniger konsequent gezeichnete Alternative gegenüber. Im Maßstab 1:43 beansprucht das Fahrzeug wenig Vitrinenfläche, sodass sich mehrere Lamborghini-Generationen problemlos auf einem Regalbrett nebeneinander aufstellen lassen. Die zinkdruckgegossene, geschlossene Ausführung bietet dabei die solide Mittelklasse-Qualität, die eine wachsende Markensammlung über viele Einzelmodelle hinweg zusammenhält. Wer Gandinis Formensprache über verschiedene Lamborghini-Modelle hinweg vergleichen möchte, findet im Jarama einen eigenständigen, kantigen Gegenpol zu den organischeren Linien des Miura.















