5% Rabatt auf Ihre erste Bestellung — kostenloses Konto erstellen

Konto erstellen

Horch 853 Cabriolet Blau Minichamps 1:43

Horch 853 Cabriolet Blau Minichamps 1:43
Aktueller Preis: 79,00 €
Ausverkauft

Dieses Modell ist aktuell vergriffen. Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse — wir melden uns, sobald wieder Exemplare verfügbar sind. Wir informieren Sie per E-Mail auch über neue Modelle. Abbestellen ist jederzeit möglich.

Mehr Horch Modelle
Sicher bezahlen mit
Technische Daten
Auto-Marke
Horch
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:43
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
436012032
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Wenn und Aber
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Modellauto Horch 853 Cabriolet Blau Minichamps 1:43 im Detail

TL;DR: Minichamps' 1:43-Modell des Horch 853 Cabriolet in Blau zeigt eines der repräsentativsten Luxusautomobile der Auto Union aus dem Jahr 1938, als offener Tourenwagen. Der Druckguss-Körper ist einteilig gefertigt, mit ruhiger, eleganter Linienführung und fein ausgeführter Chromzier. Ein Sammlerstück für Vitrinen mit Fokus auf deutsche Vorkriegs-Luxuskarossen.

Der Name Horch stand in den 1930er-Jahren für das Premiumsegment der Auto Union, die Dachmarke, die auch DKW, Wanderer und die Ursprungsmarke Audi vereinte. Der 853 war das Flaggschiff dieser Ära, ein großer, offener Achtzylinder-Tourenwagen, der eher europäischem Hochadel und wohlhabendem Bürgertum vorbehalten war als der breiten Käuferschaft. Minichamps bildet dieses Selbstbewusstsein in ruhigen, eleganten Proportionen ab.

Horch 853: Luxusautomobil der Auto Union in den 1930er-Jahren

Horch war eine der vier Marken, die sich 1932 zur Auto Union zusammenschlossen, jenem Konzern, dessen berühmtes Vier-Ringe-Logo bis heute bei Audi fortlebt. Während DKW und Wanderer das Volumensegment bedienten, besetzte Horch die Rolle der Premiummarke, vergleichbar mit der Stellung, die Mercedes-Benz und Maybach in derselben Epoche einnahmen. Der 853, vorgestellt Mitte der 1930er-Jahre, war das Paradebeispiel dieser Ambition: ein Achtzylindermotor mit großem Hubraum, eine lange Motorhaube und eine Karosserie, die von renommierten Karosseriebauern in aufwendiger Handarbeit gefertigt wurde. Als offener Tourenwagen mit weit geschwungenen Kotflügeln und einer klassischen Zweifarblackierung gehörte der 853 zu den repräsentativsten Automobilen, die in Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden.

Nach dem Krieg endete die Geschichte von Horch als eigenständige Marke, das Werk in Zwickau wurde Teil der ostdeutschen Automobilindustrie und produzierte später unter anderem Fahrzeuge der Marke IFA. Diese abrupte Zäsur macht Horch-Modelle wie den 853 zu einem geschlossenen Kapitel der Automobilgeschichte, ohne die Kontinuität, die etwa Mercedes-Benz oder BMW über Kriegsende und Wiederaufbau hinweg bewahren konnten. Für Sammler, die sich für deutsche Vorkriegsluxuskarossen interessieren, liegt genau darin der besondere Reiz: Jedes Modell dokumentiert eine Epoche, die es in dieser Form nie wieder gegeben hat. Die zweifarbige Lackierung dieses Modells in verschiedenen Blautönen folgt dieser Tradition, bei der Kotflügel und Karosserieflanken bewusst voneinander abgesetzt wurden, um die Länge und Eleganz der Silhouette zu betonen.

Karosseriearbeit am offenen Cabriolet in Blau

Für ein Vorkriegsfahrzeug dieser Klasse setzt Minichamps auf eine einteilige Druckguss-Karosserie, bei der Verdeck, Türen und Motorhaube fest in die Form integriert sind. Bei einem offenen Tourenwagen wie dem 853 kommt diese Bauweise dem Gesamteindruck besonders zugute, denn ohne bewegliche Übergänge bleibt die geschwungene Linie von der langen Motorhaube über die Fahrgastzelle bis zum kurzen Heck vollkommen ungestört. Die Kotflügel, freistehend und mit eigenständiger Kontur gestaltet, gehören zu den anspruchsvollsten Formteilen an einem Vorkriegsmodell dieser Größe, und Minichamps arbeitet sie mit sauberen, gleichmäßigen Kanten heraus.

Die Zweifarblackierung in Blau setzt genau den Kontrast, den die realen Karosseriebauer der 1930er-Jahre bevorzugten, mit einer dunkleren Fahrzeugflanke und helleren Kotflügelpartien, die im Vitrinenlicht deutlich voneinander getrennt bleiben. Chromzierrahmen an Scheinwerfern und Kühlergrill setzen glänzende Akzente gegen die matten Blautöne, während die Speichenräder mit feinen Details die technische Eleganz der Epoche unterstreichen. Das Interieur, soweit durch die offene Karosserie sichtbar, zeigt Sitzpolster und Armaturenbrett in reduzierter, aber stimmiger Ausführung. Diese Zurückhaltung im Innenraum wirkt bei einem offenen Tourenwagen transparenter, da mehr vom Interieur ohnehin sichtbar bleibt und dementsprechend sorgfältiger ausgearbeitet werden muss. Die schmalen Trittbretter und die filigranen Türgriffe runden den Gesamteindruck einer Epoche ab, in der Handwerk noch über jedes Detail der Karosserie entschied.

Ein Vorkriegsklassiker für die anspruchsvolle Vitrine

In einer Vitrine, die sich klassischer Vorkriegsautomobile widmet, setzt der Horch 853 einen deutlich anderen Akzent als die volumenstärkeren Marken jener Zeit. Er steht für ein Kapitel deutscher Luxusfertigung, das mit dem Kriegsende endete und sich nicht in eine Nachkriegskontinuität fortsetzte, anders als etwa bei Mercedes-Benz oder BMW. Gerade diese Endlichkeit macht den 853 zu einem gesuchten Motiv unter Sammlern, die sich auf die Auto-Union-Marken oder ganz allgemein auf deutsche Vorkriegsgeschichte spezialisiert haben. Der Maßstab 1:43 erlaubt es zudem, mehrere Auto-Union-Marken auf begrenztem Raum zusammenzuführen, sodass Schritt für Schritt ein Panorama deutscher Vorkriegs-Luxusfertigung entsteht, das weit über eine einzelne Marke hinausreicht.

0