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Ford Capri RS2600 Mk1 Silver Blue Minichamps 1:18

Ford Capri RS2600 Mk1 Silver Blue Minichamps 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Ford
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
150089072
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Ford Capri RS2600 Mk1 Silver Blue Minichamps 1:18 im Detail

TL;DR: Der Minichamps Ford Capri RS2600 zeigt den Mk1 von 1970 in Silver Blue als 1:18 Diecast-Modell. Die RS2600 war Fords Homologationsbasis für die Tourenwagen-Rennsaison, angetrieben vom 2,6-Liter-Cologne-V6. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen. Ein Modell für Sammler deutscher Tourenwagen-Geschichte der frühen 1970er Jahre.

Als Ford Köln Anfang der 1970er Jahre die Europäische Tourenwagen-Meisterschaft angreifen wollte, brauchte die Rennabteilung eine homologierte Straßenversion mit ausreichend Leistung. Die Antwort war der Capri RS2600: leichter, härter gefedert und mit dem drehmomentstarken Cologne-V6 bestückt. Fahrer wie Jochen Mass und Dieter Glemser machten den RS2600 zur dominierenden Kraft im deutschen Tourenwagensport, lange bevor Silber-Blau-Lackierungen wie diese zum Sammlerstück wurden.

Minichamps Ford Capri RS2600: Die Homologationsbasis von 1970

Der Capri RS2600 markiert den Moment, in dem aus einem Alltagscoupé ein homologierter Rennwagen wurde.

Der 2,6-Liter-Cologne-V6 und die Gewichtsreduktion

Um die Homologation für die Gruppe 2 zu erreichen, musste Ford eine Mindeststückzahl der RS2600-Straßenversion bauen. Der 2,6-Liter-V6 aus dem Kölner Motorenwerk leistete in der Serienausführung deutlich mehr als die Basismodelle des Capri, kombiniert mit dünnerem Karosserieblech und reduzierter Innenausstattung. Diese Kombination aus Leistung und Gewichtsersparnis machte den RS2600 zur Grundlage für die Rennversion, die Ford Köln in der Saison einsetzte. Für Sammler liegt der Reiz genau in dieser doppelten Identität: Straßenzulassung und Rennabstammung in einem Fahrzeug.

Erfolge in der Europäischen Tourenwagen-Meisterschaft

Mit Fahrern wie Dieter Glemser und Jochen Mass am Steuer gewann der Capri RS2600 die Europäische Tourenwagen-Meisterschaft 1971 und 1972, eine Phase, in der der Ford gegen BMW und Alfa Romeo bestehen musste. Diese Erfolge verankerten den RS2600 tief im deutschen Motorsportgedächtnis, weit über die reine Modellgeschichte des Capri hinaus. Minichamps bezieht sich mit diesem Modell auf genau jene Jahre, in denen der Capri vom Straßenfahrzeug zum ernstzunehmenden Rennwagen wurde, ein Hintergrund, der die Silver-Blue-Lackierung dieses Exemplars in einen größeren Zusammenhang stellt.

Zinkdruckguss, Silver Blue und öffnende Details

Der Zinkdruckguss verleiht dem Capri ein Gewicht, das beim Herausheben aus der Verpackung sofort auffällt, ein Kontrast zu leichteren Kunststoffmodellen im gleichen Maßstab. Die Silver-Blue-Lackierung liegt tief und gleichmäßig über den kantigen Linien des Mk1, unter direktem Vitrinenlicht zeigt der Lack einen leichten Blauschimmer, der die typische Formensprache des frühen Capri betont. Sichtbar bleiben die scharfen Kanten der Kotflügelverbreiterungen, ein Detail, das bei der RS2600-Ausführung besonders ausgeprägt war.

Türen und Motorhaube als funktionale Merkmale

Türen und Motorhaube lassen sich öffnen, sodass der nachgebildete Cologne-V6 und die reduzierte Innenausstattung sichtbar werden, Details, die bei einem Homologationsmodell besonders relevant sind, weil sie genau jene Elemente zeigen, die den RS2600 vom normalen Capri unterschieden. Die Scharniere sitzen stramm genug, dass die Motorhaube in geöffneter Stellung bleibt, ohne selbstständig zuzufallen.

Vitrinen-Nachbarschaft: Capri neben BMW und Alfa Romeo

In der Tourenwagen-Saison der frühen 1970er Jahre traf der Capri RS2600 regelmäßig auf den BMW 2002 und die Alfa Romeo GTAm, drei Fahrzeuge, die bis heute als Kern jeder Sammlung zur Europäischen Tourenwagen-Meisterschaft gelten. Wer diese Rivalität in der Vitrine nachstellen möchte, findet in Minichamps' Umsetzung eine Marke, die für ihre Sorgfalt bei Motorsport-Liveries bekannt ist, ohne dabei in eine reine Wettbewerbsvergleich-Falle zu tappen: Jeder Hersteller setzt eigene Schwerpunkte bei Fahrwerk und Lackdetail.

Straßenversion statt Rennlackierung

Diese Silver-Blue-Ausführung zeigt bewusst die Straßenversion und nicht eine der zahlreichen Renn-Liveries mit Startnummern und Sponsorenaufklebern, ein Ansatz, der den RS2600 als eigenständiges Homologationsfahrzeug würdigt, statt ihn ausschließlich über seine Rennerfolge zu definieren. Für eine Sammlung, die sowohl Straßen- als auch Rennversionen desselben Fahrzeugs zeigen möchte, bildet dieses Modell den ruhigeren Gegenpol zu einer lackierten Renn-Ausführung.

Platz in der Motorsport-Sammlung

Bei 1:18 misst der Capri Mk1 rund 21 bis 22 Zentimeter, ein Format, das sich gut neben anderen Tourenwagen-Repliken der frühen 1970er Jahre einreiht. Wer eine deutsche Motorsportgeschichte-Reihe aufbaut, findet im RS2600 einen zentralen Baustein, der zeitlich zwischen den ersten Nachkriegsrennwagen und den späteren Gruppe-5-Boliden steht. Die Silver-Blue-Lackierung setzt sich dabei von den häufigeren Rennlackierungen ab und funktioniert auch als eigenständiges Sammlerstück abseits einer reinen Motorsport-Vitrine. Wer den Capri RS2600 für die eigene Sammlung kaufen möchte, findet in dieser Straßenversion einen Einstieg, der sich später um Renn-Liveries erweitern lässt.

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