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BMW 645Ci E63 Dunkelrot Kyosho 1:18

BMW 645Ci E63 Dunkelrot Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 119,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
BMW
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08701CR
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Wenn und Aber
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Modellauto BMW 645Ci E63 Dunkelrot Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyoshos 1:18-Diecast des BMW 645Ci E63 in Dunkelrot reproduziert das große GT-Coupé, das 2004 Chris Bangles umstrittene, heute geschätzte Formensprache auf die Straße brachte. Metallgussgehäuse, geöffnete Türen und Haube sowie die V8-Grand-Tourer-Silhouette machen das Modell zum Design-Statement jeder Coupé-Vitrine.

Als der E63 2004 vorgestellt wurde, teilte seine Formensprache die Meinungen wie kaum ein anderer BMW zuvor. Heute gilt das große Coupé als eigenständiges Kapitel der Bangle-Ära, und Kyosho überträgt genau diese Linienführung originalgetreu in den Maßstab 1:18.

Chris Bangles Formensprache am großen Coupé

Vom Fünfer-Chassis zum Grand Tourer

Der E63 debütierte 2004 als große Coupé-Variante auf Basis der E60-Fünfer-Plattform und positionierte sich als komfortorientierter Grand Tourer statt als reiner Sportwagen. Der 645Ci brachte einen 4,4-Liter-V8 mit, der dem späteren 650i vorausging, und kombinierte Motorleistung mit langstreckentauglichem Komfort. Die Karosserie übernahm die verlängerte Motorhaube und die zurückversetzte Fahrgastzelle klassischer GT-Proportionen.

Flame Surfacing und die Kritik der 2000er Jahre

Chris Bangles als „Flame Surfacing“ bekannt gewordene Formensprache traf beim E63 auf besonders geteiltes Echo, mit ausgestellten Flächen und einem Bruch mit der bis dahin glatten BMW-Linie. Aus heutiger Sicht gilt genau dieser Bruch als das, was den E63 von austauschbaren Coupés seiner Zeit unterscheidet, und das macht ihn für Sammler interessant, die BMWs Design-Wendepunkt dokumentieren möchten.

Kyoshos Umsetzung in Zink-Druckguss

Karosserieflächen und Lacktiefe

Die geschwungenen Flächen des E63 verlangen von jeder Nachbildung eine gleichmäßige Lackoberfläche ohne Wellen an den Übergängen, denn genau dort zeigen günstigere Gussformen häufig Schwächen. Kyoshos Dunkelrot liegt satt auf der Karosserie und lässt die Flächen unter Vitrinenlicht ruhig wirken, ohne dass Schlieren an den Kotflügelkanten auftreten. Das Gewicht des Zink-Druckguss-Rohbaus macht sich beim Anheben aus der Box sofort bemerkbar, ein Signal für die solide Materialbasis.

Öffnungsfunktionen und Innenraum

Türen und Motorhaube öffnen auf Metallscharnieren, die einen klaren Anschlag zeigen und nicht nachlassen. Im Innenraum sind Sitze, Mittelkonsole und Lederflächen mit separaten Farbtönen abgesetzt, sodass durch die Scheiben Details erkennbar bleiben statt einer einheitlichen Kunststofffläche. Diese Ausstattung positioniert das Modell im mittleren Preissegment, oberhalb einfacher Einstiegsmodelle, aber unterhalb aufwendiger Kleinserien.

1:18 als Bühne für ein umstrittenes Design

Bei 1:18 kommt die Flächengestaltung des E63 besser zur Geltung als bei kleineren Maßstäben wie 1:43, wo die Details der Flame-Surfacing-Linie kaum lesbar wären. Wer BMWs Design-Entwicklung der 2000er Jahre nachzeichnen möchte, profitiert von der Größe, weil sich Übergänge zwischen konkaven und konvexen Flächen erst hier vollständig erschließen. Der Zink-Druckguss bringt zudem ein Eigengewicht mit, das dem Modell auf dem Vitrinenbrett Stabilität gibt.

Für eine Sammlung, die BMW-Coupés über mehrere Generationen zeigt, bildet der E63 einen bewussten Kontrast zu den glatteren Linien der Vorgänger- und Nachfolgemodelle. Diese Gegenüberstellung erklärt, warum viele Sammler den E63 gerade wegen seiner Kontroverse gezielt suchen, statt ihn zu meiden.

Design-Wendepunkt für die BMW-Vitrine

Rund 25 Zentimeter lang, fügt sich der 645Ci in eine Standardvitrine neben anderen 1:18-Coupés der 2000er Jahre ein und markiert dort bewusst den Bruch mit klassischer BMW-Formensprache. Für Sammler, die Design-Geschichte statt reiner Motorsport-Historie erzählen wollen, liefert dieses Modell den passenden Ausgangspunkt, zumal die kontroverse Aufnahme bei Erscheinen inzwischen einer differenzierteren Einschätzung gewichen ist.

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