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Audi Typ A Phaeton Blau Minichamps 1:43

Audi Typ A Phaeton Blau Minichamps 1:43
Aktueller Preis: 75,00 €
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Technische Daten
Auto-Marke
Audi
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:43
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
437019031
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Audi Typ A Phaeton Blau Minichamps 1:43 im Detail

TL;DR: Minichamps' 1:43 Audi Typ A Phaeton in Blau bildet den offenen Tourenwagen nach, mit dem die Marke Audi 1910 ihre eigenständige Geschichte begann, gegründet von August Horch nach dessen Ausscheiden aus der eigenen Firma. Die Zinkdruckguss-Karosserie ist einteilig gefertigt, mit ruhiger Linienführung der frühen Automobiltechnik. Ein Grundstein der deutschen Vorkriegsgeschichte.

August Horch verließ 1909 die Firma, die seinen Namen trug, und gründete noch im selben Jahr ein neues Unternehmen. Weil der eigene Name markenrechtlich blockiert war, griff man zur lateinischen Übersetzung von Horch, hören, und nannte die Marke Audi. Der Typ A Phaeton war eines der ersten Fahrzeuge, das unter diesem neuen Namen entstand, ein offener Tourenwagen für die automobilen Anfangsjahre.

Audi Typ A: Der Namensursprung und die ersten Jahre der Marke

Von Horch zu Audi: Eine Umbenennung mit Folgen

Die Geschichte hinter dem Namen Audi gehört zu den bekannteren Anekdoten der deutschen Automobilgeschichte: Horch bedeutet hören, Audi ist die lateinische Entsprechung dazu, gewählt, weil der ursprüngliche Firmenname nicht mehr genutzt werden durfte. Was als juristische Notlösung begann, wurde zu einem der langlebigsten Markennamen des deutschen Automobilbaus, der bis heute Bestand hat.

Der Phaeton als früher Tourenwagen

Der Typ A war ein Phaeton, ein offener Tourenwagen ohne festes Dach, wie er in den frühen 1910er Jahren üblich war. Ein kleiner Vierzylindermotor trieb das leichte Fahrgestell an, bescheiden nach heutigen Maßstäben, aber technisch fortschrittlich genug, um Audi als ernstzunehmenden Hersteller neben etablierten Marken zu positionieren. Diese frühen Modelle legten den Grundstein für alles, was aus der Marke später wurde.

Minichamps' Zinkdruckguss-Ausführung im Maßstab 1:43

Offene Karosserie als geschlossen gegossene Einheit

Minichamps gießt den Typ A als einteilige Karosserie, ein Ansatz, der bei einem offenen Tourenwagen ohne festes Verdeck besonders sinnvoll ist: Sitzbänke, Armaturenbrett und die charakteristisch hohe Sitzposition sind fest in die Form eingearbeitet, ohne die Toleranzabweichungen eines beweglichen Bauteils. Der Zinkdruckguss bringt für die geringe Größe des frühen Fahrzeugs spürbares Gewicht mit, deutlich mehr, als eine Ausführung aus leichterem Material liefern würde.

Farbgebung und Detailarbeit an frühen Formen

Die Farbgebung Blau liegt ruhig über die schlanken, noch von der Kutschenbauweise geprägten Formen, mit fein herausgearbeiteten Speichenrädern und schmalen Kotflügeln. Messingfarbene Details an Scheinwerfern und Kühler setzen sich klar vom Lack ab, typisch für die Formensprache der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Bei einem Fahrzeug dieser frühen Bauart liegt die ganze Erzählung in solchen kleinen, historisch korrekten Details.

Ein Grundstein für die Vier-Ringe-Geschichte

Wer eine deutsche Vorkriegsreihe aufbaut, findet im Typ A den chronologisch frühesten Punkt, lange vor den späteren Auto-Union-Marken, die Audi Jahrzehnte später mit Horch, DKW und Wanderer vereinen sollten. Im Maßstab 1:43 lässt sich dieser frühe Phaeton unaufdringlich neben andere Vorkriegsklassiker stellen, als leiser Ausgangspunkt einer Geschichte, die erst viel später zu den vier Ringen führte.

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