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Audi Avus Quattro Chrome Silver Revell 1:18

Audi Avus Quattro Chrome Silver Revell 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Audi
Modellhersteller
Revell
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08830
100% Originalware
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Audi Avus Quattro Chrome Silver Revell 1:18 im Detail

TL;DR: Revells 1:18 Audi Avus quattro in Chrome Silver bildet die polierte Aluminium-Studie von 1991 nach, die mit ihrem unlackierten Blankaluminium-Finish und dem W12-Motorkonzept die spätere Aluminium-Space-Frame-Technik von Audi vorwegnahm. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen und geben den Blick auf das nachgebildete Triebwerk frei.

Auf der Tokyo Motor Show 1991 zeigte Audi mit dem Avus quattro eine Studie, die komplett auf lackiertes Blech verzichtete: Die Karosserie blieb in poliertem Aluminium, eine bewusste Demonstration der Space-Frame-Technik, die später im Audi A8 Serienreife erreichte. Revell überträgt diese glänzende Metalloberfläche originalgetreu in den Maßstab 1:18, inklusive öffnender Türen und Motorhaube für den Blick auf das W12-Motorkonzept.

Die Avus-Studie und Audis Aluminium-Vision

Blankes Aluminium statt Lackierung

Der Audi Avus quattro verzichtete bei seiner Präsentation 1991 bewusst auf jede Lackierung: Die gesamte Karosserie bestand aus poliertem Aluminium, das im Licht der Messehallen metallisch glänzte statt in einer gewöhnlichen Fahrzeugfarbe zu erscheinen. Diese Entscheidung war kein stilistischer Zufall, sondern eine gezielte Demonstration dafür, wie weit Audi mit der Verarbeitung von Aluminium als Karosseriewerkstoff bereits war. Keilförmige Flächen und scharfe Kanten verstärkten den futuristischen Eindruck zusätzlich. Revell bildet diese blanke Metalloberfläche im Modell mit einer Chrome-Silver-Lackierung nach, die den charakteristischen Glanz der Original-Studie einfängt, ohne die Haptik von echtem poliertem Aluminium vollständig ersetzen zu können.

W12-Motorkonzept und Space-Frame-Idee

Unter der langen, flachen Haube steckte beim Avus quattro ein W12-Motorkonzept, eine frühe Vorstufe der später in Serie gebauten W-Motoren des Volkswagen-Konzerns. Gleichzeitig diente die Studie als Testlauf für die Aluminium-Space-Frame-Technik, die Audi wenige Jahre später im A8 tatsächlich in Serie brachte und damit zum Vorreiter für Leichtbau-Karosserien in der Oberklasse machte. Diese doppelte Rolle, Design-Statement und technische Machbarkeitsstudie zugleich, macht den Avus quattro zu einem der bedeutenderen Konzeptfahrzeuge der 1990er Jahre. Revell lässt die Motorhaube des Modells öffnen und gibt damit den Blick auf eine nachgebildete W12-Anordnung frei, die genau diese technische Geschichte sichtbar macht.

Revells öffnender Audi Avus quattro in 1:18

Türen und Motorhaube im Detail

Revell stattet diesen Avus quattro mit öffnenden Türen und einer öffnenden Motorhaube aus, zwei Elemente, die bei einem Konzeptfahrzeug mit derart ungewöhnlicher Technik besonders sinnvoll sind. Die Türen lassen sich in einem weiten Winkel öffnen und geben den Blick auf ein ebenso reduziertes wie futuristisch gehaltenes Cockpit frei, während die Motorhaube den Zugang zur nachgebildeten W12-Anordnung freigibt. Beide Mechaniken arbeiten mit solidem Widerstand, die Teile bleiben in der gewählten Position stehen, statt von selbst zurückzufallen. Für ein Modell, dessen reale Vorlage museal selten zu sehen ist, macht genau dieser Zugang zu Innenraum und Technik den besonderen Reiz aus.

Metalloptik im Zinkdruckguss

Die Chrome-Silver-Lackierung dieses Modells verlangt eine gleichmäßige, blasenfreie Oberfläche, da jede Unregelmäßigkeit auf einer derart reflektierenden Fläche sofort auffallen würde. Revell hält diese Oberfläche über die gesamte Karosserie sauber, mit einem Glanzgrad, der den metallischen Charakter der Original-Studie unter Vitrinenlicht gut einfängt. Der Zinkdruckguss bringt zugleich das Gewicht mit, das man von einem 1:18-Modell erwartet, und sorgt dafür, dass die beweglichen Türen und die Motorhaube stabil in ihren Scharnieren sitzen. Für ein Konzeptfahrzeug, das in der Realität nur als Einzelstück existierte, bietet dieses Modell damit eine der wenigen Möglichkeiten, der Studie aus nächster Nähe zu begegnen.

Platz neben anderen Audi-Konzeptfahrzeugen

Einordnung neben Serienmodellen

Neben Serienmodellen wie dem quattro Coupé oder dem späteren A8 markiert der Avus quattro in einer Sammlung den Punkt, an dem Audi seine Aluminium- und Allradtechnik erstmals in einer reinen Design- und Technikstudie zusammenführte. Für Sammler, die sich auf Konzeptfahrzeuge der 1990er Jahre spezialisiert haben, bietet dieses Modell einen seltenen Zugang zu einem Fahrzeug, das nie in Serie ging und real nur in Museen oder bei besonderen Ausstellungen zu sehen ist. Der Maßstab 1:18 und die öffnenden Anbauteile erlauben zudem eine deutlich intensivere Auseinandersetzung mit dem Fahrzeug, als es ein geschlossenes Modell ermöglichen würde. Eine lohnende Ergänzung für jede Vitrine mit Schwerpunkt auf deutscher Technikgeschichte.

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