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Lamborghini Urraco P250 Hellgrün Kyosho 1:18

Lamborghini Urraco P250 Hellgrün Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 275,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Lamborghini
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08441G
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Wenn und Aber
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Modellauto Lamborghini Urraco P250 Hellgrün Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyosho reproduziert im Maßstab 1:18 den Lamborghini Urraco P250 in Hellgrün, das von Bertone gezeichnete V8-Coupé, mit dem Lamborghini ab 1973 einen kompakteren, bezahlbareren Einstieg neben Miura und Countach anbot. Das Druckguss-Modell zeigt die kantige Linienführung und eignet sich als unterschätzte Ergänzung klassischer Lamborghini-Sammlungen.

Neben den keilförmigen Ikonen Miura und Countach wirkt der Urraco fast zurückhaltend, und genau darin liegt sein Reiz für Sammler, die Lamborghinis Modellgeschichte vollständig abbilden wollen. Der 2+2-Sitzer positionierte sich 1973 als Alternative zu Porsche 911 und Ferrari Dino.

Der Urraco als Bertones Antwort auf ein kompakteres Lamborghini-Konzept

Design von Marcello Gandini und Bertone

Marcello Gandini, der bereits Miura und Countach für Bertone entworfen hatte, zeichnete den Urraco mit deutlich ruhigeren Linien. Statt der extremen Keilform der großen Modelle setzte er auf ein kompaktes 2+2-Coupé mit fließenden Flächen und knapper Fronthaube, eine bewusste Abkehr vom Showcar-Charakter der Flaggschiffe. Der Mittelmotor blieb erhalten, die Proportionen wurden jedoch alltagstauglicher, mit echten Rücksitzen statt reiner Symbolik. Diese Zurückhaltung im Design macht den Urraco im direkten Vergleich zu Miura und Countach unauffälliger, was ihn unter Kennern heute gerade wegen dieser Andersartigkeit interessant macht.

Der V8 und die Positionierung im Lamborghini-Programm

Der P250 nutzt einen 2,5-Liter-V8, kleiner als die V12-Triebwerke der Topmodelle, aber typisch für Lamborghinis Versuch, mit dem Urraco eine breitere Käuferschicht zu erreichen. Das Modell sollte gegen Porsche 911 und Ferrari Dino 246 antreten, Fahrzeuge, die sportliche Fahrleistungen mit etwas mehr Alltagstauglichkeit verbanden als die üblichen Supersportwagen. Die Stückzahlen blieben deutlich geringer als bei späteren Einstiegsmodellen der Marke, was den Urraco heute zu einem selteneren Anblick auf Sammlertreffen macht als seine bekannteren Geschwister.

Kyoshos Druckguss-Ausführung in Hellgrün

Materialqualität und Lackierung

Kyosho setzt für den Urraco auf Zink-Druckguss, ein Material, das dem Modell ein deutlich höheres Gewicht verleiht als vergleichbare Kunststoffmodelle und beim Anheben sofort Solidität vermittelt. Die Farbe Hellgrün war in den 1970er Jahren einer der markanten Lamborghini-Töne und wird hier in gleichmäßiger, streifenfreier Deckung aufgetragen, wodurch die kantigen Flächen von Gandinis Design klar zur Geltung kommen. Anders als bei versiegelten Resin-Modellen, die auf Öffnungsmechanismen verzichten, um schärfere Spaltmaße zu erreichen, wählt Kyosho hier den klassischen Kompromiss aus Interaktivität und Robustheit, der sich im Alltag einer Vitrine als pflegeleichter erweist.

Maßstab 1:18 und Platzbedarf in der Vitrine

Bei einer Fahrzeuglänge des Originals von gut 4,2 Metern ergibt sich im Maßstab 1:18 ein Modell von etwa 23 Zentimetern, eine Größe, die Details wie die charakteristischen Lüftungsschlitze hinter den Türen klar erkennbar macht. Gegenüber 1:43-Modellen bietet dieser Maßstab deutlich mehr Fläche für Lackdetails, verlangt im Gegenzug aber mehr Vitrinenplatz. Direktes Sonnenlicht sollte auch bei stabilem Druckguss vermieden werden, da UV-Strahlung Lackpigmente über Jahre ausbleichen kann.

Ein unterschätztes Kapitel in der Lamborghini-Sammlung

Für Sammler, die sich nicht nur auf Miura und Countach konzentrieren, schließt der Urraco eine Lücke in der Markengeschichte der frühen 1970er Jahre. Er zeigt, dass Lamborghini schon damals versuchte, über reine Supersportwagen hinaus zu wachsen, ein Ansatz, der später mit Jalpa und Gallardo fortgesetzt wurde. Wer eine chronologische Aufstellung der Marke plant, findet im Urraco P250 einen Baustein, der ohne die Rennhistorie von Miura Jota oder Countach Turbo auskommt, dafür aber Bertones Designsprache in einer selteneren, alltagsnäheren Form zeigt. Preislich bewegt sich dieses Druckguss-Modell im mittleren Segment, unterhalb aufwendiger Resin-Sonderserien, mit einer Materialqualität, die für ein Fahrzeug dieser Seltenheit einen fairen Gegenwert bietet.

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