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Audi V8 Quattro DTM #45 F. Biela Team AZR 1991 Minichamps 1:18

Audi V8 Quattro DTM #45 F. Biela Team AZR 1991 Minichamps 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Audi
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100911045
100% Originalware
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Audi V8 Quattro DTM #45 F. Biela Team AZR 1991 Minichamps 1:18 im Detail

TL;DR: Minichamps bildet den Audi V8 quattro im Maßstab 1:18 als Startnummer 45 von Frank Biela für Team AZR in der DTM-Saison 1991 nach, dem Jahr seines Meistertitels. Das Zink-Druckguss-Modell mit beweglichen Türen zeigt das erste erfolgreiche Allrad-Tourenwagen-Konzept der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft, das die Konkurrenz jahrelang vor Probleme stellte.

1991 gewann Frank Biela mit dem Audi V8 quattro die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft und bestätigte damit, dass Allradantrieb auch im Rundstreckensport einen entscheidenden Vorteil bringen konnte, ein Konzept, das Audi zuvor bereits im Rallyesport etabliert hatte. Minichamps' 1:18-Nachbildung der Startnummer 45 für Team AZR hält dieses Meisterjahr im Zink-Druckguss fest, mit beweglichen Türen und der charakteristischen, kantigen Silhouette des Fahrzeugs.

Frank Bielas DTM-Titel 1991 im Audi V8 quattro

Zwei Audi-Titel in Folge gegen Mercedes-Benz und BMW

Der Audi V8 quattro trat 1990 erstmals in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft an und gewann auf Anhieb den Titel mit Hans-Joachim Stuck. Ein Jahr später, 1991, setzte Frank Biela diese Erfolgsserie fort und sicherte sich seinerseits die Meisterschaft, womit Audi als Hersteller zwei Titel in Folge einfuhr, ein für die damalige DTM ungewöhnlicher Erfolg gegen etablierte Konkurrenten wie Mercedes-Benz und BMW. Der entscheidende technische Unterschied lag im Allradantrieb: Während die Konkurrenz auf Hinterradantrieb setzte, übertrug der quattro-Antriebsstrang die Kraft auf alle vier Räder.

Der erste große Erfolg einer langen Karriere

Dieser Vorteil war so groß, dass das DTM-Reglement in den Folgejahren wiederholt angepasst wurde, um den Allradantrieb auszubalancieren, ein Vorgang, der die Bedeutung von Audis Erfolg zusätzlich unterstreicht. Für Biela war der Titel 1991 der erste große Erfolg einer Karriere, die ihn später mehrfach zu Siegen bei den 24 Stunden von Le Mans führen sollte. Ein Fahrzeug aus genau diesem Meisterjahr markiert damit sowohl einen technischen als auch einen biografischen Wendepunkt in der deutschen Tourenwagen-Geschichte.

Allradantrieb als technischer Bruch im Tourenwagensport

Vom Rallye- zum Rundstreckenkonzept

Audi hatte den Allradantrieb bereits in den frühen 1980er Jahren im Rallyesport mit dem Ur-quattro zu einem entscheidenden Vorteil gemacht, und die Übertragung dieses Konzepts auf den Rundstreckensport war folgerichtig, wenn auch technisch anspruchsvoll: Ein Allradantrieb bringt zusätzliches Gewicht und mechanische Komplexität mit sich, die auf glattem Asphalt anders wirken als auf losem Untergrund. Der V8 quattro löste diese Aufgabe mit einem für die DTM ungewöhnlich massiven Erscheinungsbild, breiten Kotflügeln und einer kantigeren Karosserie.

Massive Silhouette und bewegliche Türen am Modell

Minichamps bildet diese massive Silhouette im Zink-Druckguss nach, wobei die breite Spur und die ausgestellten Radläufe die zusätzliche Antriebstechnik unter der Karosserie optisch andeuten, ohne sie direkt zu zeigen. Die beweglichen Türen öffnen sich mit spürbarem Widerstand und geben den Blick auf einen vereinfachten, aber erkennbar an das Original angelehnten Cockpitbereich frei. Für Sammler, die sich für die technische Entwicklung der DTM interessieren, markiert dieses Fahrzeug den Moment, in dem Allradantrieb vom Rallye- zum Rundstreckenkonzept wurde.

Team AZR und die Lackierung der Startnummer 45

Kundenteam neben den Werksfahrzeugen

Team AZR gehörte zu den von Audi unterstützten Kundenteams, über die der Hersteller in der DTM zusätzliche Fahrzeuge neben den reinen Werkswagen einsetzte, eine für die frühen 1990er Jahre typische Struktur, bei der Werks- und Kundenteams oft mit identischer Technik, aber unterschiedlicher Optik antraten. Die Lackierung der Startnummer 45 unterscheidet sich dadurch von den reinen Werksfahrzeugen, bleibt aber klar der Audi-Markenidentität jener Saison verpflichtet.

Gleichmäßige Lackflächen auf Zink-Druckguss

Der Zink-Druckguss bietet für diese Art von Lackierung eine gleichmäßige, glatte Grundlage, auf der auch mehrfarbige Flächen ohne sichtbare Übergänge ineinandergreifen. Unter einer Vitrinenbeleuchtung zeigt sich das besonders an den großflächigen, einfarbigen Feldern der Karosserie, wo eine hochwertige Lackierung ohne Wolkenbildung oder ungleichmäßigen Glanz auskommt. Für eine Sammlung, die sich der frühen Allrad-Ära der DTM widmet, ist ein Kundenteam-Fahrzeug wie dieses eine sinnvolle Ergänzung zu den bekannteren Werksausführungen.

Ausgangspunkt für eine DTM-Sammlung der frühen 1990er

Mit rund 25 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 fügt sich der V8 quattro in eine Reihe klassischer Tourenwagen-Modelle ein und wirkt durch seine breite Karosserie neben schmaleren Fahrzeugen aus derselben Zeit bewusst wuchtiger. Für Sammler, die die frühe Allrad-Ära der DTM dokumentieren möchten, markiert Bielas Meisterfahrzeug aus dem Jahr 1991 einen naheliegenden Ausgangspunkt, von dem aus sich sowohl frühere Werksausführungen als auch spätere, reglementbedingt wieder heckangetriebene Fahrzeuge thematisch anschließen lassen.

Wer zusätzlich das Schwesterfahrzeug aus der Meistersaison 1990 mit Hans-Joachim Stuck ergänzt, zeigt damit Audis kompletten Doppelerfolg der frühen Allrad-Ära in einer einzigen Vitrinenreihe.

256,00 €
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