
Porsche 911 993 RWB Son Goku Purple GT Spirit 1:18

Du sparst 5,00 €
Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- GT Spirit
- Maßstab
- 1:18
- Material
- Resin
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- GT571
- Baujahr
- 2024
- Epoche
- 2020s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Tuner Modelle
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 9580010317844
Modellauto Porsche 911 993 RWB Son Goku Purple GT Spirit 1:18 im Detail
TL;DR: GT Spirit bildet einen Porsche 911 993 im Rauh-Welt-Begriff-Umbau als Resin-Modell im Maßstab 1:18 ab, in der tiefvioletten Sonderlackierung Son Goku Purple. Die Karosserie ist einteilig gefertigt, ohne öffnende Teile. RWB, das Tuning-Atelier von Akira Nakai, verbreitert jeden 911 individuell und vergibt jedem Umbau einen eigenen Namen.
Rauh-Welt Begriff, kurz RWB, ist kein klassischer Tuner im herkömmlichen Sinn, sondern ein Atelier, das jeden 911 individuell verbreitert und mit einem eigenen Namen versieht, oft mit einem Bezug zur japanischen Popkultur. Akira Nakai baut jeden Umbau von Hand, ohne standardisierte Bausätze, was RWB-Fahrzeuge zu Einzelstücken macht, selbst wenn mehrere Wagen auf derselben Basis entstehen. GT Spirit reproduziert einen dieser Umbauten in der markanten Farbe Son Goku Purple.
RWB und die Kultur individueller 911-Umbauten
Akira Nakai und die Philosophie hinter Rauh-Welt Begriff
Akira Nakai gründete Rauh-Welt Begriff in Japan und baute das Atelier über Jahrzehnte zu einem international bekannten Namen in der Tuning-Szene auf, ohne dabei auf standardisierte Umbausätze zurückzugreifen. Jeder RWB-911 entsteht als individuelles Projekt, mit handgefertigten Kotflügelverbreiterungen, die auf die jeweilige Basis abgestimmt werden, statt aus einer Serienform zu stammen. Diese Herangehensweise unterscheidet RWB deutlich von Großserien-Tunern, die identische Bausätze auf beliebig viele Fahrzeuge montieren. Der Name jedes Umbaus, hier Son Goku, verweist häufig auf japanische Popkultur und verleiht dem Fahrzeug eine eigene Identität, die über die reine technische Modifikation hinausgeht.
Der 993 als Basis für breite Kotflügel und großen Heckflügel
Als letzte luftgekühlte 911-Generation genießt der 993 unter Enthusiasten einen besonderen Status, was ihn zu einer beliebten Basis für RWB-Umbauten macht. Die charakteristischen, stark ausgestellten Kotflügel verbreitern die Spur deutlich über die Werksmaße hinaus, während ein großer, oft verstellbarer Heckflügel die Silhouette zusätzlich prägt. GT Spirit reproduziert diese Proportionen konsequent, mit ausgestellten Radhäusern, die von der Fahrzeugmitte nach außen wachsen, statt nur eine dünne Verbreiterung anzudeuten, und einem Heckflügel, der die für RWB typische, fast schwebende Optik nachbildet. Für Sammler, die sich für Tuning-Kultur abseits reiner Werksmodelle interessieren, markiert dieser Umbau einen der bekanntesten Vertreter der Widebody-Bewegung rund um den 911.
Resin-Fertigung und die geschlossene Karosserie eines Widebody-Umbaus
Resin und die skulpturale Kotflügelform
Die stark gewölbten, organisch geformten Kotflügel eines RWB-Umbaus stellen für jede Gussform eine Herausforderung dar, weil die Übergänge zur ursprünglichen 993-Karosserie fließend und keineswegs symmetrisch verlaufen. Resin erlaubt engere Fertigungstoleranzen als Zink-Druckguss und hält dadurch diese komplexen, geschwungenen Flächen präziser in Form, ohne dass die Kanten an den Verbreiterungen verwaschen wirken. Das Modell fällt vergleichsweise leicht aus, ein direkter Hinweis auf das Gussmaterial, während die Lackierung auf der glatten Oberfläche tief und gleichmäßig liegt, ein Effekt, der die metallischen Partikel im Lila-Ton der Son-Goku-Farbe besonders gut zur Geltung bringt.
Eine einteilige Karosserie ohne öffnende Teile
Die Karosserie ist einteilig gefertigt, ohne Türen, Motorhaube oder Kofferraum, die sich öffnen lassen. Bei einem Widebody-Umbau mit derart ausgeprägten Kotflügeln ist das durchaus sinnvoll, denn die Übergänge zwischen Kotflügel und Türfläche verlaufen bei RWB-Fahrzeugen ohnehin fließend und würden durch Scharnierspalte gestört. Wer mit dem Finger über die Kotflügelkante fährt, spürt eine einzige, durchgehende Wölbung, ohne Bruch, exakt wie bei den handgefertigten Originalen von Akira Nakai. Gerade bei einem Fahrzeug, dessen Reiz fast vollständig über die äußere Form transportiert wird, ist eine makellose, ungebrochene Außenhaut wichtiger als bei einem Serienmodell.
Son Goku Purple in der Vitrine
Der tiefviolette Ton von Son Goku Purple ist alles andere als eine zurückhaltende Farbwahl und passt damit zur gesamten Philosophie von Rauh-Welt Begriff, die Zurückhaltung nie als Ziel verfolgt hat. Auf der glatten Resin-Oberfläche zeigt der Lack unter direktem Licht einen leichten metallischen Schimmer, der die stark gewölbten Kotflügel plastisch modelliert, statt sie flach wirken zu lassen. Eine punktuelle Vitrinenbeleuchtung von oben unterstreicht genau diese Wölbungen und lässt den Heckflügel als eigenständiges, fast schwebendes Element erscheinen. Im Maßstab 1:18 misst der Umbau durch die verbreiterten Kotflügel spürbar mehr in der Breite als ein Serien-993, was ihn im Regal neben Werksmodellen deutlich auffälliger wirken lässt. Für Sammler, die neben klassischen Porsche-Generationen auch Tuning-Kultur zeigen möchten, liefert dieser RWB-Umbau einen bewussten Kontrapunkt zu den zurückhaltenden Werksfarben, die sonst einen Großteil der 911-Vitrine prägen. Die Kombination aus japanischer Tuning-Philosophie und einer der bekanntesten Farben aus dem RWB-Katalog macht dieses Modell zu einem Gesprächsthema, sobald Besucher die Sammlung betrachten.
Der RWB-993 als Kontrapunkt in einer Porsche-Sammlung
GT Spirit positioniert diesen Umbau preislich im mittleren Segment für 1:18-Resin, spürbar über Einstiegsmodellen, aber unterhalb der Preise für Modelle mit beweglichen Türen. Für Sammler, die bereits mehrere Werks-911-Generationen im Regal haben, bringt dieser RWB-Umbau eine Facette ein, die in klassischen Porsche-Sammlungen oft fehlt: die Tuning-Kultur, die sich seit Jahrzehnten parallel zur Werksgeschichte entwickelt hat. Die Kombination aus Widebody-Silhouette und ungewöhnlicher Sonderfarbe macht dieses Modell zu einem bewussten Bruch mit der klassischen Elfer-Ästhetik, ohne die Grundproportionen des 993 vollständig zu verlassen. Gerade im Kontrast zu einem unveränderten 993 aus derselben Modellreihe zeigt sich der Umfang der optischen Transformation besonders deutlich.















