
Porsche 911 S #4 G. Larrousse / J-C. Perramond 2nd Place Rally Monte Carlo 1972 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400726804
- Baujahr
- 1972
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Rallye-Modelle
- Fahrzeugklasse
- WRC Klassik
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138089259
Modellauto Porsche 911 S #4 G. Larrousse / J-C. Perramond 2nd Place Rally Monte Carlo 1972 Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps bildet den Porsche 911 S mit Startnummer 4 als 1:43 Diecast nach, gefahren von Gérard Larrousse und Jean-Claude Perramond zum zweiten Platz bei der Rallye Monte Carlo 1972. Die versiegelte Karosserie zeigt zusätzliche Rallye-Scheinwerfer und tampongedruckte Startnummern. Ein kompaktes Stück für Sammler klassischer Porsche-Rallyefahrzeuge.
Die Rallye Monte Carlo verlangte in den frühen 1970er-Jahren von Fahrzeug und Fahrern eine Mischung aus Präzision auf vereisten Bergstraßen und Zuverlässigkeit über tausende Kilometer Anfahrt. Der 911 S, leichter und agiler als spätere Turbo-Varianten, war für diese Kombination bestens geeignet. Larrousse, der später als F1-Teamchef bekannt wurde, zeigte hier bereits sein fahrerisches Können.
Zinkdruckguss-Rallyeausführung des 911 S
Versiegelte Karosserie und Rallye-Anbauteile
Der 911 S trägt für die Rallye zusätzliche Fernscheinwerfer vor dem Kühlergrill, eine Ausstattung, die Minichamps als angesetzte, aber fest mit der versiegelten Karosserie verbundene Teile umsetzt. Ohne Scharniertoleranzen verlaufen Motorhaube und Kotflügellinien durchgehend, während die zusätzlichen Leuchten als separate Anbauteile die Silhouette erweitern, ohne die Grundform zu stören. Beim Herausheben aus der Schaumstoffeinlage liegt das Modell deutlich schwerer in der Hand, als seine kompakte Größe vermuten lässt, die Zinkdruckguss-Bauweise gibt dem 1:43-Körper eine Dichte, die über Jahre stabil bleibt. Der Lack auf der harten Metallschale zeigt die Rallyelackierung tief und gleichmäßig unter direktem Licht.
Startnummer 4 und Sponsorendetails
Die Startnummer 4 sowie Rallye-typische Zusatzembleme sind tampongedruckt statt aufgeklebt, eine Technik, die verhindert, dass sich über die Jahre etwas ablöst oder vergilbt. Unter der Lupe bleiben die Ziffernkanten scharf, ohne das Verlaufen an Rundungen, das schwächere Drucktechniken zeigen. Die Rallye-Bereifung mit sichtbarem Profil ist an dieses Fahrzeug angepasst, anders als die glatteren Reifen reiner Rundstreckenmodelle. Bei einem kompakten Modell dieser Art liegt der Wert genau in solchen Details, denn die Fläche zum Betrachten ist begrenzt.
Rallye Monte Carlo 1972: Larrousse und der zweite Platz
Bergstraßen, Eis und die Anforderungen der Monte
Die Rallye Monte Carlo führte über enge, teils vereiste Bergstraßen der französischen und italienischen Alpen, wo Sekundenbruchteile über Zeitverluste entschieden und ein einziger Fehler das gesamte Rennen beenden konnte. Reifenwahl, Fahrwerksabstimmung und die Fähigkeit, bei wechselnden Straßenverhältnissen konstant zu bleiben, zählten dort mehr als reine Motorleistung. Für Porsche war die Monte Carlo eine der prestigeträchtigsten Rallyes, an der Werks- und Kundenfahrzeuge gleichermaßen teilnahmen, und ein Podiumsplatz dort wog schwer im internationalen Rallyesport jener Jahre.
Larrousse, Perramond und der Weg zum zweiten Platz
Gérard Larrousse, der später als Teamchef in der Formel 1 bekannt wurde, zeigte bei der Monte Carlo 1972 bereits die Konstanz, die seine spätere Karriere prägte. Mit Perramond an seiner Seite erreichte er den zweiten Platz, knapp hinter dem Sieger, eine Platzierung, die den 911 S als ernstzunehmendes Rallyefahrzeug gegenüber spezialisierteren Konkurrenten bestätigte. Für Sammler, die Porsches Rallye-Vergangenheit neben der bekannteren Rundstreckengeschichte zeigen wollen, ist dieses Fahrzeug ein naheliegender Baustein.
Platz in der Sammlung
Im Maßstab 1:43 lässt sich dieser 911 S problemlos neben anderen Porsche-Rallyefahrzeugen der 1970er-Jahre aufstellen, ohne dass eine ganze Vitrinenreihe an Platz verliert. Wer stattdessen 1:18 bevorzugt, gewinnt an Detailtiefe bei den Rallye-Anbauteilen, verliert aber die Möglichkeit, eine breitere Rallye-Geschichte auf kompaktem Raum zu zeigen. Die versiegelte Bauweise ist dabei keine Einschränkung, sondern die Grundlage für die klaren Linien, die ein Rallyefahrzeug dieser Art verlangt. Für eine Sammlung, die sich der Rallye Monte Carlo widmet, bietet dieser zweite Platz von Larrousse einen Ausgangspunkt, der Porsches Vielseitigkeit jenseits der Rundstrecke unterstreicht.















