
Mercedes 230 SL W113 Pagoda Weiß Norev 1:12

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Technische Daten
- Auto-Marke
- Mercedes
- Modellhersteller
- Norev
- Maßstab
- 1:12
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 123800
- Baujahr
- 1963
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Cabrio
- Fahrzeugklasse
- Klassische Sportwagen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 3551091238003
Modellauto Mercedes 230 SL W113 Pagoda Weiß Norev 1:12 im Detail
TL;DR: Norev bildet den Mercedes 230 SL W113 von 1963 im großen Maßstab 1:12 aus Diecast-Zink in Weiß ab, mit fest verschlossener Karosserie. Das markante, leicht konkave Hardtop brachte der Baureihe den Beinamen „Pagode" ein und machte sie zu einem der sicherheitstechnisch fortschrittlichsten Roadster ihrer Zeit.
Das nach innen geschwungene Hardtop der Baureihe W113 wirkte 1963 so ungewöhnlich, dass Journalisten sofort an die geschwungenen Dächer asiatischer Pagoden dachten, ein Beiname, der bis heute hält. Hinter dieser auffälligen Form steckte jedoch kein ästhetischer Zufall, sondern Paul Bracqs gezielte Entscheidung für mehr Kopffreiheit und eine Karosserie, die früh auf Knautschzonen und passive Sicherheit setzte.
Die W113 „Pagode" und ihr sicherheitstechnisches Erbe
Paul Bracqs Hardtop-Form und die namensgebende Wölbung
Designer Paul Bracq löste bei der W113 ein praktisches Problem elegant: Ein flaches Hardtop raubt Kopffreiheit, ein hohes wirkt klobig. Seine Lösung war eine leicht nach innen gewölbte Dachfläche, die an den Seiten höher ansetzte als in der Mitte und so beides vereinte, eine Formensprache, die bis heute als eine der elegantesten Lösungen dieses Konstruktionsproblems gilt. Von 1963 bis 1971 lief diese Karosserieform unter den Bezeichnungen 230 SL, 250 SL und 280 SL, jeweils mit wachsendem Hubraum, aber nahezu identischer äußerer Form, was der Baureihe über acht Jahre hinweg einen bemerkenswert konsistenten Auftritt sicherte.
Bela Barényis Knautschzonen-Prinzip in Serie
Mercedes-Ingenieur Bela Barényi hatte bereits in den 1950er-Jahren das Prinzip der Knautschzone patentiert, bei dem definierte Fahrzeugbereiche gezielt Aufprallenergie absorbieren, während die Fahrgastzelle stabil bleibt. Die W113 gehörte zu den ersten Roadstern, die dieses Prinzip konsequent in die eigene Karosseriestruktur übernahmen, ein seltener Fokus auf passive Sicherheit in einem Marktsegment, das damals vor allem auf Eleganz und Fahrspaß ausgerichtet war und Sicherheit oft als Nebensache behandelte.
Norevs geschlossene Karosserie im Maßstab 1:12
Zink-Druckguss im großen Format und die Pagoden-Silhouette
Im großzügigen Maßstab 1:12 gibt der Zink-Druckguss der langen Fronthaube und der kompakten Pagoden-Dachform spürbar mehr Gewicht und Standfestigkeit in der Vitrine. Die Karosserie ist als geschlossene Einheit gefertigt, wodurch die charakteristische, nach innen geschwungene Dachlinie als durchgehende, makellose Fläche erscheint, exakt die Kontur, die der Baureihe ihren Beinamen einbrachte und die im großen Maßstab besonders deutlich zur Geltung kommt.
Weiße Lackierung und die charakteristische Dachform im Detail
Die weiße Lackierung liegt im großen Maßstab gleichmäßig über die langen, klaren Flächen und lässt die zurückhaltenden Chromleisten an Scheinwerfern, Stoßfängern und Fensterrahmen deutlich hervortreten. Die schlanken Heckflossenansätze und die schmale Gürtellinie zeigen, wie präzise Bracqs Formensprache zwischen den Designtrends der 1950er- und 1960er-Jahre vermittelte, ohne sich eindeutig einer der beiden Dekaden zuzuordnen.
Ein Designklassiker für die große Vitrine
Zusammen mit dem ebenfalls bei Norev im Maßstab 1:12 erhältlichen Citroën SM entsteht eine seltene Vitrinen-Kombination zweier technisch wie gestalterisch einflussreicher europäischer Fahrzeuge der 1960er- und 1970er-Jahre. Die Pagode selbst bleibt einer der meistgesuchten Nachkriegs-Roadster überhaupt, und im großen Maßstab zeigt dieses Modell ihre Formensprache mit einer Deutlichkeit, die kleinere Maßstäbe nicht bieten können.















