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Maserati Khamsin Grey Metallic Minichamps 1:43

Maserati Khamsin Grey Metallic Minichamps 1:43
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Technische Daten
Auto-Marke
Maserati
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:43
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
437123220
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Maserati Khamsin Grey Metallic Minichamps 1:43 im Detail

TL;DR: Minichamps' Maserati Khamsin in Grau Metallic bringt Marcello Gandinis Keilform-Design von Bertone im Maßstab 1:43 auf die Vitrine. Das Diecast-Modell aus Zamak ist als geschlossene Karosserie gefertigt und zeigt die charakteristische Glasscheibe im Heck. Ein GT aus der De-Tomaso-Ära zwischen Ghibli und Kyalami.

Bertone gab dem Khamsin eine Keilform, die 1974 radikaler wirkte als alles, was Maserati zuvor gebaut hatte, und setzte damit einen deutlichen Schnitt zwischen den runderen Formen des Ghibli und der kommenden Generation. Unter De-Tomaso-Führung entstanden, verband der Khamsin scharfe Bertone-Linien mit einer Technik, die tief in Citroëns Hydrauliksystemen verwurzelt war, einem Erbe der Konzernverbindung beider Marken.

Marcello Gandinis Keilform für den Maserati Khamsin 1:43

Bertone statt Frua

Anders als die Mistral- und Ghibli-Generation, die von Pietro Frua beziehungsweise Giorgetto Giugiaro geprägt wurde, wanderte das Khamsin-Design zu Bertone, wo Marcello Gandini bereits Lamborghinis Countach und Miura gezeichnet hatte. Diese Herkunft erklärt die scharfen, flachen Flächen und die niedrige Gürtellinie, die den Khamsin optisch näher an die Supersportwagen seiner Zeit rückten als an die eleganteren, rundlicheren GTs davor. Für Sammler markiert der Khamsin damit einen deutlichen stilistischen Bruch innerhalb der Maserati-Chronologie, der sich in einer Vitrine neben Mistral oder Indy sofort ablesen lässt.

Die Glasscheibe im Heck als Erkennungszeichen

Das auffälligste Detail des Khamsin ist die durchgehende Glasscheibe über die gesamte Heckbreite, hinter der die Rückleuchten liegen, ein Merkmal, das kein anderes Maserati-Modell dieser Zeit trägt. Bei Nacht oder im Streiflicht wirkt das Heck dadurch wie aus einem Guss, ohne die üblichen Trennlinien zwischen Karosserie und Leuchteinheiten. Minichamps bildet diese Glasfläche im Modell nach, sodass auch im Maßstab 1:43 das Heck als geschlossene, klar abgegrenzte Fläche erkennbar bleibt, ein Detail, an dem sich die Sorgfalt der Umsetzung besonders gut ablesen lässt.

Minichamps' Ausführung in Grau Metallic

Zamak-Guss und scharfe Kanten

Gandinis Keilform lebt von klaren, harten Kanten, und genau diese Schärfe lässt sich im Zinkdruckguss gut umsetzen, sofern die Werkzeuge präzise gearbeitet sind. Die Karosserie des Khamsin ist geschlossen gefertigt, ohne öffnende Türen oder Motorhaube, wodurch die Kanten an Kotflügeln und Schwellern ohne die Unterbrechung eines Scharniers durchlaufen. Das Gewicht des Zamak-Gusses gibt dem kleinen Modell zudem eine Wertigkeit in der Hand, die bei einem so flachen, kantigen Design zusätzlich zur Geltung kommt, weil die Masse konzentriert und spürbar bleibt, statt sich über eine große, runde Karosserie zu verteilen.

Grau Metallic und die flachen Flächen

Grau Metallic betont bei einem kantigen Design wie dem Khamsin die einzelnen Flächen stärker als eine kräftige Farbe es täte, weil sich Licht und Schatten auf den flachen Segmenten deutlicher absetzen. Minichamps trägt den Lack gleichmäßig auf, sodass unter einer Vitrinenlampe die einzelnen Karosserieflächen als klar getrennte Ebenen erkennbar bleiben, statt in einem einheitlichen Farbeindruck zu verschwimmen. Diese Zurückhaltung passt zum technischen, fast industriellen Charakter des Khamsin-Designs und unterscheidet die Wirkung deutlich von der kräftigeren roten Variante desselben Modells.

Der Khamsin zwischen Ghibli und Kyalami

Innerhalb der Maserati-Chronologie besetzt der Khamsin die Zeit zwischen dem runden, von Giugiaro gezeichneten Ghibli und dem kantigeren, kommerziell weniger erfolgreichen Kyalami, der später auf einer verwandten Plattform entstand. Diese Position macht den Khamsin für Sammler interessant, die eine lückenlose Reihe an Maserati-Frontmotor-GTs der 1970er Jahre aufbauen möchten, ohne sich auf ein einzelnes Jahrzehnt zu beschränken. Bei der Beurteilung eines Khamsin-Modells im Maßstab 1:43 lohnt sich zuerst der Blick auf die Klarheit der Heckscheibe und die Sauberkeit der Kanten an der Fronthaube, da genau diese beiden Bereiche das Design am stärksten prägen. Minichamps liegt in diesem Maßstab im soliden Mittelfeld: mehr Detailtreue als ein einfaches Spielzeugmodell, aber ohne die Handarbeit einer Kleinserie aus Resin. Wer den Maserati Khamsin 1:43 kaufen möchte, um eine Vitrine mit De-Tomaso-Ära-Modellen zu füllen, findet hier ein Modell, das die Designsprache dieser Übergangsphase korrekt einfängt, ohne den Umfang einer aufwendigeren Sammlung vorauszusetzen.

Der Khamsin in einer Chronologie wind-benannter Maserati

In einer Vitrine, die Mistral, Ghibli und Khamsin nebeneinander zeigt, wird deutlich, wie sich Maseratis Designsprache über gut ein Jahrzehnt von Fruas runden Formen zu Gandinis scharfen Kanten verschob, während die technische Grundformel aus Frontmotor und Hinterradantrieb erhalten blieb. Der Khamsin markiert dabei den radikalsten Bruch in dieser Reihe und eignet sich deshalb besonders gut als optischer Kontrastpunkt zwischen den runderen 1960er-Jahre-Modellen und den kantigeren Formen der späten 1970er. Für Sammler, die parallel die rote Ausführung desselben Modells in Betracht ziehen, liegt der Unterschied weniger in der Detailtreue als im Gesamteindruck: Grau Metallic betont die technische Seite des Designs, während Rot die Präsenz der Karosserie in den Vordergrund rückt.

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