
Maserati 5000 GT Allemano Verde Metallizzato Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Maserati
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 437123320
- Baujahr
- 1962
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Gran Turismo
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- —
Modellauto Maserati 5000 GT Allemano Verde Metallizzato Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps bildet den Maserati 5000 GT Allemano von 1962 in Grün metallisiert und im Maßstab 1:43 als Zinkdruckguss mit geschlossener Karosserie nach. Ursprünglich für den Schah von Persien entwickelt, zählt der 5000 GT zu den seltensten Gran Turismo der Marke. Präzise Linien und satter Metalliclack machen dieses Modell zu einem Highlight für spezialisierte Maserati-Sammlungen.
Kaum ein Maserati trägt eine exklusivere Entstehungsgeschichte als der 5000 GT. Nachdem der Schah von Persien 1959 einen 3500 GT gefahren hatte, verlangte er nach mehr Leistung und mehr Exklusivität, und Maserati antwortete mit einem Fahrgestell, das den Fünf-Liter-V8 des Rennwagens 450S aufnahm. Aus diesem Sonderauftrag entstand eine der seltensten Baureihen der Marke.
Der 5000 GT und der Auftrag des Schahs von Persien
Ein Sonderauftrag wird zur Kleinserie
Der Auftrag kam nicht aus einer Marketingabteilung, sondern von einem einzelnen, sehr anspruchsvollen Kunden. Maserati entwickelte ein verstärktes Fahrgestell, das den Fünf-Liter-V8 aus dem Rennwagen 450S aufnehmen konnte, einen Motor, der ursprünglich für den Sportwagen-Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegt war und nun in einem straßentauglichen Gran Turismo Platz fand.
Seltener als Ghibli und Bora
Aus diesem einzelnen Sonderauftrag wuchs eine Kleinserie, die zwischen 1959 und 1965 entstand und kaum mehr als drei Dutzend Fahrzeuge umfasste, karossiert von verschiedenen italienischen Ateliers wie Touring, Frua, Bertone und Allemano. Diese Seltenheit macht den 5000 GT bis heute zu einem der begehrtesten Namen unter Kennern der Marke, deutlich exklusiver als die bekannteren Ghibli- oder Bora-Modelle derselben Werkstätten-Tradition.
Allemanos Karosserie und ihre Umsetzung im Modell
Eine kantige Antwort auf Touring und Frua
Von den wenigen Werkstätten, die einen 5000 GT karossierten, lieferte Allemano die größte Stückzahl und prägte damit das Bild, das viele Sammler mit diesem Namen verbinden. Die Turiner Carrozzeria zeichnete eine kantige, aufrechte Fronthaube mit einem Dach, das dem Wagen trotz seiner Länge eine kompakte, fast eilige Silhouette gibt, deutlich anders als die weicheren Formen von Touring oder Frua für dasselbe Fahrgestell.
Vier Scheinwerfer im Maßstab 1:43
Minichamps arbeitet diese Unterscheidung sauber heraus: Die vier Frontscheinwerfer sitzen als eigenständige, plastische Elemente in der Schürze, nicht als aufgedruckte Fläche, und die Fensterlinie folgt dem eigenwilligen Allemano-Dachbogen ohne Verzug. Der satte Grünmetallic-Lack unterstreicht diese Linienführung zusätzlich, weil er die Kanten der Fronthaube und der Kotflügel im Vitrinenlicht klar voneinander abhebt.
Zinkdruckguss-Präzision an einem seltenen Sammlerobjekt
Wie beim gesamten Modellprogramm dieser Größenordnung setzt Minichamps auf Zinkdruckguss, ein Material, das dem kleinen Coupé beim ersten Anheben ein deutliches Gewicht verleiht. Diese Dichte sorgt für einen ruhigen Stand in der Vitrine und für eine Materialstärke, die über Jahre Handhabung stabil bleibt, anders als leichtere Kunststoffalternativen. Die Karosserie ist als geschlossener Aufbau gefertigt, ohne öffnende Türen oder Motorhaube, ein Umstand, der bei dieser Modellgröße keine Einschränkung, sondern die Grundlage für schmale, gleichmäßige Spaltmaße ist. Ohne Scharniertoleranzen, die eingeplant werden müssten, verlaufen die Linien entlang der Türen und der Fronthaube als durchgehende, feine Rillen, die unter direktem Licht keine Schatten werfen. Bei einem derart seltenen Vorbild liegt der Reiz gerade in dieser äußeren Präzision, an der Tiefe des Lacks, an der Schärfe der Fensterrahmen und an der stimmigen Proportion zwischen Fronthaube und Fahrgastzelle.
Ein Exemplar für die anspruchsvolle Vitrine
Im Maßstab 1:43 nimmt der 5000 GT rund zehn Zentimeter Regalfläche ein und lässt sich problemlos neben anderen Maserati-Gran-Turismo derselben Epoche gruppieren. Preislich bewegt sich das Modell im gehobenen Bereich für Zinkdruckguss dieser Größe, eine Einordnung, die der Seltenheit des Vorbilds entspricht. Der Grünmetallic-Lack setzt dabei einen eigenen Akzent gegenüber häufigeren Rot- oder Schwarztönen. Wer beide Allemano-Farbvarianten nebeneinander zeigt, kann die feinen Unterschiede der Lackreflexion direkt vergleichen, ein Detail, das erst im direkten Nebeneinander seine volle Wirkung entfaltet.















