
Aston Martin Rapide S #100 Bez / Schubauer 24 Hours of Nurburgring 2013 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Aston Martin
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 437131300
- Baujahr
- 2013
- Epoche
- 2010s
- Karosserieform
- GT-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Langdistanz Rennen Spezial
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138121560
Modellauto Aston Martin Rapide S #100 Bez / Schubauer 24 Hours of Nurburgring 2013 Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps' 1:43 Aston Martin Rapide S mit Startnummer 100, gefahren von Bez und Schubauer bei den 24 Stunden Nürburgring 2013 in einer Sonderklasse für experimentelle Fahrzeuge. Zink-Druckguss, geschlossene Karosserie. Ein ungewöhnlicher viertüriger Renner für Sammler abseits klassischer GT-Silhouetten in der Vitrine.
Ein viertüriger Sportwagen im GT-Langstreckenfeld ist eine Seltenheit, doch genau das ermöglichte die Sonderklasse für experimentelle Fahrzeuge bei den 24 Stunden Nürburgring, in der Hersteller neue Technik unter Wettbewerbsbedingungen testen konnten. Aston Martin nutzte diese Klasse, um den Rapide S, sonst ein reiner Straßen-Gran-Turismo, über die Nordschleife zu schicken, gefahren von Bez und Schubauer mit Startnummer 100.
Der Rapide S als Experimentalfahrzeug am Nürburgring
Ein viertüriger Gran Turismo im Rennsport
Der Rapide S war als Straßenfahrzeug ein viertüriger Gran Turismo, konzipiert für lange, komfortable Fahrten statt für Rennstreckeneinsätze, was seinen Auftritt bei den 24 Stunden Nürburgring zu einer bewussten Ausnahme macht. Die Sonderklasse für experimentelle Fahrzeuge existiert bei diesem Rennen genau für solche Fälle: Hersteller können abseits der etablierten GT3- und GT4-Reglements neue Antriebskonzepte oder Karosserieansätze unter realen Wettbewerbsbedingungen erproben, ohne die Wertung der regulären Klassen zu beeinflussen. Für Aston Martin bedeutete das die Chance, die Alltagstauglichkeit und Langstreckenqualität des Rapide-Konzepts öffentlich unter Beweis zu stellen, ein ungewöhnlicher, aber aufschlussreicher Auftritt für ein Modell, das sonst nie auf einer Rennstrecke zu sehen war.
Bez, Schubauer und Startnummer 100
Bez und Schubauer teilten sich das Cockpit über die 24-Stunden-Distanz, eine Fahrzeugkombination, die dem Feld eine zusätzliche technische Geschichte hinzufügte, ganz unabhängig vom Kampf um die Gesamtwertung. Minichamps hält die Silhouette dieses viertürigen Fahrzeugs korrekt fest, deutlich länger und mit anderen Proportionen als die zweitürigen Vantage- und DB9-Rennversionen derselben Marke, ein Detail, das die Karosserieform sofort von anderen Aston-Martin-Rennmodellen unterscheidet. Für Sammler, die Aston Martins Motorsportgeschichte lückenlos verfolgen, ist gerade dieser Sonderklasse-Einsatz ein Beleg dafür, wie breit die Marke ihre Modellpalette testete.
Konstruktion einer ungewöhnlichen Rennkarosserie
Geschlossene Karosserie eines viertürigen Renners
Die Karosserie ist als geschlossener Zink-Druckguss gefertigt, ohne öffnende Türen, Hauben oder Kofferraumdeckel, eine Bauweise, die bei einem Fahrzeug mit vier Türflächen besonders viele durchgehende Spaltmaße verlangt. Der einteilige Guss hält diese Linien als gleichmäßige, ununterbrochene Fugen, ohne die zusätzlichen Toleranzabweichungen, die bewegliche Scharniere an vier statt zwei Türen mit sich bringen würden. Das Gewicht des Zink-Druckgusses verleiht der langen Karosserie eine stabile, verzugsfreie Form, die auch nach Jahren im Regal ihre Proportionen behält. Auch die tiefer sitzende Frontschürze, angepasst für den Renneinsatz, hebt sich klar von der zivilen Rapide-S-Frontpartie ab.
Einordnung neben klassischen GT-Modellen
Neben zweitürigen GT3-Fahrzeugen wie dem Vantage wirkt der Rapide S in der Vitrine deutlich massiver und länger, ein optischer Kontrast, der eine Sammlung um die 24 Stunden Nürburgring interessanter macht als eine reine Reihe ähnlich proportionierter Coupés. Minichamps positioniert solche Sonderklasse-Modelle preislich ähnlich wie reguläre GT3-Modelle im mittleren bis gehobenen Segment, obwohl die zugrunde liegende Renngeschichte deutlich seltener und spezieller ist als bei den etablierten Klassen. Wer gezielt nach ungewöhnlichen Startfeld-Teilnehmern sucht statt nach den üblichen Siegerfahrzeugen, findet in diesem Modell einen der interessanteren Sonderfälle der Nürburgring-Langstreckengeschichte.
Ein Sonderfall in der Nürburgring-Sammlung
Dieser Rapide S funktioniert am besten als bewusster Kontrast neben den etablierten GT3- und GT4-Modellen einer Nürburgring-Sammlung, ein Fahrzeug, das durch seine Seltenheit und seine viertürige Silhouette sofort auffällt. Für Sammler, die Aston Martins Bandbreite jenseits der offensichtlichen Sportwagen-Modelle zeigen wollen, ist dieser Einsatz ein aufschlussreiches Kapitel. Die Kombination aus Startnummer 100, den Fahrern Bez und Schubauer und der ungewöhnlichen Fahrzeugwahl macht dieses Modell zu einem Gesprächsthema in jeder Vitrine. Gerade die Abweichung von der erwarteten Zweitürer-Silhouette macht dieses Modell zu einem der eigenständigeren Stücke innerhalb einer größeren Aston-Martin-Sammlung.















