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Volkswagen Corrado G60 Tornado Red Limitierte Auflage Norev 1:18

Volkswagen Corrado G60 Tornado Red Limitierte Auflage Norev 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Volkswagen
Modellhersteller
Norev
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
188661
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Wenn und Aber
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Modellauto Volkswagen Corrado G60 Tornado Red Limitierte Auflage Norev 1:18 im Detail

TL;DR: Norevs 1:18 Diecast-Modell des Volkswagen Corrado G60 erscheint in Tornado Red als limitierte Auflage, mit öffnenden Türen und Motorhaube. Statt eines Sechszylinders nutzt der reale G60 einen ungewöhnlichen Spirallader, und das Modell verbindet diese seltene Kompressor-Technik mit solider Zinkdruckguss-Verarbeitung für die Vitrine.

Bevor der VR6 die sportliche Speerspitze des Corrado übernahm, setzte Volkswagen beim G60 auf eine mechanisch völlig andere Lösung: einen Spiralverdichter, im Werk schlicht G-Lader genannt, der die Ladeluft nicht wie ein klassischer Turbolader über Abgasdruck, sondern über ein rotierendes Spiralsystem verdichtete. Die Technik war aufwendig in der Herstellung und anfällig im Dauerbetrieb, und verschwand nach wenigen Jahren wieder aus dem VW-Programm.

Der G-Lader und eine kurze Ära der Kompressor-Technik

Funktionsweise des Spiralverdichters

Der G-Lader funktioniert grundlegend anders als ein Turbolader oder eine klassische Rootspumpe: Zwei ineinander verschachtelte Spiralkanäle verdichten die Luft durch eine exzentrische Kreisbewegung, angetrieben direkt über einen Riemen von der Kurbelwelle, ohne die Verzögerung, die ein abgasgetriebener Turbolader mit sich bringt. Volkswagen setzte diese Technik zunächst im Golf und Passat ein, bevor sie auch im Corrado zum Einsatz kam, wo sie dem 1,8-Liter-Vierzylinder spürbar mehr Leistung verschaffte.

Warum die Technik wieder verschwand

Die Fertigung der engen Spiralgehäuse verlangte hohe Präzision, und die Lebensdauer der Dichtungen erwies sich im Alltagsbetrieb als Schwachstelle, weshalb Volkswagen die Technik bereits Anfang der Neunziger zugunsten des VR6 und späterer Turbomotoren wieder aufgab. Für die Modellauto-Sammlung bedeutet das: Der G60 dokumentiert einen technischen Seitenpfad, der in der VW-Geschichte nur ein kurzes Kapitel blieb.

Norevs Zinkdruckguss-Ausführung mit öffnenden Details

Der G-Lader unter der geöffneten Motorhaube

Das Zinkdruckguss-Gewicht dieses Corrado zeigt sich sofort beim Herausnehmen aus der Verpackung: Die Dichte des Metalls gibt dem kompakten Coupé eine Solidität, die leichtere Materialien in dieser Preisklasse nicht erreichen. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen, und unter der Haube zeigt sich der kompakte Vierzylinder mit dem charakteristischen G-Lader-Gehäuse an der Seite, ein Detail, das den G60 optisch klar vom sechszylindrigen VR6-Modell unterscheidet.

Tornado Red unter direktem Vitrinenlicht

Die Tornado-Red-Lackierung liegt auf dem Metallsubstrat mit der satten, gleichmäßigen Tiefe, die ein hartes Untermaterial gegenüber einer porösen Oberfläche ermöglicht, und zeigt unter direktem Licht einen klaren, kräftigen Rotton. Beim Prüfen der Verarbeitungsqualität lohnt sich ein Blick auf die Spaltmaße entlang der Motorhaube, enge, gleichmäßige Übergänge sprechen für eine sorgfältig eingepasste Scharniermechanik.

G60 und VR6 als zwei Wege zu mehr Leistung

Zwei Antriebsphilosophien im direkten Vergleich

Innerhalb der eigenen Corrado-Baureihe zeigen G60 und VR6 zwei grundverschiedene Antworten auf dieselbe Frage: mehr Leistung aus einem kompakten Fronttriebler-Coupé zu holen. Während der VR6 auf einen zusätzlichen Zylinder setzte, blieb der G60 beim Vierzylinder und erreichte vergleichbare Fahrleistungen über die aufwendige Kompressor-Technik. Norev führt beide Motorisierungen im Programm, was diesen direkten Vergleich innerhalb einer Modellreihe überhaupt erst ermöglicht.

Gleicher Maßstab, unterschiedliche Geschichte

Bei einer Fahrzeuglänge des Originals von rund 4,20 Metern ergibt der Maßstab 1:18 auch beim G60 ein Modell von etwa 23 bis 24 Zentimetern, identisch zur VR6-Ausführung, sodass beide Varianten nebeneinander in einer Vitrinenreihe ein einheitliches Bild ergeben. Als limitierte Auflage in einem inzwischen seltener werdenden Farbton lohnt sich ein zeitnaher Zugriff, bevor die Auflage im Handel vergriffen ist.

Ein Corrado für Kompressor-Enthusiasten

In einer nach Antriebstechnik geordneten Vitrine erzählt der Corrado G60 die kürzere, aber nicht weniger interessante Geschichte der VW-Kompressortechnik, die nach wenigen Jahren wieder von der Bildfläche verschwand. Wer diese Randnotiz der Konzerngeschichte gezielt sammelt, findet im G60 ein Fahrzeug, das technisch anspruchsvoller war als sein Ruf vermuten lässt. Die Tornado-Red-Lackierung dieser limitierten Auflage sorgt für einen kräftigen Farbakzent neben den häufigeren blauen oder schwarzen Neunziger-Sportcoupés. Als solide Zinkdruckguss-Ausführung mit funktionierenden Türen bewegt sich der G60 preislich im selben zugänglichen Segment wie sein VR6-Bruder und eignet sich damit gut als Einstieg in die technische Vielfalt der frühen Corrado-Baureihe. Für eine begrenzte Auflage empfiehlt sich der Kauf ohne langes Zögern, da solche Farbvarianten selten nachproduziert werden.

95,00 
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