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Rolls-Royce Phantom VI Silber Rot Kyosho 1:18

Rolls-Royce Phantom VI Silber Rot Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 270,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Rolls-Royce
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08905SR
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Rolls-Royce Phantom VI Silber Rot Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyoshos 1:18 Rolls-Royce Phantom VI in Silver Red zeigt die 1968 vorgestellte Staatslimousine als Diecast-Modell mit zweifarbiger Lackierung. Die Karosserie folgt der britischen Coachbuilt-Tradition, mit Trennscheibe zwischen Fahrer- und Fondraum. Für Sammler, die neben Sportwagen auch repräsentative Reiselimousinen in ihrer Vitrine zeigen möchten.

Kaum ein Auto verkörpert höfisches Reisen so unmittelbar wie der Phantom VI. Kyosho übersetzt dessen imposante Länge und die handwerklich gefertigten Details in ein 1:18-Modell, dessen Silver-Red-Lackierung die klare Trennung zwischen Motorhaube und Fahrgastzelle betont.

Kyoshos Umsetzung einer Staatskarosse

Proportionen und Zweifarblackierung

Der Phantom VI zählt zu den längsten Serienlimousinen seiner Zeit, und Kyosho hält diese Proportion konsequent durch: lange Motorhaube, aufrechte Fondtüren, ein Dach, das erst weit hinten in die Heckpartie übergeht. Die Silver-Red-Aufteilung folgt der klassischen Zweifarbtradition britischer Repräsentationswagen, mit einer klaren Trennlinie entlang der Gürtellinie. Unter direktem Licht zeigt sich der Lackauftrag auf den großen, ungebrochenen Flächen der Motorhaube besonders deutlich, ein Bereich, in dem Unregelmäßigkeiten bei diecast-typischen Modellen sofort auffallen würden.

Innenraum mit Trennscheibe

Durch die großen Fensterflächen bleibt der Blick auf den Innenraum frei, in dem die Trennscheibe zwischen Fahrer- und Fondbereich als zentrales Merkmal einer echten Chauffeurslimousine erkennbar ist. Diese Trennung war beim Original keine Stilfrage, sondern diente der Privatsphäre der Fondpassagiere, ein Detail, das Kyosho im Modell nicht wegvereinfacht. Die Vordersitze sind schlichter gehalten als die Fondbank, was den funktionalen Unterschied zwischen Fahrerplatz und repräsentativem Rücksitz unterstreicht.

Der Phantom VI als letzte reine Chauffeurslimousine von Rolls-Royce

Coachbuilt-Tradition von Mulliner Park Ward

Ab 1968 entstand der Phantom VI in enger Zusammenarbeit mit dem Karosseriebauer Mulliner Park Ward, der jedes Fahrzeug weitgehend in Handarbeit fertigte. Anders als spätere Rolls-Royce-Modelle blieb der Phantom VI ein reines Auftragsfahrzeug ohne klassische Serienfertigung im industriellen Sinn, was seine geringe Stückzahl erklärt. Diese Coachbuilt-Philosophie überträgt sich direkt auf den Sammlerwert des Modells, das eben nicht einen x-beliebigen Oberklassewagen zeigt, sondern eine der letzten wirklich handwerklich gefertigten Limousinen der Marke.

Kundenkreis: Königshäuser und Staatsgäste

Der Phantom VI wurde bevorzugt an Königshäuser, Staatsoberhäupter und Institutionen ausgeliefert, die repräsentatives Reisen ohne Kompromisse verlangten. Diese Kundschaft erklärt, warum das Modell bis weit in die Neunzigerjahre praktisch unverändert weitergebaut wurde: Änderungen hätten dem konservativen Anspruch der Käuferschaft widersprochen. Für Sammler ist genau diese Kontinuität interessant, ein Fahrzeug, das über Jahrzehnte für dieselbe, sehr spezielle Aufgabe gebaut wurde.

Platz in einer Sammlung großer Reiselimousinen

Mit einer Modelllänge von deutlich über 25 Zentimetern beansprucht der Phantom VI in der Vitrine mehr Raum als ein durchschnittlicher 1:18-Sportwagen und sollte entsprechend platziert werden. Im Vergleich zu Kyoshos Ferrari-Modellen zeigt sich hier die andere Seite des Herstellers: weniger auf Dynamik, mehr auf Fläche, Ruhe und Proportion ausgelegt. Wer eine Sammlung mit reinen Sportwagen füllt, findet im Phantom VI einen bewussten Kontrastpunkt, der die stille Wucht bürgerlicher wie königlicher Reiselimousinen neben lauteren Klassikern sichtbar macht.

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