10% Rabatt auf Ihre erste Bestellung — kostenloses Konto erstellen

Konto erstellen

Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18

Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 206,00 
Ausverkauft

Dieses Modell ist aktuell vergriffen. Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse — wir melden uns, sobald wieder Exemplare verfügbar sind.

Mehr Rolls-Royce Modelle
Sicher bezahlen mit
Technische Daten
Auto-Marke
Rolls-Royce
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08931LB
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Wenn und Aber
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Modellauto Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyoshos 1:18 Diecast-Modell zeigt den Rolls-Royce Phantom I als offenes Cabriolet in kräftigem Blau, aufgebaut auf dem ersten Phantom-Chassis der Marke aus dem Jahr 1926. Als Vorkriegsklassiker mit individueller Karosserie steht dieses Modell für die große Ära der britischen Luxuskarossen.

Der Phantom I löste 1925 den legendären Silver Ghost ab und brachte Rolls-Royce erstmals einen obengesteuerten Reihensechszylinder, blieb aber in einem Punkt der Tradition treu: Das Chassis verließ die Fabrik nackt und wartete auf einen Karosseriebauer, der ihm seine endgültige Form gab.

Kyoshos Nachbildung der Chassis-Ära

Karosserieform und Lackausführung

Die offene Cabriolet-Karosserie mit ihren langen, geschwungenen Kotflügeln und der hochstehenden Kühlerfigur verlangt von jeder Nachbildung präzise Proportionen, denn Vorkriegswagen leben von der Länge der Motorhaube und dem Verhältnis zwischen Karosserie und Rädern. Kyosho trifft diese Linienführung mit ruhiger, tiefer Blaulackierung, die auf den großen Flächen der Kotflügel und Türen gleichmäßig liegt, ohne Wolkenbildung an den Rundungen. Chromdetails an Kühlergrill, Scheinwerfern und Stoßstangen setzen die für Rolls-Royce charakteristischen Glanzpunkte, ein Kontrast, der bei einem einfarbigen Vorkriegswagen die gesamte optische Wirkung trägt.

Materialwahl für ein Vorkriegsmodell

Der Zink-Druckguss gibt dem Modell die Substanz, die eine so lange und massive Karosserie braucht, um im Regal nicht leicht oder spielzeughaft zu wirken. Bei einem Fahrzeug ohne aggressive Formensprache, wie es moderne Sportwagen zeigen, liegt die Herausforderung nicht in scharfen Kanten, sondern in ruhigen, langen Flächen, auf denen jede Unregelmäßigkeit im Lack sofort auffällt. Diecast bewältigt diese Aufgabe gut, auch wenn ein Resinmodell theoretisch noch feinere Übergänge an den Kotflügelrundungen erlauben würde, ein Unterschied, der bei diesem Fahrzeugtyp eher akademisch als sichtbar bleibt.

Chassis, Coachbuilder und ein Name für die Ewigkeit

Die Tradition des unabhängigen Karosseriebaus

Rolls-Royce verkaufte den Phantom I ausschließlich als Chassis mit Motor, Fahrwerk und Antrieb, während die Karosserie bei spezialisierten Coachbuildern in Auftrag gegeben wurde, eine Praxis, die jeden Phantom I zu einem individuellen Fahrzeug machte. Diese offene Cabriolet-Form war eine der beliebtesten Aufbauvarianten für Kunden, die Repräsentation mit sommerlicher Offenheit verbinden wollten. Für Sammler bedeutet das: Zwei Phantom I mit identischem Chassis konnten völlig unterschiedlich aussehen, ein Umstand, der die Modellwahl bei einer Nachbildung besonders interessant macht.

Rolls-Royce als Symbol britischer Repräsentation

Der Phantom I markierte den Übergang von der Ghost-Ära zu einer neuen Generation britischer Luxusfahrzeuge und wurde sowohl in England als auch, in eigener Fertigung, für den amerikanischen Markt gebaut. Diese internationale Präsenz unterstreicht den Anspruch der Marke, nicht nur ein Fahrzeug, sondern einen Lebensstil zu verkaufen. In einer deutschen Sammlervitrine steht ein solcher Vorkriegs-Rolls-Royce oft bewusst neben heimischen Luxusmarken der Zeit, um zu zeigen, wie unterschiedlich nationale Interpretationen von Prestige und Handwerk in denselben Jahren aussahen.

Ein Vorkriegsklassiker für die Vitrine

Bei einer Länge von schätzungsweise 26 bis 27 Zentimetern im Maßstab 1:18 beansprucht der Phantom I mit seiner langen Motorhaube deutlich mehr Regaltiefe als kompakte Nachkriegssportwagen, ein Punkt, den Sammler bei der Vitrinenplanung berücksichtigen sollten. Das Modell eignet sich besonders für Sammlungen, die eine Chronologie britischer Luxusfahrzeuge vor dem Zweiten Weltkrieg aufbauen, oder als ruhiger Gegenpol zu lauteren Sportwagen-Regalen. Wer sowohl die blaue als auch eine bordeauxrote Cabriolet-Ausführung besitzt, kann die individuelle Coachbuilder-Tradition des Phantom I direkt im eigenen Regal sichtbar machen, zwei Farbvarianten desselben Chassis, wie es historisch tatsächlich vorkam. Ein Modell, das Geduld und Wertschätzung für ruhige Eleganz voraussetzt, weniger Tempo als Haltung.

0