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Fiat 500 Jolly Grün Norev 1:18

Fiat 500 Jolly Grün Norev 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Fiat
Modellhersteller
Norev
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
187794
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Fiat 500 Jolly Grün Norev 1:18 im Detail

TL;DR: Norevs Fiat 500 Jolly in Grün, 1:18 Diecast von 1965, bildet den von Ghia karossierten Strandwagen mit Korbsesseln, gerafftem Verdeck und beweglichen Anbauteilen nach. Die offene Karosserie ohne feste Türen macht den Jolly zu einer der ungewöhnlichsten Sonderformen italienischer Kleinwagengeschichte und bringt mediterranes Urlaubsflair in jede Vitrine.

Die Carrozzeria Ghia entwickelte den Jolly Ende der 1950er-Jahre als exzentrische Spielart des Fiat 500, gedacht für Hafenpromenaden und Hotelauffahrten statt für den Alltagsverkehr. Ohne feste Türen und mit geflochtenen Sitzen wirkte er eher wie ein rollendes Strandaccessoire als wie ein Automobil im klassischen Sinn, und genau das machte seinen Charme aus.

Norevs Fiat 500 Jolly als Diecast im Maßstab 1:18

Norev fertigt den Jolly als Diecast-Modell mit beweglichen Anbauteilen, eine Konstruktionsentscheidung, die bei dieser offenen Karosserieform besonderen Sinn ergibt. Die Zink-Legierung bringt spürbares Gewicht in die Hand, selbst bei einem so kompakten Fahrzeug wie dem Fiat 500. Anders als bei geschlossenen Coupés oder Limousinen zeigt sich bei einem Jolly die Sorgfalt der Nachbildung vor allem im Innenraum, da die fehlenden Türen und das offene Dach den Blick ungehindert freigeben. Die charakteristischen Korbsesselsitze sind mit feiner Strukturprägung nachgebildet, ein Detail, das bei den meisten anderen Modellautos keine Rolle spielt, hier aber über die Glaubwürdigkeit der gesamten Nachbildung entscheidet. Das geraffte Verdeck mit seiner Fransenkante ist ein weiteres Element, das Aufmerksamkeit verdient, denn es prägt die Silhouette des Jolly stärker als jedes andere Karosserieteil. Die Lackierung in sattem Grün sitzt gleichmäßig auf der Metallkarosserie, mit sauberen Übergängen an den Chromleisten, die bei Fiat-Kleinwagen dieser Ära typisch waren. Die beweglichen Anbauteile lassen sich mit angenehmem Widerstand bewegen und bleiben in der gewählten Position stehen, was bei einem offenen Fahrzeug ohne feste Türen für zusätzliche Betrachtungswinkel sorgt. Die filigranen Speichenräder und die schmalen Reifen entsprechen den Proportionen des Originals und verhindern den klobigen Eindruck, den manche Nachbildungen italienischer Kleinwagen erzeugen.

Der Jolly als Riviera-Sonderform der Ghia-Werkstatt

Der Fiat 500 Jolly entstand als Antwort auf eine ungewöhnliche Nachfrage: Hotelbesitzer und Yachteigner an der italienischen und französischen Riviera suchten in den späten 1950er- und 1960er-Jahren nach einem kompakten, auffälligen Gefährt für kurze Strecken zwischen Hafen und Villa. Fiat lieferte dafür das Fahrgestell des 500, Carrozzeria Ghia übernahm den radikalen Umbau zur offenen Karosserie ohne Türen, mit Fransendach und geflochtenen Sitzen anstelle gepolsterter Bänke. Das Ergebnis war kein praktisches Automobil im eigentlichen Sinn, sondern ein Statussymbol für Urlaubsresidenzen und Hafenpromenaden, das genau deshalb bis heute eine Sonderstellung in der Fiat-Geschichte einnimmt. Die Produktion blieb über die gesamte Bauzeit gering, verglichen mit den Millionen regulärer 500er, die Fiat in dieser Zeit baute. Diese Seltenheit prägt bis heute den Ruf des Jolly als eines der eigenwilligsten Sondermodelle der italienischen Nachkriegsgeschichte, weit entfernt vom Image des Fiat 500 als demokratisches Volksauto für die breite Masse. Norevs Modell von 1965 erfasst diesen Gegensatz zwischen massentauglicher Basis und exklusiver Sonderkarosserie und macht ihn für Sammler nachvollziehbar, ohne dass dafür ein Original aus jener Zeit nötig wäre.

Ein auffälliger Kontrapunkt in der Kleinwagen-Vitrine

In einer Sammlung aus klassischen Kleinwagen setzt der Jolly einen auffälligen Kontrapunkt zu nüchternen Limousinen und Coupés. Die offene Karosserie und die ungewöhnliche Sitzgestaltung machen ihn zu einem Gesprächsthema in jeder Vitrine, besonders neben konventionelleren Fiat-500-Varianten. Bei rund 20 Zentimetern Länge beansprucht das Modell wenig Regalfläche, verdient aber durch seine Seltenheit und Detailtreue einen Platz mit guter Beleuchtung, damit Korbsessel und Verdeckstruktur zur Geltung kommen. Für Sammler mit Fokus auf italienische Sonderkarosserien oder mediterrane Fahrzeuggeschichte bleibt dieser Jolly eine der charmantesten verfügbaren Optionen im Maßstab 1:18, deutlich zugänglicher im Preis als ein restauriertes Original.

Ursprünglicher Preis war: 60,00 €Aktueller Preis ist: 57,00 €.
Ursprünglicher Preis war: 60,00 €Aktueller Preis ist: 57,00 €.
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