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BWT Racing Point RP20 #11 S. Perez Austrian GP 2020 Minichamps 1:18

BWT Racing Point RP20 #11 S. Perez Austrian GP 2020 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 189,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Racing Point
Modellhersteller
Minichamps
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
110200111
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto BWT Racing Point RP20 #11 S. Perez Austrian GP 2020 Minichamps 1:18 im Detail

TL;DR: Minichamps' 1:18 Diecast-Modell zeigt den BWT Racing Point RP20 #11 von Sergio Pérez beim Österreich Grand Prix 2020, jenes Fahrzeug, das wegen seiner Ähnlichkeit zum Mercedes-Vorjahresauto als „Pink Mercedes" bekannt wurde. Die kräftige BWT-Lackierung macht dieses Modell zu einem der auffälligsten Formel-1-Stücke der Saison.

Kein Auto der Saison 2020 sorgte für mehr Diskussionen als dieses. Der RP20 wirkte auf den ersten Blick wie ein Mercedes in Pink, und genau diese Debatte macht das Modell für Sammler zu mehr als nur einem weiteren Formel-1-Fahrzeug, ein Chassis, über das noch Jahre später diskutiert wird.

Der RP20 und die „Pink Mercedes"-Debatte

BWT-Lackierung und Pérez' Startnummer 11

Der österreichische Wassertechnik-Sponsor BWT prägte seit 2019 das Erscheinungsbild von Racing Point mit einer kräftigen Pink-Lackierung, die dem Team einen der markantesten Auftritte im gesamten Feld verschaffte. Sergio Pérez fuhr die Startnummer 11 und war 2020 der erfahrene Stammfahrer neben dem jüngeren Lance Stroll, ein Duo, das dem Team über die Saison hinweg konstante Ergebnisse einbrachte. Die Farbe allein macht den RP20 in jeder Vitrine sofort erkennbar, auch neben deutlich bekannteren Chassis.

Technische Nähe zum Mercedes-Vorjahresauto

Racing Point geriet 2020 in die Schlagzeilen, weil der RP20 in Form und Aerodynamik dem Mercedes-Weltmeisterauto des Vorjahres auffällig ähnlich war, eine Nähe, die auf die legale Nutzung von Konstruktionsdaten des Kundenteams zurückging. Die FIA untersuchte insbesondere die Bremsbelüftung und verhängte am Ende eine Strafe, ohne das grundsätzliche Konzept zu verbieten. Die Diskussion um den RP20 gilt inzwischen als eines der prägenden technischen Themen der Saison 2020 und wird in der Formel-1-Geschichtsschreibung regelmäßig als Beispiel für die Grenzen des Kundenteam-Modells angeführt. Für Sammler ist genau diese Geschichte der Reiz: ein Fahrzeug, das technisch für Gesprächsstoff sorgte, lange bevor es die Ziellinie überquerte.

Minichamps' Diecast-Umsetzung der auffälligsten Lackierung des Jahres

Pink als Herausforderung für Lack und Decals

Ein sattes Pink ist in der Lackierung anspruchsvoller umzusetzen als gedeckte Farben, da Unregelmäßigkeiten in der Deckkraft auf heller Grundfarbe deutlich sichtbarer werden. Minichamps trägt die BWT-Lackierung in gleichmäßiger Deckung auf, ohne dass die darunterliegende Karosserieform durchschimmert, und die schwarzen Kontrastflächen an Frontflügel und Seitenkasten sind mit scharfen Kanten von der Grundfarbe abgesetzt. Wer die Lackqualität prüfen will, sollte auf die Übergänge zwischen Pink und Schwarz am Frontflügel achten, dort zeigen sich Unterschiede in der Sorgfalt zwischen einzelnen Auflagen am deutlichsten. Unter direktem Vitrinenlicht wirkt das Pink kräftiger als bei gedämpften Farbtönen anderer Teams, was das Modell auf Distanz sofort identifizierbar macht.

Zinkdruckguss-Gewicht und Anbauteile

Der Zinkdruckguss-Körper bringt das erwartete Gewicht eines Minichamps-Formel-1-Modells mit sich, deutlich massiver als ein Kunststoffmodell gleicher Größe. Halo, Frontflügel und Heckflügel sind als eigenständige, fein gearbeitete Bauteile montiert, die Reifen tragen die Pirelli-Beschriftung in lesbarer Größe. Im Maßstab 1:43 verliert die kräftige Pink-Lackierung durch die geringere Fläche einen Teil ihrer Wirkung, während sie im 1:18-Format aus der Distanz sofort auffällt, ein Grund, warum viele Sammler bei diesem speziellen Chassis zum größeren Maßstab greifen. Diese Detailtiefe erklärt, warum ein Formel-1-Diecast in diesem Maßstab preislich über einem einfachen Straßenfahrzeug-Modell liegt, die Anzahl der Einzelteile ist schlicht höher.

Ein Blickfang zwischen Mercedes-Chronologie und Racing-Point-Geschichte

Für eine Sammlung, die sich der Formel-1-Saison 2020 widmet, ist der RP20 fast unumgänglich, allein wegen der Debatte, die er auslöste. Neben einem Mercedes W10 aus der Vorjahressaison zeigt sich die Ähnlichkeit der beiden Chassis besonders deutlich, ein Vergleich, der bei 1:18 mehr Substanz hat als in kleineren Maßstäben, wo Detailunterschiede kaum auffallen. Wer zusätzlich das Schwesterauto von Lance Stroll besitzt, kann das komplette Racing-Point-Duo der Saison gegenüberstellen. Sondereditionen in Resin erreichen bei diesem Chassis mitunter eine noch intensivere Farbtiefe, verzichten dafür aber auf bewegliche Anbauteile wie den Halo, während der Zinkdruckguss von Minichamps beides, Stabilität und Detail, miteinander verbindet. Die kräftige Pink-Lackierung bleibt in der Vitrine am besten geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, da helle Farbtöne unter UV-Licht tendenziell schneller nachdunkeln als gedeckte Team-Lackierungen. Für Käufer, die technische Kontroversen genauso interessieren wie sportliche Ergebnisse, gehört dieses Modell zu den interessantesten Formel-1-Stücken der jüngeren Vergangenheit.

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