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De Tomaso Pantera Schwarz Kyosho 1:18

De Tomaso Pantera Schwarz Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 255,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
De Tomaso
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08851BK
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
Einfache Rückgabe 14 Tage ohne Wenn und Aber
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Modellauto De Tomaso Pantera Schwarz Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyosho bildet den De Tomaso Pantera in Schwarz als 1:18-Zink-Druckguss ab, den 1972 von Ghia gezeichneten Mittelmotor-Sportwagen mit Ford-V8 und italo-amerikanischer Vertriebsgeschichte über Lincoln-Mercury. Die keilförmige Karosserie und die tiefgezogene Frontpartie zeigen die kompromisslose Designsprache der frühen 1970er-Jahre.

Kaum ein Sportwagen verbindet italienisches Design und amerikanische Antriebstechnik so direkt wie der Pantera, gezeichnet von Tom Tjaarda bei Ghia und angetrieben von einem Ford-V8. Kyosho setzt diese Kombination in einer zurückhaltenden schwarzen Lackierung um.

Der Pantera als italo-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt

Ghia-Design und Mittelmotor-Konzept

Tom Tjaarda zeichnete für Ghia eine keilförmige, extrem flache Karosserie, die den Pantera unter den frühen 1970er-Sportwagen sofort erkennbar machte, mit scharfen Kanten statt der runden Formen früherer Mittelmotor-Konzepte. Der Mittelmotor-Aufbau mit dem eingebauten Ford-V8 hinter den Sitzen sorgte für ein ausgewogenes Gewichtsverhältnis, das dem Fahrverhalten spürbar zugutekam. Diese Kombination aus italienischer Designsprache und amerikanischer Antriebstechnik unter einem Dach war für die Zeit ungewöhnlich und machte den Pantera zu einem eigenständigen Kapitel der Sportwagengeschichte. Diese Designsprache beeinflusste sichtbar spätere Keilform-Sportwagen anderer Hersteller und bleibt bis heute ein Referenzpunkt für Design-interessierte Sammler der 1970er-Jahre.

Vertrieb über Lincoln-Mercury in den USA

De Tomaso brachte den Pantera über eine Vertriebspartnerschaft mit Lincoln-Mercury auf den amerikanischen Markt, ein ungewöhnlicher Weg für einen italienischen Kleinserienhersteller, der dem Fahrzeug aber Zugang zu einem breiten Händlernetz verschaffte. Diese Partnerschaft erklärt, warum der Pantera in den USA eine andere Bekanntheit erreichte als viele andere italienische Sportwagen seiner Zeit, obwohl er in vergleichsweise geringer Stückzahl gebaut wurde. Wer die Nachbildung prüfen möchte, achtet zunächst auf den Winkel der Klappscheinwerfer und die Kontur der seitlichen Lufteinlässe hinter den Türen, zwei Bereiche, an denen sich Modellgenauigkeit besonders zeigt.

Kyoshos Zink-Druckguss-Ausführung in Schwarz

Kantenschärfe bei einer dunklen, reflektierenden Lackierung

Schwarz ist bei einer derart kantigen Keilform eine anspruchsvolle Farbwahl, da scharfe Reflexionen entlang der geraden Linien jede Unregelmäßigkeit in der Karosserieoberfläche sofort sichtbar machen. Kyosho hält die flachen Seitenflächen und die tief heruntergezogene Frontpartie klar und verzichtet auf störende Wellen im Lack, sodass die Keilform unter Vitrinenlicht scharf und klar hervortritt. Die schmalen, hochkant stehenden Klappscheinwerfer setzen einen zusätzlichen Akzent, der die Frontpartie optisch verlängert. Im Vergleich zu helleren Farbgebungen verlangt Schwarz zusätzliche Sorgfalt bei der Lackapplikation, da bereits kleine Dellen oder Übergänge im Lack ohne Farbablenkung sofort ins Auge fallen.

Öffnungsmechanik und Innenraum im Maßstab 1:18

Türen und Motorhaube öffnen auf soliden Metallscharnieren und geben Einblick auf den nachgebildeten Ford-V8 im Heck sowie auf ein schlichtes, fahrerorientiertes Cockpit. Diese Öffnungsfunktion bringt gegenüber versiegelten Resinmodellen etwas großzügigere Fugen an Haube und Türen mit sich, ein Kompromiss, den viele Sammler klassischer Mittelmotor-Sportwagen bewusst zugunsten des Einblicks in den Motorraum in Angriff nehmen. Verglichen mit dem kompakteren Maßstab 1:43 zeigt der 1:18er-Pantera diese Mittelmotor-Anordnung deutlich sichtbarer.

Platz in einer Sammlung italienischer Sportwagen der 1970er

Neben anderen Ghia- oder Bertone-Entwürfen derselben Ära bildet der Pantera einen eigenständigen Kontrastpunkt, der amerikanische Antriebstechnik in italienischer Karosserie zeigt, statt rein italienischer Motorentechnik. Mit einer Länge von etwa 22 Zentimetern im Maßstab 1:18 passt der Pantera problemlos neben andere klassische Mittelmotor-Sportwagen ins gleiche Regal. Schwarz bleibt dabei eine zeitlose, unauffällige Wahl, die die reine Keilform ohne grafische Ablenkung zeigt. Eine staubfreie, gleichmäßig beleuchtete Vitrine erhält die scharfen Reflexionen der Lackierung über Jahre, während direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden sollte. Regelmäßiges, trockenes Abstauben reicht bei dieser robusten Lackierung meist aus. Für Sammler, die sich für Grenzgänger zwischen europäischer und amerikanischer Sportwagenkultur interessieren, bleibt der Pantera ein zentrales Sammlerstück.

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