
Volkswagen Race Touareg Red Bull #307 B. Saby / M. Perin Dakar Rally 2005 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Volkswagen
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 436055307
- Baujahr
- 2005
- Epoche
- 2000s
- Karosserieform
- Rallye-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Dakar & Geländerallye
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138063877
Modellauto Volkswagen Race Touareg Red Bull #307 B. Saby / M. Perin Dakar Rally 2005 Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps' 1:43 Modellauto des VW Race Touareg zeigt den Dakar-Rallye-Wagen von 2005 mit Startnummer 307, gefahren von Bruno Saby und Michel Perin für das Volkswagen-Werksteam. Die geschlossene Zink-Druckguss-Karosserie trägt die Red-Bull-Lackierung mit präzisen Dekorübergängen, ein Wüsten-Rallye-Fahrzeug in Sammlerqualität für die Vitrine.
Der VW Race Touareg markierte Volkswagens Einstieg in die Rallye-Raid-Szene der Wüstenrallyes, angetrieben von einem kräftigen TDI-Dieselaggregat, das später auch das Serienmodell prägte. Die Kombination aus Motorsport-Diesel-Entwicklung und Dakar-Erfahrung machte das Programm zu einem wichtigen Prüfstand für Volkswagens Motorentechnik, lange bevor der Touareg TDI die Dakar-Rallye gewann.
Minichamps' Ausführung im Maßstab 1:43
Geschlossene Karosserie und Red-Bull-Dekor
Bei diesem Maßstab 1:43 bleibt die Karosserie geschlossen, Türen, Motorhaube und Heckklappe sind fest im Zink-Druckguss verankert. Für ein Rallye-Fahrzeug mit Überrollkäfig und Schnellverschlüssen ist das kein Nachteil, sondern die logische Konsequenz: Die Aufmerksamkeit liegt auf der Außenhaut, nicht auf einem Innenraum, den ein Sicherheitskäfig ohnehin verdeckt. Die Red-Bull-Lackierung mit den charakteristischen Dosensymbolen und den gelb-blauen Flächen sitzt in scharf abgesetzten Kanten, ohne dass Farbübergänge verwischen. Sponsorenaufdrucke bleiben auch unter der Lupe lesbar, ein Detail, das bei Rallye-Repliken über die Wiedererkennbarkeit des Wagens entscheidet.
Zink-Druckguss und Fahrwerksdetails
Der Zink-Druckguss gibt dem kleinen Modell überraschendes Gewicht in der Hand, ein Materialvorteil gegenüber leichteren Kunststoffvarianten im gleichen Maßstab. Das angehobene Fahrwerk, die langen Federwege und die grobstolligen Reifen sind maßstabsgetreu übersetzt, ebenso die seitlichen Unterbodenschutzbleche, die ein echtes Wüstenfahrzeug vor Steinschlag bewahren. Der Zusatzscheinwerfersatz auf der Frontschürze und das Reserverad im Heckbereich sind saubere Anbauteile, keine grob vereinfachten Attrappen. Bei 1:43 bleibt die Detailtiefe naturgemäß begrenzter als im größeren Maßstab 1:18, doch gerade bei Rallye-Fahrzeugen mit ihrer kompakten Silhouette überzeugt diese Größe fürs Vitrinenregal.
Der Werkswagen von Saby und Perin bei der Dakar-Rallye 2005
VW Race Touareg als Wüsten-Rallye-Prototyp
Volkswagen entwickelte den Race Touareg als reinen Wettbewerbswagen, der äußerlich an das Serienmodell erinnert, technisch aber ein eigenständiges Rallye-Raid-Fahrzeug ist: Gitterrohrrahmen, Allradantrieb und ein Turbodiesel, der für die extremen Distanzen der Dakar-Rallye ausgelegt wurde. Die Wüstenrallye stellt andere Anforderungen als klassische Etappenrallyes, tagelange Navigation durch offenes Gelände, Sandpisten und Hitze verlangen Zuverlässigkeit über reine Höchstgeschwindigkeit. Volkswagens Werksengagement in dieser Disziplin passte zur damaligen Strategie, den TDI-Diesel öffentlich als robuste und schnelle Antriebsform zu positionieren, ein Marketingziel, das die Rallye-Erfolge unmittelbar unterstützten.
Startnummer 307 und das Fahrerduo
Mit der Startnummer 307 ging dieser Wagen 2005 für das Volkswagen-Werksteam an den Start, gesteuert vom französischen Rallye-Veteranen Bruno Saby und seinem Beifahrer Michel Perin. Saby brachte Erfahrung aus Jahrzehnten im Rallyesport mit, bevor er sich der Wüstenrallye zuwandte, ein Werdegang, der bei Werksfahrern dieser Ära nicht ungewöhnlich war. Die Dakar-Rallye 2005 gehörte zu den Jahren, in denen Volkswagen sein Programm systematisch ausbaute, mit mehreren Fahrzeugen im Feld und Startnummern, die im Sammlerkreis heute als komplettes Set gehandelt werden. Wer die Werksflotte jener Saison nachbilden will, findet in diesem Fahrzeug einen der Bausteine.
Platz in der Rallye-Vitrine
Im Maßstab 1:43 lässt sich eine ganze Rallye-Saison auf überschaubarem Raum aufstellen, was diesen Wagen zu einem natürlichen Ergänzungsstück neben Schwesterfahrzeugen mit anderen Startnummern macht. Die Red-Bull-Lackierung sorgt zudem für einen Farbanker, der sich gut neben anderen Sponsoren-Liveries der 2000er Jahre behauptet. Wer eine Vitrine nach Marken sortiert, reiht diesen Touareg neben anderen Volkswagen-Modellen ein, wer nach Disziplinen sammelt, gehört er in die Wüstenrallye-Abteilung neben WRC-Fahrzeugen. Die geschlossene Karosserie erleichtert die Pflege, keine Scharniere, die sich lösen könnten, keine Türen, die beim Abstauben aufspringen. Für Sammler, die Wert auf Vollständigkeit legen, ist die Startnummer 307 ein überschaubarer, aber lohnender Baustein der VW-Dakar-Geschichte.















