
Ford Escort Mk2 RS1800 #9 R. Clark / Wilson RAC Rally 1978 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Ford
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400788409
- Baujahr
- 1978
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Rallye-Modelle
- Fahrzeugklasse
- WRC Klassik
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138101753
Modellauto Ford Escort Mk2 RS1800 #9 R. Clark / Wilson RAC Rally 1978 Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps' Ford Escort Mk2 RS1800 im Maßstab 1:43 zeigt das Fahrzeug von Clark/Wilson bei der RAC Rally 1978 mit Startnummer 9 als Diecast-Modell. Die einteilige Karosserie trägt Zusatzscheinwerfer und Rallye-Lackierung ohne bewegliche Teile, ein Sammlerstück für Fans britischer Ford-Rallyegeschichte der 1970er Jahre.
Die RAC Rally war in den 1970er Jahren einer der härtesten Termine im Rallye-Weltmeisterschaftskalender, quer durch britische Wälder und über Schotterpisten, die dem Escort RS1800 wie kaum einem anderen Fahrzeug entgegenkamen. Der Name Clark steht in der britischen Motorsportgeschichte seit Jahrzehnten für Fords Werkseinsatz, und dieses Modell hält einen konkreten Renneinsatz aus jener Zeit fest.
Minichamps' Diecast-Ausführung des Escort RS1800 im Rallye-Trimm
Anbauteile und geschlossene Zinkdruckguss-Karosserie
Anders als die Rundstreckenversion trägt dieser Escort die für Rallyefahrzeuge typischen Anbauteile: zwei zusätzliche Fernscheinwerfer vor dem Kühlergrill, Schmutzfänger hinter den Vorderrädern und ein Rallye-Kennzeichen an der Front, alles als feine Anbauteile an die einteilige Zinkdruckguss-Karosserie gesetzt statt grob angedeutet. Die Karosserie bleibt geschlossen, Türen und Motorhaube öffnen sich nicht, wodurch die Übergänge zwischen Kotflügelverbreiterungen und Karosserie durchgehend eng bleiben, ein Vorteil gerade bei einem Fahrzeug mit so vielen Anbauteilen.
Lackierung, Reifenprofil und Preissegment
Die Lackierung folgt der dokumentierten Startnummer 9 mit den Sponsorenschriftzügen im Tampondruck, scharf begrenzt und ohne Verlauf in die Grundfarbe. Die Reifen zeigen ein grobstolliges Profil, wie es für Schotter- und Waldetappen der RAC Rally nötig war, ein Detail, das sich deutlich von den glatten Straßenreifen der Tourenwagenversion unterscheidet. Unter dem Fahrzeug lassen sich angedeutete Unterbodenschutzplatten erkennen, die bei echten Rallyefahrzeugen Steinschlag und Grundberührung abfangen sollten. Der Zinkdruckguss gibt dem Modell zudem ein spürbares Gewicht, das dem robusten Charakter eines Rallyefahrzeugs entspricht, während die Lackoberfläche unter direktem Vitrinenlicht die metallischen Anteile der ursprünglichen Sponsorenfarben sichtbar macht. Preislich liegt dieses Segment im mittleren Bereich, was angesichts der Detailtiefe an Anbauteilen und Lackierung ein angemessenes Verhältnis darstellt.
Ford Escort RS1800 und die RAC Rally in den 1970ern
Der 1,8-Liter-BDA-Motor und Fords Werksprogramm
Der Escort RS1800 war das Werkzeug, mit dem Ford die Rallye-Weltmeisterschaft der späten 1970er Jahre prägte, angetrieben vom 1,8-Liter-BDA-Motor und aufgebaut auf einer Karosserie, die für den harten Einsatz auf Schotter, Schnee und Asphalt gleichermaßen ausgelegt war. Werksfahrer wie Björn Waldegård und Ari Vatanen führten den Escort in dieser Zeit zu WM-Titeln, und britische Fahrer wie Clark trugen mit eigenen Einsätzen zur Popularität des Modells im Heimatland bei.
Die RAC Rally als britisches Motorsportereignis
Die RAC Rally galt als eine der anspruchsvollsten Veranstaltungen im Kalender, mit Sonderprüfungen durch dichte Wälder Englands und Schottlands, oft im November bei Nässe, Nebel und früher Dunkelheit. Der Name Clark ist in der britischen Rallyegeschichte fest mit Fords Werksprogramm verbunden, eine Ära, in der heimische Fahrer auf heimischen Straßen gegen die internationale Konkurrenz antraten. Die RAC Rally zog in jenen Jahren zehntausende Zuschauer an die Streckenränder, die sich in britischer Kälte auf schlammigen Waldwegen versammelten. Zusammen mit Modellen anderer Startnummern und Fahrer lässt sich eine ganze Rallye-Saison auf einem Regalabschnitt nachstellen, ein Sammelziel, das gerade den britischen Rallyefans der 1970er Jahre entgegenkommt.
Der Rallye-Escort in der Vitrine
Im Maßstab 1:43 lässt sich diese Rallye-Ära kompakt darstellen, mehrere Escorts mit unterschiedlichen Startnummern nebeneinander, ohne dass eine Vitrine an ihre Grenzen stößt. Dieses Modell ergänzt eine Sammlung, die sich der Rallye-Weltmeisterschaft der 1970er Jahre widmet, neben Fiat 131 Abarth, Lancia Stratos oder Triumph TR7, den direkten Konkurrenten jener Ära. Die kompakte Größe erlaubt außerdem, mehrere Jahrgänge desselben Fahrzeugs parallel zu zeigen, von der frühen Rallye-Weltmeisterschaft bis zu den letzten Einsätzen des Mk2, bevor die neuere Generation des Escort übernahm.















