
Bentley Continental R Rot Metallic Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Bentley
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 436139920
- Baujahr
- 1996
- Epoche
- 1990s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Gran Turismo
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138092907
Modellauto Bentley Continental R Rot Metallic Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps' 1:43 Diecast-Modell des Bentley Continental R zeigt das 1996 in Crewe gebaute Coupé in Rot Metallic: eine versiegelte Karosserie mit sauberen Spaltmaßen, gedämpftem Chrom und der eigenständigen Formensprache, mit der Bentley sich in den 1990er-Jahren erstmals seit Jahrzehnten von Rolls-Royce absetzte.
Der Continental R war 1991 die erste Bentley-Karosserie, die nicht von einem Rolls-Royce-Schwestermodell abgeleitet war, sondern eigenständig für die Marke entworfen wurde. Handgefertigt in Crewe, mit Walnussholz und Connolly-Leder im Innenraum, markierte er den Beginn einer eigenen Bentley-Designsprache. Minichamps überträgt diese Coupé-Silhouette in den Maßstab 1:43, mit dem satten Rot Metallic, das die glatten Flächen der Karosserie unterstreicht.
Handgefertigte Karosserie und die Rückkehr zur eigenständigen Formensprache
Vom geteilten Rolls-Royce-Design zur eigenständigen Marke
Jahrzehntelang teilten sich Bentley und Rolls-Royce weitgehend dieselbe Karosserie, mit unterschiedlichen Kühlergrills als hauptsächlichem Unterscheidungsmerkmal. Der Continental R brach mit dieser Praxis: Die von Bentleys eigenem Designteam entworfene, aerodynamisch glattere Coupé-Form entstand eigens für die Marke, ohne Rolls-Royce-Pendant. Gebaut wurde die Karosserie weiterhin in Crewe, wo Handarbeit bei Lackierung, Lederverarbeitung und Furnier eine zentrale Rolle spielte, auch wenn die Grundstruktur bereits stärker auf Serienfertigung ausgelegt war als bei den ganz frühen Bentley-Modellen. Unter der Motorhaube arbeitete ein turbogeladener 6,75-Liter-V8, ein Triebwerk, das für seine mühelose Kraftentfaltung bekannt war, aber im geschlossenen Modell naturgemäß unsichtbar bleibt.
Proportionen und Wiedererkennbarkeit im Kleinformat
Minichamps konzentriert sich daher auf die äußere Erscheinung: die tief heruntergezogene Fronthaube, die schmalen, aufrechten Scheinwerfer und den für Bentley typischen, aber deutlich schlankeren Kühlergrill als bei den Rolls-Royce-Modellen derselben Zeit. Für Sammler markiert der Continental R einen Wendepunkt in der Markengeschichte, den letzten großen Entwurf vor der Übernahme durch Volkswagen 1998. Auch die Proportionen sprechen für sich: eine lange Motorhaube, ein kurzer Überhang am Heck und eine leicht geneigte Dachlinie, die dem großen Coupé trotz seiner Länge eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Minichamps arbeitet diese Linienführung im Kleinformat sauber heraus, sodass die Silhouette auch aus einigem Abstand als Continental R erkennbar bleibt.
Rot Metallic auf versiegelter Zink-Karosserie
Versiegelte Zink-Karosserie und Lackauftrag
Wie bei den meisten Modellen dieses Maßstabs bleibt die Karosserie bei Minichamps fest verschlossen, Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel sind angegossen und lassen sich nicht öffnen. Bei einem großen, glattflächigen Coupé wie dem Continental R kommt dieser Bauweise entgegen, dass die Übergänge zwischen den Karosserieteilen als durchgehende, feine Linien erscheinen, ohne die kleinen Unregelmäßigkeiten, die ein echtes Scharnier mit sich bringt. Der rote Metalliclack liegt tief und gleichmäßig auf der Zink-Druckguss-Oberfläche, mit sichtbaren Metallflocken, die unter direktem Licht funkeln, aber unter normaler Vitrinenbeleuchtung ein ruhiges, dunkles Rot ergeben.
Chrom, Interieur-Andeutung und Maßstabsfrage
Die Chromumrandung der Frontscheinwerfer und des Kühlergrills setzt sich klar vom Lack ab, und die Bentley-Embleme an Haube und Heck sind fein genug gedruckt, um auch aus der Nähe zu bestehen. Durch die Scheiben ist ein Interieur mit angedeutetem Holzfurnier auf der Mittelkonsole und einem korrekt proportionierten Lenkrad sichtbar, Details, die den gehobenen Anspruch des Originals andeuten. Für ein Modell in diesem Preissegment ist das Verhältnis zwischen Gussqualität und Lackierung überzeugend, auch wenn Sammler, die die ultimative Detailtiefe suchen, eher zu größeren Maßstäben greifen würden. Die vorderen Scheinwerfer sitzen exakt in ihren Rahmen, und auch die Endrohre der Auspuffanlage sind als separate, glänzende Details am Heck sichtbar.
Der Übergang zwischen zwei Bentley-Epochen
Neben einem GTC Speed oder GT V8 aus der Volkswagen-Ära steht der Continental R für die letzte Generation, die noch stark von der handwerklichen Tradition Crewes geprägt war. Minichamps positioniert das Modell preislich im mittleren Segment, mit solider Gussqualität statt aufwendiger Kleinserienfertigung, was für eine breitere Bentley-Zeitleiste in der Vitrine durchaus sinnvoll ist. Wer die grüne Ausführung desselben Modells daneben stellt, sieht sofort, wie unterschiedlich Metallic-Lackierungen dieselbe Karosserieform wirken lassen. Wer zusätzlich das offene SC-Modell aus derselben Generation sucht, findet die vollständige Bandbreite zwischen Coupé und Cabriolet, eine Ergänzung, die sich lohnt.















