
Bentley S1 Continental Flying Spur Schwarz Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Bentley
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- BL468
- Baujahr
- 1956
- Epoche
- 1950s
- Karosserieform
- Limousine
- Fahrzeugklasse
- Gran Turismo
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- —
Modellauto Bentley S1 Continental Flying Spur Schwarz Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps' 1:43 Bentley S1 Continental Flying Spur in Schwarz zeigt die sportliche Viertürer-Limousine von 1956 als versiegelte Zinkdruckguss-Karosserie mit tiefschwarzem Lack. Der Name Flying Spur, hier erstmals verwendet, lebt bis heute in aktuellen Bentley-Modellen weiter, ein bedeutsamer Baustein für Sammler der Markengeschichte.
1956 stellte H.J. Mulliner mit dem S1 Continental Flying Spur eine viertürige Limousine vor, die die sportliche Fließheck-Philosophie des zweitürigen R-Type Continental auf eine vollwertige Reiselimousine übertrug. Der Name Flying Spur, ursprünglich für genau dieses Modell geschaffen, wurde später wiederbelebt und trägt bis heute die viertürigen Continental-Modelle der Marke.
Der S1 Continental Flying Spur als sportliche Limousine
Vier Türen mit Continental-Anspruch
Während der R-Type Continental als reiner Zweitürer die Fließheck-Idee auf die Spitze trieb, übersetzte der Flying Spur dasselbe Grundprinzip in eine praktikablere Karosserieform: vier Türen, mehr Platz für Passagiere, aber ohne den sportlichen Anspruch der Continental-Linie aufzugeben. H.J. Mulliner behielt die geschwungene Dachlinie und die zurückhaltenden Chromapplikationen bei, verlängerte aber den Radstand und die Fahrgastzelle spürbar. Für Kunden, die Continental-Fahrleistungen mit Familientauglichkeit verbinden wollten, war dies damals eine der wenigen glaubwürdigen Optionen im britischen Luxussegment.
Der Ursprung eines bis heute genutzten Namens
Bemerkenswert an diesem Modell ist vor allem seine Namensgeschichte: Flying Spur entstand ursprünglich als Bezeichnung genau für diese S1-basierte Karosserie und verschwand danach über Jahrzehnte aus dem Bentley-Programm, bevor er in den 2000er-Jahren für die viertürige Version des modernen Continental wiederbelebt wurde. Diese direkte Linie zwischen dem hier gezeigten Fahrzeug von 1956 und aktuellen Bentley-Modellen macht den Flying Spur zu einem der geschichtlich interessantesten Namen der gesamten Markenpalette.
Minichamps' schwarze Vorkriegs-Nachkriegs-Limousine
Tiefschwarze Lackfläche ohne Fugen
Minichamps fertigt diesen Flying Spur als vollständig versiegelte Zinkdruckguss-Karosserie, eine Bauweise, die einer tiefschwarzen Lackierung besonders zugutekommt: Schwarzer Lack zeigt jede Unregelmäßigkeit deutlicher als hellere Farbtöne, und eine durchgehende, fugenfreie Fläche sorgt dafür, dass sich Licht gleichmäßig über die lange Seitenlinie bricht, statt an einer Türkante zu brechen. Die schmalen Chromleisten an Fensterrahmen und Stoßfängern setzen sich klar vom dunklen Lack ab und betonen die für Bentley typische, zurückhaltende Eleganz.
Proportionen einer viertürigen Fließhecklimousine im Maßstab 1:43
Im Maßstab 1:43 zeigt sich der längere Radstand des Flying Spur gegenüber dem zweitürigen R-Type deutlich, ebenso die vier Türen mit ihren fein nachgebildeten Griffleisten, obwohl die Karosserie selbst versiegelt bleibt. Die aufrechte Vorkriegs-Kühlerform und die freistehenden Scheinwerfer sind maßstabsgerecht getroffen, das Gewicht des Zinkdruckgusses passt zu einem Fahrzeug, das im Original zu den schwereren Limousinen seiner Klasse zählte. Bei diesem Preisniveau darf man diese Proportionstreue erwarten, wenn auch ohne öffnende Türen zum viersitzigen Innenraum.
Bindeglied zwischen R-Type und Continental GTC
Innerhalb einer chronologisch aufgebauten Bentley-Sammlung schließt der Flying Spur die Lücke zwischen dem zweitürigen R-Type Continental der frühen Fünfziger und der modernen viertürigen Namensverwendung, die bis in die Gegenwart reicht. Er zeigt, wie ein einzelner Name über sieben Jahrzehnte immer wieder neu interpretiert wurde, ohne seine Grundidee aus Geschwindigkeit und Komfort aufzugeben. Preislich bewegt sich das Modell im gehobenen Segment für 1:43-Diecast, passend zu seiner Rolle als geschichtlich bedeutsamer Baustein der Markenchronologie.















