
Porsche 936/76 Martini Racing #4 J. Mass / R. Stommelen Winner Coppa Florio Pergusa 1976 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400766604
- Baujahr
- 1976
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Prototyp-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische Gruppenrennen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138100787
Modellauto Porsche 936/76 Martini Racing #4 J. Mass / R. Stommelen Winner Coppa Florio Pergusa 1976 Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps bildet den Porsche 936/76 in Martini-Racing-Lackierung als 1:43 Diecast nach, mit Startnummer 4 für Jochen Mass und Rolf Stommelen, Sieger der Coppa Florio in Pergusa 1976. Die versiegelte Karosserie zeigt die geschlossene Prototypen-Silhouette und tampongedruckte Martini-Streifen. Ein markantes Stück für eine Sammlung von Porsches Gruppe-6-Prototypen.
Der 936 gehörte zu einer anderen Kategorie als der straßenbasierte 935: ein reiner Gruppe-6-Prototyp, entwickelt speziell für Langstreckenrennen, mit einer schlanken, extrem leichten Karosserie über einem Turbo-Sechszylinder-Boxermotor. Martini Racing setzte den Wagen 1976 in derselben markanten Lackierung ein, die bereits den 935 trug, und Mass sowie Stommelen brachten ihn in Pergusa zum Sieg.
Der 936/76 als Gruppe-6-Prototyp in Zinkdruckguss
Versiegelte Karosserie und die Prototypen-Form
Anders als der 935 mit seiner 911-Basis ist der 936 von Grund auf als Rennprototyp konzipiert, mit einer schlanken, aerodynamisch geformten Karosserie und einem markanten Heckflügel über dem freistehenden Motor. Minichamps setzt diese Form als durchgehend versiegelte Karosserie um, ohne Scharniertoleranzen, sodass die fließenden Übergänge zwischen Nase, Kotflügel und Heckpartie ohne Unterbrechung ineinandergehen. Beim Herausheben aus der Schaumstoffeinlage liegt das Modell deutlich schwerer in der Hand, als die schlanke Form vermuten lässt, die Zinkdruckguss-Bauweise gibt dem 1:43-Körper eine Dichte, die über Jahre in der Vitrine stabil bleibt. Der Lack auf der harten Metallschale lässt die Martini-Streifen unter direktem Licht scharf konturiert erscheinen.
Martini-Streifen und Startnummer 4 im Tampondruck
Die Martini-Streifen und die Startnummer 4 sind tampongedruckt statt aufgeklebt, eine Technik, die verhindert, dass sich die Farbfelder über die Jahre ablösen oder vergilben. Unter der Lupe bleiben die Kanten der Streifen scharf, ohne das Verlaufen, das schwächere Drucktechniken an den gewölbten Flächen eines Prototyps zeigen würden. Gerade bei einer so bekannten Lackierung wie dieser fällt jede Ungenauigkeit in Registrierung sofort auf, weshalb Minichamps hier besondere Sorgfalt in die exakte Positionierung der Streifen investiert.
Coppa Florio Pergusa 1976: Mass, Stommelen und Porsches Prototypenprogramm
Der 936 im Kontext von Porsches Werksprogramm
Der 936 war Porsches Antwort auf die Weltmeisterschaft für Sportwagen-Prototypen und trat in einer Ära an, in der die großen Hersteller ihre Ressourcen zunehmend auf Kundenrennsport wie den 935 verlagerten. Für Porsche blieb der 936 dennoch das technische Flaggschiff, ein Fahrzeug, an dem neue aerodynamische und motorische Lösungen erprobt wurden, bevor sie später in Kundenfahrzeuge einflossen. Pergusa, mit seiner Kombination aus schnellen Kurven auf sizilianischem Terrain, verlangte von einem Prototyp dieser Art sowohl Höchstgeschwindigkeit als auch Handling-Präzision.
Mass und Stommelen als Werksfahrer-Duo
Jochen Mass und Rolf Stommelen gehörten beide zu Porsches erfahrensten Werksfahrern der Mitte der 1970er-Jahre, mit Erfahrung sowohl in Prototypen als auch in Tourenwagen. Ihr Sieg bei der Coppa Florio in Pergusa 1976 bestätigte die Wettbewerbsfähigkeit des 936 auch außerhalb der ganz großen Klassiker wie Le Mans. Für Sammler, die Porsches Prototypengeschichte neben der bekannteren 935-Kundensportgeschichte zeigen wollen, ist dieses Fahrzeug ein naheliegender Baustein.
Platz in der Sammlung
Im Maßstab 1:43 lässt sich dieser 936/76 gut neben einem 935 derselben Saison aufstellen und zeigt so die beiden parallelen Wege, die Porsche 1976 im Motorsport verfolgte, Werksprototyp und Kundensport. Wer stattdessen 1:18 bevorzugt, gewinnt an Detailtiefe bei der schlanken Prototypenform, verliert aber die Möglichkeit, beide Fahrzeugtypen kompakt nebeneinander zu zeigen. Die versiegelte Bauweise ist dabei keine Einschränkung, sondern die Grundlage für die fließenden Linien, die diese Prototypenform verlangt. Für eine Sammlung von Porsches Werksrennsport der 1970er-Jahre bleibt dieser Pergusa-Sieger ein zentrales Stück.















