
Porsche 911 934 #69 Braillard / Dagoreau 24 Hours of Le Mans 1978 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400786469
- Baujahr
- 1978
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- GT-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische GT & GTE
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138101746
Modellauto Porsche 911 934 #69 Braillard / Dagoreau 24 Hours of Le Mans 1978 Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps' 1:43 Porsche 911 934 im Renneinsatz bei den 24 Stunden von Le Mans 1978, Startnummer 69, gefahren von Braillard und Dagoreau. Der Druckguss-Körper ist geschlossen ausgeführt, die Startnummer und Sponsorenaufdrucke sitzen präzise auf der Karosserie. Ein Modell für Sammler historischer Gruppe-4-GT-Fahrzeuge.
Der 911 934 entstand als homologationspflichtiges Kundensport-Fahrzeug auf Basis des straßenzugelassenen 930 Turbo, mit breiten Kotflügelverbreiterungen und dem markanten Heckflügel. In der Gruppe-4-Klasse der späten 1970er Jahre füllten private Teams wie dieses die Startfelder von Le Mans, und Minichamps hält diese Ära im Maßstab 1:43 fest.
Der Porsche 911 934 als Gruppe-4-Homologationsmodell
Vom 930 Turbo zum Rennfahrzeug
Porsche entwickelte den 934 direkt aus dem straßenzugelassenen 930 Turbo, verstärkte aber Fahrwerk und Bremsen für den Renneinsatz und verbreiterte die Kotflügel deutlich über die Serienkarosserie hinaus. Der Dreiliter-Sechszylinder mit Turboaufladung leistete deutlich mehr als das Serienmodell, sichtbar am massiven Heckflügel, der schon aus der Distanz auf das Renneinsatzfahrzeug hinweist. Diese Fahrzeuge liefen in den Gruppe-4-Klassen der IMSA und der Europameisterschaft und fanden bei privaten Teams großen Zulauf, weil sie mit vertretbarem Aufwand konkurrenzfähig blieben. Minichamps bildet genau diese Silhouette nach, mit den charakteristischen Kotflügelverbreiterungen und der tiefen Frontschürze.
Startnummer 69 und die Lackierung von Braillard/Dagoreau
Die Startnummer 69 sitzt klar lesbar auf Türen und Heck, umgeben von den Sponsorenaufdrucken, die für das Fahrerduo Braillard und Dagoreau typisch waren. Bei einem geschlossenen Druckguss-Körper wie diesem trägt jede Aufschrift ohne Unterbrechung durch eine Türfuge, was der Lackierung eine Geschlossenheit gibt, die ein Fahrzeug mit beweglichen Teilen an dieser Stelle nicht erreichen kann. Die Grundfarbe und die Zierstreifen sind saugend aufgetragen, ohne dass Farbe an den Rändern verläuft, und die kleinen Schriftzüge bleiben unter der Lupe scharf. Für eine Rennlivree ist genau diese Registerhaltigkeit entscheidend, mehr noch als die reine Formtreue der Karosserie.
Verarbeitung im Maßstab 1:43 und Vitrinenwirkung
Geschlossene Karosserie, Chassis-Details und Reifenprofil
Das Modell ist als geschlossener Druckguss ausgeführt, Türen, Haube und Heckklappe sind fest in die Karosserie eingearbeitet, eine bei diesem Maßstab übliche und sinnvolle Lösung, weil bewegliche Scharniere bei 1:43 kaum ohne Kompromisse bei den Spaltmaßen umsetzbar wären. Der Verzicht auf Öffnungsfunktionen lässt die Fugen um Türen und Hauben als einzelne, gleichmäßige Linien erscheinen, ohne die Toleranzen, die ein Scharnier mit sich bringt. Unter der Karosserie sind Bodengruppe und die charakteristischen breiten Reifen des 934 sichtbar nachgebildet, mit einem Profil, das die Rennbereifung der späten 1970er andeutet.
1:43 als Sammelformat für ganze Rennfelder
Im Maßstab 1:43 lässt sich eine ganze Le-Mans-Startaufstellung auf überschaubarer Vitrinenfläche zusammenstellen, was bei 1:18 kaum praktikabel wäre. Wer mehrere Jahrgänge des 934 im GT-Renneinsatz sammeln will, findet in diesem Format den praktischen Kompromiss zwischen Detailtiefe und Platzbedarf. Verglichen mit größeren Maßstäben verzichtet das Modell zwangsläufig auf offene Türen oder ein sichtbares Cockpit, gewinnt dafür aber an Möglichkeiten, mehrere Startnummern eines Jahrgangs nebeneinander zu zeigen.
Platz in einer Le-Mans-Sammlung
Der 934 markiert den Übergang vom reinen Homologationsfahrzeug zum spezialisierten GT-Renner, bevor der 935 diese Rolle übernahm, ein Fahrzeug, das in mehreren Startnummern und Lackierungen bei Le Mans zu finden war. Diese Ausführung mit Startnummer 69 ergänzt sich gut mit anderen 934-Varianten aus benachbarten Jahrgängen und bildet zusammen eine Reihe, die den privaten GT-Sport der späten 1970er Jahre nachzeichnet. Preislich liegt Minichamps im mittleren Segment, ohne die Detailtiefe von handgefertigtem Resin zu erreichen, dafür mit der Robustheit von Druckguss, die häufiges Umgruppieren in der Vitrine erlaubt.















