
Mercedes 300 SL W198 Roadster Weiß Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Mercedes
- Modellhersteller
- Minichamps
- Maßstab
- 1:43
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400039034
- Baujahr
- 1957
- Epoche
- 1950s
- Karosserieform
- Cabrio
- Fahrzeugklasse
- Klassische Sportwagen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138105232
Modellauto Mercedes 300 SL W198 Roadster Weiß Minichamps 1:43 im Detail
TL;DR: Minichamps zeigt den Mercedes 300 SL Roadster der Baureihe W198 aus dem Jahr 1957 im Maßstab 1:43 in Weiß. Die geschlossene Zink-Druckguss-Karosserie bildet den Nachfolger des legendären Flügeltürer-Coupés nach, mit konventionellen Türen und offenem Verdeck. Ein Kernstück für jede Sammlung klassischer Mercedes-Sportwagen.
1957 löste der 300 SL Roadster das Flügeltürer-Coupé ab, das drei Jahre zuvor mit seinen nach oben schwingenden Türen für Aufsehen gesorgt hatte. Der Roadster erhielt konventionelle Türen und ein verbessertes Fahrwerk, blieb aber technisch eng mit dem Coupé verwandt, das auf dem erfolgreichen Rennsportwagen W194 basierte.
Vom Rennsportwagen zum Roadster: die Geschichte des W198
Der 300 SL entstand aus dem Rennsportwagen W194, der 1952 sowohl die Carrera Panamericana als auch die 24 Stunden von Le Mans gewann und Mercedes-Benz nach dem Zweiten Weltkrieg zurück an die Spitze des internationalen Motorsports brachte. Der amerikanische Importeur Max Hoffman überzeugte das Unternehmen, aus diesem Rennerfolg einen Straßensportwagen zu machen, und 1954 debütierte das Flügeltürer-Coupé in New York, ausgestattet mit einer der ersten Benzineinspritzungen in einem Serienfahrzeug, ein technischer Vorsprung, der es zeitweise zum schnellsten Serienfahrzeug der Welt machte.
1957 ersetzte der Roadster das Coupé, mit konventionell öffnenden Türen anstelle der spektakulären, aber im Alltag unpraktischen Flügeltüren. Wichtiger als die Türform war die überarbeitete Hinterachse mit tiefer liegendem Drehpunkt, die das teils unberechenbare Handlingverhalten des Coupés bei Lastwechseln deutlich entschärfte und den Roadster zu einem alltagstauglicheren, aber technisch nicht weniger anspruchsvollen Fahrzeug machte.
Für Sammler markiert der Roadster damit nicht einen Rückschritt gegenüber dem berühmteren Coupé, sondern eine gezielte Weiterentwicklung, die bis 1963 im Programm blieb und die Basis für viele der heute noch erhaltenen 300 SL bildet.
Weiße Lackierung auf klassischer Roadster-Silhouette
Weiß gehört zu den klassischen Farben, in denen der 300 SL in den 1950er Jahren ausgeliefert wurde, eine Lackierung, die die geschwungene Linienführung der Roadster-Karosserie ohne Ablenkung durch kräftige Farbtöne zur Geltung bringt. Auf der Zink-Druckguss-Karosserie liegt der Lack gleichmäßig über den charakteristischen, leicht angedeuteten Radläufen und der langen, muskulösen Motorhaube, die den Sechszylinder-Reihenmotor des Originals verkleidet.
Die Karosserie ist geschlossen gefertigt, Türen und Verdeckbereich sind Teil des Gussteils ohne bewegliche Elemente. Bei einem Roadster mit seiner offenen Silhouette zeigt sich diese Bauweise weniger an den Türen als an der sauberen, durchgehenden Linie der Windschutzscheibe und der Seitenlinie, die ohne Öffnungsspalt aus einem Guss wirkt. Die verchromten Stoßfänger, die schmale Frontgrillspange mit dem Mercedes-Stern und die Drahtspeichenoptik der Räder sind Details, die bei einem Fahrzeug dieser Klasse besonders genau geprüft werden, da sie den Gesamteindruck des Chrom-Zeitalters der 1950er Jahre tragen.
Im Maßstab 1:43 lässt sich der Roadster problemlos neben dem berühmteren Flügeltürer-Coupé aufstellen, ein direkter Vergleich zweier Karosserieversionen, der die Entwicklung derselben Baureihe innerhalb weniger Jahre sichtbar macht.
Ein Klassiker für jede Mercedes-Sportwagen-Sammlung
Der 300 SL zählt unabhängig von der Karosserieversion zu den gefragtesten Klassikern der Mercedes-Geschichte, und der Roadster bringt diese Bedeutung mit einer eigenen technischen Note in die Sammlung ein, losgelöst vom reinen Flügeltürer-Mythos. Neben dem Coupé oder als eigenständiges Stück bildet er einen der zentralen Bausteine jeder Sammlung, die sich der klassischen Mercedes-Sportwagen widmet.
Für Sammler, die den Übergang vom reinrassigen Rennsportwagen zum straßentauglichen Klassiker nachvollziehen wollen, liefert der Roadster genau die Perspektive, die das Coupé allein nicht vollständig abdeckt, und rundet die Chronologie der Baureihe W198 sinnvoll ab.















