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Rolls-Royce Silver Wraith Empress by Hooper Schwarz & Dunkelblau MCG 1:18

Rolls-Royce Silver Wraith Empress by Hooper Schwarz & Dunkelblau MCG 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Rolls-Royce
Modellhersteller
MCG
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
MCG18051
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Rolls-Royce Silver Wraith Empress by Hooper Schwarz & Dunkelblau MCG 1:18 im Detail

TL;DR: Der MCG Rolls-Royce Silver Wraith mit Hooper-Empress-Aufbau im Maßstab 1:18 zeigt die Limousine von 1956 in Schwarz und Dunkelblau. Der einteilige Diecast-Körper reproduziert die von Hooper gefertigte Karosserielinie mit ruhigen Übergängen. Ein Modell für Sammler klassischer britischer Coachbuilding-Tradition.

Hooper zählte im Großbritannien der Nachkriegszeit zu den angesehensten Karosseriebauern für Rolls-Royce-Chassis und fertigte seine Aufbauten weitgehend in Handarbeit. Die Empress-Linie war eine der bekanntesten Formen dieser Werkstatt. MCG bildet den Silver Wraith mit dieser Karosserie im Maßstab 1:18 ab, hier in der zurückhaltenden Kombination aus Schwarz und Dunkelblau.

Hoopers Tradition im britischen Coachbuilding

Handwerk statt Serienfertigung

Anders als bei einem herkömmlichen Werksaufbau entstand jede Hooper-Karosserie weitgehend in Handarbeit, mit Karosserieblechen, die über hölzerne Formgerüste getrieben wurden, bevor sie auf das Chassis montiert wurden. Dieses Verfahren erlaubte feinere Übergänge zwischen den Karosserieflächen, als es eine Serienpresse zu dieser Zeit hätte leisten können, verlangte aber deutlich mehr Zeit und Fachkönnen pro Fahrzeug. Für die betuchte Kundschaft der 1950er-Jahre war genau diese Exklusivität ein wesentlicher Teil des Kaufarguments, unabhängig von der reinen Fahrleistung des Chassis.

Die Empress-Linie im Kontext der Marke Rolls-Royce

Rolls-Royce selbst produzierte zu dieser Zeit überwiegend Chassis und Antriebstechnik, während die endgültige Formgebung bei ausgewählten Coachbuildern lag, zu denen neben Hooper auch andere renommierte britische Werkstätten zählten. Die Empress-Linie setzte sich durch ihre fließende Dachform und die im Vergleich zu eckigeren Werksaufbauten deutlich rundere Fensterführung von anderen Interpretationen desselben Chassis ab. Diese Formensprache blieb ausschließlich handgefertigten Einzelstücken vorbehalten und fand nie Eingang in eine standardisierte Serienproduktion.

Schwarz und Dunkelblau: Klassische Zurückhaltung

Die Kombination aus Schwarz und Dunkelblau zählt zu den zurückhaltendsten Zweifarbvarianten, die für den Silver Wraith mit Hooper-Aufbau gewählt wurden, und wirkt deutlich formeller als hellere Farbpaarungen. MCG trägt die Trennlinie zwischen beiden Farben exakt entlang der originalen Zierleistenführung auf, ein Detail, das bei dieser Karosserieform besondere Präzision in der Maskierung während der Lackierung erfordert. Unter direktem Licht zeigt das Dunkelblau einen leicht kühleren Unterton als das tiefe Schwarz, ein Kontrast, der bei flüchtiger Betrachtung kaum auffällt, aber die Zweifarbwirkung bei genauerem Hinsehen deutlich unterstreicht. Diese Farbwahl passt zu einem Fahrzeug, das eher für förmliche Anlässe als für auffälliges Vorfahren gedacht war und sich damit klar von der wärmeren Braun-Gold-Ausführung derselben Karosserie unterscheidet.

MCGs Detailtreue im Maßstab 1:18

Der Zink-Druckguss-Körper bringt bei dieser großen Limousine ein deutliches Gewicht in die Hand, das die massive, aber elegante Erscheinung des Originals gut widerspiegelt. Weil die Karosserie einteilig gefertigt ist, verlaufen die geschwungenen Kotflügel der Hooper-Linie ohne Spaltmaß in die Fahrgastzelle über, was der fließenden Formgebung besonders zugutekommt. Die schmalen Fensterrahmen und die filigranen Chromleisten profitieren von dieser geschlossenen Bauweise, weil sie ohne die Toleranzen eines Öffnungsmechanismus in voller Schärfe abgebildet werden können. Der tiefe Lack über der metallenen Oberfläche reflektiert Licht gleichmäßig, ein Effekt, der bei einer glatten, ungeteilten Fläche deutlich ausgeprägter ausfällt als bei einer Konstruktion mit beweglichen Teilen.

Zwei Hooper-Varianten für eine Empress-Sammlung

Neben dieser Schwarz-Dunkelblau-Ausführung existiert eine zweite Farbvariante derselben Karosserie in Braun und Gold, die eine deutlich wärmere, repräsentativere Wirkung erzeugt. Beide Modelle teilen sich Chassis, Karosserieform und Guss, unterscheiden sich aber grundlegend in ihrer Ausstrahlung, allein durch die gewählte Farbgebung. Für Sammler, die sich auf britische Coachbuilding-Geschichte spezialisieren, ergänzen sich beide Ausführungen zu einer kleinen, aber aussagekräftigen Empress-Sammlung.

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