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Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Burgunderrot Kyosho 1:18

Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Burgunderrot Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 206,00 
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Rolls-Royce
Modellhersteller
Kyosho
Maßstab
1:18
Material
Druckguss
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08931R
100% Originalware Direkt vom Hersteller
5-Schicht-Karton Schaumstoff-Innenpolster
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Modellauto Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Burgunderrot Kyosho 1:18 im Detail

TL;DR: Kyoshos 1:18 Diecast-Modell präsentiert den Rolls-Royce Phantom I als offenes Cabriolet in kräftigem Bordeauxrot, eine ungewöhnlich farbenfrohe Wahl für ein Chassis aus dem Jahr 1926. Die individuelle Coachbuilder-Karosserie und die satte Lackierung machen dieses Vorkriegsmodell zu einem auffälligen Gegenpol zu den meist dunklen Rolls-Royce-Farbtönen jener Zeit.

Viele Phantom-I-Aufbauten der 1920er trugen gedeckte, formelle Farben, tiefes Schwarz oder dunkles Grün, die auf gesellschaftliche Zurückhaltung setzten. Eine kräftige Bordeauxrot-Lackierung wie diese fiel damit deutlich aus dem gewohnten Bild und zeigt, wie individuell die Coachbuilder-Tradition tatsächlich war.

Kyoshos Nachbildung der Chassis-Ära

Karosserieform und Lackausführung

Die offene Cabriolet-Form mit ihren langen, tief heruntergezogenen Kotflügeln bleibt identisch zur blauen Ausführung, doch das satte Bordeauxrot verändert die Wahrnehmung der Proportionen deutlich: Wo Blau die Linien beruhigt, setzt Rot die geschwungene Gürtellinie und die lange Motorhaube stärker in Szene. Kyosho hält die Lackfläche über die großen, ungebrochenen Kotflügel hinweg gleichmäßig, ein Punkt, an dem sich bei einfarbigen Vorkriegswagen die handwerkliche Qualität einer Nachbildung entscheidet. Die verchromten Elemente an Kühlergrill und Scheinwerfern wirken vor dem warmen Rot noch kontrastreicher als vor der kühleren Blaulackierung der Schwesterausführung.

Materialwahl für ein Vorkriegsmodell

Wie bei der blauen Cabriolet-Version sorgt der Zink-Druckguss für das nötige Gewicht, um die lange Karosserie glaubwürdig wirken zu lassen, ein Aspekt, der bei Vorkriegsfahrzeugen ohne aerodynamische Kanten besonders zählt. Ruhige, große Flächen verzeihen keine Lackfehler, und Diecast bewältigt diese Herausforderung solide, auch wenn ein Sammler mit Resin-Erfahrung an den Kotflügelrundungen theoretisch noch feinere Übergänge erwarten könnte. Für ein Chassis-Fahrzeug dieser Epoche bleibt der praktische Vorteil von Diecast überzeugender als dieser kleine Unterschied.

Individuelle Karosserie und britisches Repräsentationsverständnis

Der unabhängige Karosseriebau der 1920er

Rolls-Royce lieferte den Phantom I grundsätzlich als reines Chassis, Motor, Fahrwerk und Antrieb, während unabhängige Karosseriebauer die endgültige Form bestimmten. Für ein offenes Cabriolet wie dieses bedeutete das eine Aufbauweise, die Repräsentation mit sommerlicher Leichtigkeit verband, gerade in einer auffälligeren Farbe eine bewusste Entscheidung des jeweiligen Auftraggebers. Diese Individualität ist einer der Gründe, warum Sammler von Vorkriegsfahrzeugen selten zwei identische Exemplare finden, selbst bei gleichem Chassis.

Rolls-Royce zwischen England und Übersee

Der Phantom I entstand nicht nur in britischer Fertigung, sondern auch in eigener Produktion für den amerikanischen Markt, ein Beleg für die internationale Reichweite der Marke bereits in den 1920er Jahren. Diese doppelte Herkunft macht die Baureihe zu einem interessanten Referenzpunkt für Sammler, die Vorkriegsluxus über nationale Grenzen hinweg vergleichen möchten, statt sich allein auf britische Fertigung zu konzentrieren.

Farbkontrast in der Vorkriegs-Vitrine

Neben der zurückhaltenderen blauen Cabriolet-Ausführung bildet dieses Bordeauxrot einen bewussten Farbkontrast, der zeigt, wie unterschiedlich ein und dasselbe Chassis wirken konnte. Bei rund 26 bis 27 Zentimetern Länge im Maßstab 1:18 braucht der Phantom I mit seiner langen Motorhaube spürbar mehr Regaltiefe als kompakte Sportwagen, ein Aspekt für die Vitrinenplanung. Wer beide Farbvarianten sammelt, zeigt damit direkt, wie breit das Spektrum der Coachbuilder-Ära tatsächlich war, von zurückhaltendem Blau bis zu selbstbewusstem Rot. Für Sammler von Vorkriegsklassikern ist dieses Modell weniger ein Fahrzeug unter vielen als ein Statement über Individualität in einer Zeit, in der Serienfertigung noch die Ausnahme war.

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