
Alpine A110 1600S Blau Norev 1:18

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Technische Daten
- Auto-Marke
- Alpine
- Modellhersteller
- Norev
- Maßstab
- 1:18
- Material
- Druckguss
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 185300
- Baujahr
- 1971
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Klassische Sportwagen
- Öffnungen
- Ja
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Straßenmodelle
- EAN / GTIN
- 3551091853008
Modellauto Alpine A110 1600S Blau Norev 1:18 im Detail
TL;DR: Norev fertigt den Alpine A110 1600S in Blau als Diecast-Modellauto im Maßstab 1:18, Baujahr 1971. Türen, Motorhaube und Heckklappe öffnen sich und zeigen den heckseitig montierten Motor. Ein Sammlerstück, das an den Weltmeistertitel der A110 in der ersten Rallye-WM-Saison 1973 erinnert.
Die Alpine A110 verkörpert wie kaum ein anderes Auto den französischen Rallye-Erfolg der frühen 1970er-Jahre, als ein leichter, heckmotorig angetriebener Sportwagen die großen Werksteams in Verlegenheit brachte. Der 1600S mit seinem stärkeren Vierzylinder zählte zu den begehrtesten Ausführungen der Baureihe. Norev überträgt dieses Kapitel der Rallyegeschichte in kräftigem Blau originalgetreu auf 1:18.
Leichtbau und bewegliche Details am Heckmotor-Sportwagen
Glasfaserkarosserie und Heckmotor sichtbar gemacht
Die A110 verdankte ihre Rallye-Überlegenheit vor allem ihrem geringen Gewicht, erreicht durch eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff auf einem Stahl-Zentralrohrrahmen, eine für die späten 1960er-Jahre ungewöhnliche Konstruktion. Norev reproduziert diese schlanke, kurvenreiche Silhouette mit den charakteristischen, weit ausgestellten Kotflügeln und den vier markanten Rundscheinwerfern an der Front. Türen, Motorhaube und die hintere Haube über dem Heckmotor lassen sich öffnen, wobei die Scharniere beim Loslassen in der gewählten Stellung bleiben. Unter der hinteren Klappe zeigt sich der kompakte Vierzylindermotor in seiner für die Zeit typischen heckseitigen Einbaulage.
Farbe und Proportionen eines Leichtgewichts
Das Zinkdruckguss-Gehäuse bringt spürbares Gewicht in die Hand, ein interessanter Kontrast zur extremen Leichtbauweise des echten Fahrzeugs. Der Lack in kräftigem Blau, einer in Frankreich traditionell mit Rennsport assoziierten Farbe, liegt gleichmäßig auf der Karosserie, und unter direktem Vitrinenlicht treten die fließenden Übergänge zwischen Kotflügeln und Türen klar hervor. Die schmalen Reifen auf filigranen Felgen unterstreichen die kompakten, drahtigen Proportionen des Originals, und die engen, gleichmäßigen Spaltmaße an den beweglichen Teilen zeugen von sorgfältig abgestimmten Scharniertoleranzen.
Von Dieppe zur ersten Rallye-Weltmeisterschaft
Leichtbau-Philosophie aus Dieppe
Alpine entwickelte die A110 im eigenen Werk in Dieppe als konsequente Weiterführung des Leichtbau-Konzepts, das die Marke bereits bei früheren Modellen verfolgte. Technisch basierte das Auto auf Renault-Mechanik, kombiniert mit einer eigens entwickelten, extrem leichten Karosserie und einer für Rallyes idealen Gewichtsverteilung durch den Heckmotor. Diese Kombination machte die A110 in den frühen 1970er-Jahren zu einem der erfolgreichsten Rallyefahrzeuge überhaupt, mit zahlreichen internationalen Siegen gegen deutlich leistungsstärkere, aber schwerere Konkurrenten.
Titelgewinn 1973 und die Rolle des 1600S
Den Höhepunkt dieser Erfolgsgeschichte markierte 1973 der Gewinn der allerersten offiziellen Rallye-Weltmeisterschaft für Marken, ein Titel, den Alpine mit der A110 gegen namhafte Hersteller wie Fiat und Ford verteidigte. Der 1600S, mit dem auf 1,6 Liter vergrößerten Vierzylinder, gehörte in dieser Phase zu den leistungsstärksten zivilen Versionen und bildete die technische Grundlage für die siegreichen Werkswagen. Für Sammler, die sich mit der Geburtsstunde des modernen Rallyesports beschäftigen, markiert die A110 einen zentralen Ausgangspunkt für eine Sammlungslinie bis zu späteren Gruppe-B-Fahrzeugen der 1980er-Jahre.
Ein Ausgangspunkt für Rallye-Sammlungen
Norev positioniert diesen A110 preislich im soliden Mittelfeld, mit einer für eine Rallye-Legende angemessenen Detailtiefe bei Karosserie, Fahrwerk und Motorraum. Als Ausgangspunkt einer Sammlung französischer Rallyefahrzeuge lässt sich die A110 gut mit späteren Modellen wie dem Supercinq GT Turbo kombinieren und zeigt so die Entwicklung des Renault-Alpine-Motorsports über mehrere Jahrzehnte hinweg. Bei kompakten Außenmaßen im Maßstab 1:18 beansprucht der A110 wenig Vitrinenfläche, was Raum für weitere Meilensteine derselben Erfolgsgeschichte lässt. Wer die Ursprünge des modernen Rallyesports in seiner Sammlung dokumentieren möchte, findet in diesem Modell einen der wichtigsten Bausteine überhaupt.















